Initiative für Innovative
BVMW-Marketing-Lotsen unterstützen Gründerpreisträger
Hamburg – Wenn Claus Kleber mit bloßem Fingerkontakt Grafiken und Bilder über den Studio-Hintergrund zieht, dann ist das für den Computer-Laien ungeheuer faszinierend – doch im Vergleich zu der Präsentations-Technologie von Matthias Woggon und Johannes Ryks wenig beeindruckend.
Die ehemaligen Absolventen der Fachhochschule Wedel beschäftigen sich mit den immensen Einsatzmöglichkeiten der „Cooperative Workbench“ (kurz: „CoBench") und haben dafür das Unternehmen „eyefactive“ gegründet. Die Perspektiven des neuen BVMW-Mitglieds erscheinen fantastisch – nicht nur weil die beiden Jungunternehmer im vergangenen Jahr gleich zwei Gründerpreise des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie abgeräumt haben. ... mehr
Erste Hilfe gegen Burn-Out
Nach harter körperlicher oder geistiger Arbeit erschöpft zu sein, ist ein ganz normaler Zustand. Meist reichen entspannende Freizeitaktivitäten und ausreichend Schlaf, um wieder aufzutanken. Anders beim Burn-Out-Syndrom: Lustlosigkeit und Gereiztheit, Versagensängste und Konzentrationsstörungen, Interesselosigkeit und Schlafstörungen sowie zahlreiche körperliche Beschwerden können sich über Wochen oder sogar Jahre hinziehen.
Wer „ausgebrannt“ ist, dem hilft auch ein Urlaub nicht. Wie es zum Burn-Out kommt, wie man die Ursachen rechtzeitig erkennt und wie die körperliche und geistige Batterie wieder aufgeladen werden kann, ... mehr
Wenn man ein Weltwunder bestellt…
BVMWBREAKFAST mit dem Generalintendanten der Elbphilharmonie
Aktueller hätte das Thema des BVMWBREAKFAST am 22. Januar nicht sein können: Es ging es um „Hamburgs neues Wahrzeichen – die Elbphilharmonie“. Am Tag zuvor war bekannt geworden, dass Hochtief, der Bauträger des Großprojekts, davon ausgeht, dass sich die Fertigstellung um ein weiteres Jahr verzögert und die Kosten weiter steigen. Entsprechend groß war der Andrang in der Flo Peters Gallery im Chilehaus. Mehr als 100 Gäste waren gekommen, zu hören, was Christoph Lieben-Seutter, der Generalintendant von Elbphilharmonie und Laeiszhalle, zu den Hiobsbotschaften zu sagen hatte.
Der sah die Situation relativ entspannt: „Solche Briefe haben wir von Hochtief schon häufiger bekommen. Den habe ich erstmal lächelnd beiseite gelegt. So schlimm wird es nicht kommen.“ mehr
Landesbank konsolidiert sich

- Günter Femers, HSH Nordbank
HSH Nordbank präsentiert sich beim BusinessLunch@IndoChine
Der dritte Donnerstag im Monat hat sich zum Jour Fixe auch für Mitglieder und Gäste des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) entwickelt. Beim BusinessLunch@IndoChine werden regelmäßig brandheiße und aktuelle Themen präsentiert und diskutiert. Am 21. Januar ging es um die derzeitige Situation und die Zukunftsaussichten der HSH Nordbank. Referent war Günter Femers, Leiter Debt Investor Relations.
„Die Bank hatte einen erheblichen Image- und Vertrauensverlust zu verkraften“, so Günther H. Enger, BVMW Kreisgeschäftsführer und Initiator des BusinessLunch. „Umso interessanter war es zu erfahren, welche Maßnahmen ergriffen wurden, um die Zukunft der HSH Nordbank zu sichern.“ mehr
Kuscheln mit der Kanzlerin

- Mittel für den Mittelstand
Konjunkturgipfel im Kanzleramt
2. Dezember 2009 - Zur Stunde beraten Wirtschaftsvertreter, Banken und Gewerkschaften bei einem Gipfeltreffen im Kleinen Kabinettsaal des Kanzleramtes darüber, wie die Versorgung der Unternehmen mit Krediten verbessert werden kann. Insbesondere kleine und mittlere Firmen klagen darüber, dass sie nur schwer neue Darlehen erhalten, um Investitionen tätigen zu können.
Zu der Idee der Kanzlerin eines Kreditmediators, der den Vergabeprozess bei Finanzierungskrediten zwischen Unternehmen und Banken beschleunigen solle, äußerte sich Andreas Feike, Landesbeauftragter des BVMWHAMBURG heute morgen auf NDR Info. "Der Mittelstand braucht zeitnahe Kreditentscheidungen, langwierige Mediationsverfahren sind da wenig hilfreich" so sein Tenor im Vorwege des Konjunkturgipfels.
Im übrigen kritisiert Feike, daß vorwiegend Konzernvertreter zum "Kuscheln mit der Kanzlerin" eingeladen sind. "Den Dialog nur mit Siemens, Bayer und Bosch zu suchen, wird den Interessen des Mittelstandes wenig gerecht. Hier muss die neue Regierung noch umdenken und ihr Ohr mehr den kleinen und mittleren Unternehmen schenken."
Hören Sie hier das vollständige Interview: "Wir brauchen das Geld"
Jörg Löhr – authentisch, mitreißend, gut
Erstes Forum Führung in Hamburg
Hamburg, 5. November 2009 – So einen Andrang erlebt der Moot Court der Bucerius Law School in Hamburg nur selten. Rund 200 Interessierte trafen sich in dem Rundbau zum ersten „Forum Führung“ des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW). Referent war Jörg Löhr. Sein Thema: „Erfolgreich führen in Zeiten der Veränderung“. Zwei Mal 90 mitreißende Minuten lang zog „Europas gefragtester Erfolgs- und Persönlichkeitstrainer“ (Zitat „Focus“) das Auditorium in seinen Bann.
Zum Auftakt der Veranstaltung bedankte sich der Landesbeauftragte des BVMW Hamburg, Andreas Feike, bei seinen Partnern - der Deutschen Telekom, der SAP, der Deutschen Post sowie Stockheim Catering. In seiner Begrüßung wies Feike darauf hin, dass die Ansprüche an Führungskräfte in den vergangenen Jahren gestiegen sind. „Besonders der Mittelstand ist dabei in ein wesentlich komplexeres Spannungsfeld geraten als in der Vergangenheit. Und das hat sich in den Zeiten der Krise noch verstärkt.“
Was sind eigentlich die grundlegenden Eigenschaften einer Führungskraft? Wie bewegt man Mitarbeiter dazu, sich für eine bessere Zukunft des Unternehmens stark zu machen? Wie lässt sich die Leistungsfähigkeit eines Teams steigern? Was motiviert heutzutage Mitarbeiter? Auf diese und mehr Fragen gab Jörg Löhr einleuchtende, nachvollziehbare Antworten und Tipps. Zunächst einmal räumte er mit der Vorstellung auf, dass führen können etwas mit vormachen können zu tun hat. „Das ist eine der dümmsten Mythen überhaupt.“ ... mehr
Ein Quartier mit Strahlkraft

- Modell des Übersee Quariers
Hamburg, 14. Oktober 2009 – BVMWVORORT auf der größten innerstädtischen Baustelle Europas – der HafenCity. Auf 155 Hektar werden 12.000 Menschen wohnen und 40.000 arbeiten. Günther H. Enger, Kreisgeschäftsführer im Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) hatte 30 Gäste ins Herzstück des Renommierprojekts geladen: in den Infopavillon des Überseequartiers.
Das acht Hektar große Areal nimmt eine Sonderstellung ein. Während in den anderen Bereichen überwiegend Projekte mit einem Volumen bis 50 Millionen Euro ausgeschrieben wurden, ist das Überseequartier einem einzigen Entwickler übergeben worden – dem niederländisch-deutschen Konsortium aus ING Real Estate, SNS Property Finance und Groß & Partner.
„Das Investitionsvolumen beläuft sich inzwischen auf mehr als eine Milliarde Euro“, erklärte die Referentin des Abends, Dr. Claudia Weise von Groß & Partner. Grund für den Sonderstatus: Hotels, Wohnungen, Büros und Geschäfte sind gleichmäßig über das Überseequartier verteilt. Besondere Anziehungspunkte werden das Kreuzfahrtterminal und das Science Center sein. Gebaut wird seit Herbst 2007 und zwar von Nord nach Süd. 2011 sollte der südliche Teil weitestgehend fertig gestellt sein. Nun wird es absehbar 2012/13. „Denn auch am Überseequartier geht die Finanzkrise nicht spurlos vorüber“, sagte Claudia Weise. So musste der Investor des geplanten Boardinghauses sich zurückziehen. Das Science Center wird kleiner als ursprünglich angedacht, und auch einige der sogenannten Innovationsmieter haben ihr Vorhaben zumindest aufgeschoben. Grund: Ihnen wurde die Anschubfinanzierung verweigert. Dennoch sei nach wie vor alles im grünen Bereich, so die Referentin.
Grün war eins der Stichwörter, die schon während des Vortrags zu zahlreichen Zwischenfragen animierten. Eine davon: Warum gibt es im Überseequartier so wenig Grünflächen? Dazu Dr. Weise: „HafenCity bedeutet Wohnen in der City und nicht Wohnen im Grünen.“ Das Quartier beziehe seine Attraktivität durch die beeindruckende sehr unterschiedliche Architektur und die grundsätzliche städtebauliche Konzeption. Im nördlichen Teil entstehen Wohnungen sowie eine vielfältige Mischung aus Einzelhandelsgeschäften und Gastronomie, im südlichen werden Geschäftshäuser gebaut – mit Büroflächen in den oberen Stockwerken und Geschäften sowie Restaurants in den unteren. „Eine attraktive Mischung – auch für den Mittelstand“, davon ist Günther H. Enger überzeugt. „Und zwar nicht nur für den jetzt schon in Hamburg ansässigen. Das Überseequartier hat wie die ganze HafenCity große Strahlkraft über die Stadtgrenzen hinaus.“
Deutschland hat gewählt
Mittelstand erwartet konkreten Fahrplan für Steuerentlastungen
Berlin – Als „Traumpaar des deutschen Mittelstands“ bezeichnete der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, Angela Merkel und Guido Westerwelle heute in einem Interview mit dem Nachrichtensender n-tv zum Ausgang der Bundestagswahl. Schwarz-Gelb müsse jetzt das Vertrauen der Wirtschaft durch eine spürbare Entlastung der Betriebe und Bürger rechtfertigen.
„Wir erwarten von der neuen Bundesregierung ein Signal für Wachstum und Beschäftigung. Union und FDP müssen sich so schnell wie möglich auf einen konkreten Fahrplan für Steuersenkungen verständigen“, betonte Mittelstandspräsident Ohoven. Der Schlüssel für den Aufschwung liege in der Steuerpolitik. Hier müsse sich die FDP mit ihrem Konzept gegen die Zauderer in der Unionsfraktion durchsetzen.
Neben einer nachhaltigen Senkung der Steuer- und Abgabenlast gehöre die Deregulierung des Arbeitsmarktes auf der Agenda ganz nach oben. „Das heißt im Klartext: Anpassung des Kündigungsschutzes an die EU-Norm und mehr betriebliche Bündnisse zur Lohnfindung.“ Insbesondere beim Thema Mindestlöhne dürfe die FDP nicht gegenüber der CDU/CSU einknicken, so Ohoven. Mit dem Auslaufen der Kurzarbeit stehe in der Beschäftigungspolitik die eigentliche Bewährungsprobe in den nächsten Monaten erst noch bevor.
„Schwarz-Gelb startet mit einem großen Vertrauensvorschuss des Mittelstands“, sagte Ohoven. Die neue Bundesregierung werde es jedoch angesichts einer starken linken Opposition unter Einbindung der Gewerkschaften sehr schwer haben, die nötigen Reformen auch durchzusetzen. Hierbei könne sie auf den BVMW als starken Partner rechnen.
Wachstumsraten werden wieder steigen
Während sich die Zeichen für ein Ende der Rezession in Deutschland mehren, steckt die Containerschifffahrt anscheinend weiterhin in der Flaute. Dennoch gibt es aus Sicht von Dr. Hermann J. Klein, Vorstand des Germanischen Lloyd, langfristig keinen Anlass zu Pessimismus: „Der Seetransport hat Zukunft, auch wenn der Containerverkehr weltweit Einbrüche zu verzeichnen hat“, sagte Klein am 4. September beim BVMWBREAKFAST in der Galerie Flo Peters im Chilehaus. „Die Wachstumsraten werden wieder steigen. Nach wie vor ist der Seetransport im Vergleich zum Landtransport sehr preisgünstig.“ Damit das trotz steigender Ölpreise so bleibt, testet der Germanische Lloyd, einer der größten Schiffs-TÜVs der Welt, ständig neue Techniken, was Rumpfformen, Energieaufwand und Umweltfreundlichkeit betrifft.
Fakt ist aber auch: Zurzeit arbeiten viele Reedereien wegen gesunkener Frachtraten mit Verlust und haben Hunderte von Schiffen vorübergehend aus dem Verkehr gezogen. Doch auch hier rechnet Klein damit, dass sich Angebot und Nachfrage wieder ausgleichen – zunächst bei den kleinen und mittleren Schiffen, später auch im Bereich der Containerriesen. Was bedeutet, dass die Reedereien nicht auf eine Elbvertiefung verzichten können. „Nur so bleibt der Hamburger Hafen international wettbewerbsfähig.“
„Ganz deutlich wurde bei dem Vortrag von Dr. Klein, dass im Vergleich zu anderen Transportmitteln das Schiff das mit Abstand umweltverträglichste ist. Schon deshalb ist die Zukunft der Seeschifffahrt gesichert“, resümiert BVMW Kreisgeschäftsführer Helmut Klün, Initiator des BVMWBREAKFAST. Klün bedankte sich bei seinem Gastreferenten „für interessante Informationen und Einblicke“ – und auch bei Roland Hampe von der Union Investment Real Estate, einmal mehr Gastgeber der Veranstaltungsreihe.
Kreditklemme, Kurzarbeit und Subventionen
„Lassen Sie uns über das sprechen, was Politik wirklich bewegen kann.“
Gleich zu Beginn seines Vortrags beim BVMWDIALOG im Kollegiensaal des Altonaer Rathauses wies Olaf Scholz, Bundesminister für Arbeit und Soziales, auf „grundsätzliche Fehler“ hin: „Die Möglichkeiten der Politik werden einerseits vielfach überschätzt, andererseits aber auch unterschätzt – und die Möglichkeiten, die da sind, werden nicht ausreichend genutzt“, sagte der SPD-Politiker mit Blick auf die Schwierigkeiten des Mittelstands in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise.
„Das besondere an dieser Krise ist, dass wir wissen, wodurch sie ausgelöst wurde und nun Millionen Menschen in aller Welt auslöffeln müssen, was andere ihnen eingebrockt haben."... mehr
Mit innovativer Technik erfolgreich Unternehmen führen

- Roland Lüdemann, BVMW (re) im Gespräch mit dem Referenten Michael Leimbach (Reporta AG) und einer Teilnehmerin
Freiräume schaffen. Für sich - Für das Unternehmen - Für kreative Ideen.
Dass dies selbst in Zeiten von wachsendem Kostendruck und Wirtschaftskrise möglich ist, wollten sich BVMW-Mitglieder beweisen lassen. „Mit speziellen Themen-Veranstaltungen greift der BVMW als Innovationsträger immer wieder aktuelle Marktentwicklungen auf, und kommuniziert sie an seine Mitglieder. Damit stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit der KMU“ so Roland Lüdemann, BVMW Kreisgeschäftführer Hamburg und Organisator der Veranstaltung.
In den Räumen der Hamburger Kanzlei Leimbach Rechtsanwälte ließen sie sich von Michael Leimbach anhand von REPORTA die modernste Art der tagesaktuellen Projekt- und Betriebssteuerung erläutern. Und schwebten schnell auf Wolke 7.
Information. Inspiration. Kommunikation
Aus dem „Süderelbe Business-Talk" wurde der „Talk nach 6". Am 15. Juni trafen sich 25 UnternehmerInnen aus den unterschiedlichsten Branchen unter dem Motto „Information. Inspiration. Kommunikation“ im Hotel Panorama Harburg.
Der neue Name der BVMW-Veranstaltung signalisiert: Hier wird nicht nur Bewährtes fortgeführt, sondern auch Neues initiiert. Moderiert wurde die Veranstaltung wie gewohnt von Organisator Roland Lüdemann, Geschäftsführer im BVMW Landesverband Hamburg.
Neben Impulsvorträgen und aktuellen Informationen aus dem BVMW-Netzwerk präsentierte sich an diesem Abend eine neue Expertengruppe des Verbands: die „Marketing-Lotsen“, ein Zusammenschluss von Experten aus den Bereichen Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation. „Die Lotsen bieten insbesondere BVMW-Mitgliedern – aber auch anderen Interessierten – ab sofort eine Plattform, die es ihnen ermöglicht Informationen und Dienstleistungen rund um das Thema Marketing zu erhalten – ohne zeitraubende Suche oder aufwendige Koordinierungs-Maßnahmen – quasi lückenloser Service aus einer Hand“, so Lüdemann, der Mentor der Fachgruppe.
Kita Premiere in der HafenCity
Die Hamburger Hafencity ist derzeit das spannendste und größte innerstädtische Baugebiet Europas. Mittendrin ist die erste Kita des Quartiers, die in Kooperation von der pme Familienservice GmbH und dem Diakonischen Werk betrieben wird.
Bereits am 2. Mai hat die Kinderkrippe CompanyKids Hafencity ihre Türen geöffnet. Unter dem Dach der Diakonie bietet der Familienservice 12 Betreuungsplätze speziell für Kinder ansässiger Unternehmen an. Dabei richten sich die Öffnungszeiten nach den Arbeitszeiten der berufstätigen Eltern. Außerdem gibt es eine angegliederte "Backup- Betreuung“, die Eltern bei sämtlichen Engpässen von Krankheit der Tagesmutter bis zur Überbrückung von Ferienzeiten mit flexibler Kinderbetreuung unterstützt.
Noch sind einzelne Plätze in der Krippengruppe für Kinder von 0-3 Jahren an Unternehmen zu vergeben. Wenden Sie sich bei Interesse bitte an Margit Werner.
Positive Zukunftsaussichten

- Olaf Preuß
Networking vom Feinsten – das ermöglicht das BVMWLUNCH im IndoChine. Vor der beeindruckenden Kulisse des Hamburger Hafens, begrüßte Günther H. Enger, Geschäftsführer im Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW), im Waterfront Restaurant am 14. Mai den Verleger Klaas Jarchow, Geschäftsführer des Murmann Verlags.
Die Autorinnen und Autoren des Verlags kommen aus dem Journalismus, der Wissenschaft, aus Politik und Wirtschaft. Dazu gehört auch der Referent des Tages Olaf Preuß, Wirtschaftsredakteur beim „Hamburger Abendblatt“ und Autor des Buches „Eine Kiste erobert die Welt“. Mit der Kiste sind Container gemeint. In seinem Buch schildert Preuß die Geschichte vom „Siegeszug einer einfachen Erfindung“, so der Untertitel. Auch in seinem Lunch-Referat vermittelte Preuß kurzweilig und verständlich interessantes Hintergrundwissen – und blieb keine Antwort auf zahlreiche Fragen schuldig. Er bestätigte den Eindruck, dass zurzeit weniger Containerschiffe mit geringerer Ladung auf der Elbe unterwegs sind. „Aber es wird nicht gejammert. Es gibt auch keinen Grund dafür. Die Frachtraten werden wieder steigen.“ Deswegen sei der weitere Hafenausbau unabdingbar. „Für die Zukunft brauchen wir mehr Flächen, nicht nur in Hamburg, sondern auch in Wilhelmshaven.“ Damit das Wachstum nachhaltig sei, müssten die Verkehrswege in Europa besser vernetzt werden. „Die Verbesserung der Infrastruktur ist ein Wachstumstreiber erster Güte.“
„Davon würden auch die zahlreichen mittelständischen Dienstleister und Gewerbebetriebe im Hamburger Hafen profitieren“, resümierte Günther H. Enger und dankte dafür, dass es auch bei diesem Business Lunch gelungen war „einen Blick über den Tellerrand hinaus zu werfen.“
Von Menschen und Motoren
Ein Unternehmertreffen der besonderen Art bot einmal mehr der BVMW [VorOrt] am 4. Mai bei PROTOTYP in der Hafencity.
Präsentiert werden auf zwei 100 Jahre alten, denkmalgeschützten Fabriketagen rund 40 klassische, sehr seltene Sportwagen und automobile Raritäten mit dem Fokus auf Porsche-Konstruktionen. Ein Highlight, was das Herz eines jeden Oldtimer-Liebhabers höher schlagen lässt.
Was Begeisterung vermag, wurde auch in der Begrüßungsrede von Oliver Schmidt - Geschäftsführender Gesellschafter - sichtbar. Er verwirklichte mit einem jungen Team seinen Traum, fokussierte sich auf die Hafencity, setzte seine Erfahrungen in Architektur und Sanierung ein. Vision und Liebe zu historischen Kulturgütern erweckten dann die denkmalgeschützen Fabriketagen zu neuem Leben. Ein Automuseum entstand, das jährlich viele Touristen und natürlich Hamburger anlockt
Besucher können eine Zeitreise in die Jahre unternehmen, in denen noch mit Pioniergeist Autos erdacht, gebaut und gefahren wurden. Geschichten internationaler Rennfahrerlegenden und deren Autos werden erzählt und die dazugehörigen Fahrzeuge in Original präsentiert. Berühmte Namen des Rennsports und die damit verbundenen Höhepunkte und tragischen Momente ihrer Karriere stehen im Mittelpunkt.
Auswege aus der Finanzkrise
Der Business_Lunch@IndoChine – eine Veranstaltungsreihe, bei der inzwischen schon traditionell „ein Blick über den Tellerrand hinaus“ geworfen wird. Diesmal hatte Günther H. Enger - Geschäftsführer im BVMW Hamburg - die US-Konsulin für Politik und Wirtschaft, Genevieve Libonati, zu Gast im IndoChine Waterfront-Restaurant. Vor 60 Führungskräften der mittelständischen Wirtschaft – und der beeindruckenden Kulisse des Hamburger Hafens sprach die Konsulin zum Thema „Eine neue Ära? – Amerika nach der Wahl“. Dabei ging sie sowohl auf die Außen- und Sicherheitspolitik der USA ein, wie auch auf die Umwelt- und Wirtschaftsprogramme der Obama-Administration sowie auf mögliche Auswege aus der Finanzkrise.
„In den ersten Tagen seiner Amtszeit hat Barack Obama bereits eine Menge in die Wege geleitet. Ich finde, dies ist eine beeindruckende Demonstration seines Wahlkampfslogans ,Yes we can.’ Aber es heißt eben ,Yes we can’ und nicht ,Yes I can’“, sagte Genevieve Libonati. „Es sind hohe Erwartungen, die die amerikanischen Bürgerinnen und Bürger, aber auch Menschen auf der ganzen Welt, an Barack Obama haben. Dieser lässt nicht an Willen und Tatkraft fehlen, diese Erwartungen zu erfüllen. Das hat er bereits bewiesen. Doch er braucht die Unterstützung aller, um die globalen Herausforderungen erfolgreich zu überwinden.“ Und gerade Deutschland sei ein verlässlicher und wichtiger Partner. ... mehr
Neueste Meldungen
Auch Bundesregierung muss Nein zu kriminell beschafften Daten sagen
Der BVMW begrüßt die Entscheidung Baden-Württembergs gegen den Ankauf von Steuerdaten-CDs. „Ich hoffe, dass dies nicht nur ein taktischer Rückzug...
Ohoven: Mittelstand trotz Kreditknappheit zuversichtlich für 2010
Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle und Grünen-Vorsitzender Cem Özdemir sprechen vor 2.500 Gästen beim Jahresempfang des BVMW
Mittelstand braucht starkes Kartellamt gegen Energieoligopol
Berlin – Als „ordnungspolitisch richtiges Signal“ hat der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, die von...
Ohoven: Schwarz-Gelb muss steuerpolitisch Kurs halten
Berlin – „Die steuerpolitische Geisterdebatte der Regierungskoalition verunsichert Unternehmen und Verbraucher. Der Mittelstand erwartet, dass...
Ohoven: Wachstumsbeschleunigungsgesetz nur erster Schritt
Umfrage: Jeder dritte Mittelständler muss Nachfolge in nächsten fünf Jahren regeln
Veranstaltungskalender
Die nächsten Termine:
- Dienstag, 06.04.10 - 18:30BVMW [MATCH] Speed Up Your Business · Hamburg
- Donnerstag, 08.04.10 - 10:00Gesundheitskongress des BVMW · Dresden
- Freitag, 23.04.10 - 08:30BVMW[Breakfast] Der Broadway liegt in Hamburg · Hamburg


















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