Finanzierung des Gesundheitswesens

17.03.2010 Statement zur Finanzierung des Gesundheitswesens

Hannover- Die Vorschläge des Bundesgesundheitsministers Dr. Philipp Rössler zur Finanzierung des Gesundheitswesens sind aus Sicht des Mittelstandes der chtige Weg.Entscheidend ist jedoch, dass die Lohnzusatzkosten nicht weiter steigen. Mit einer Gesundheitsreform zu Lasten der Unternehmen ist niemandem geholfen. Deshalb muss die Regelung aus dem Koalitionsvertrag, den Arbeitgeberanteil zur gesetzlichen Krankenversicherung einzufrieren, Bestand haben.Eine dauerhafte Abkoppelung der Sozialabgaben von der Lohnentwicklung ist nur durch die Einführung einkommensunabhängiger Beiträge möglich. Wir haben in Deutschland analog der Steuerpolitik auch im Gesundheitsbereich kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem. Hier gehören alle Kosten auf den Prüfstand. Dies gilt auch für die kostenfreie Mitversicherung nicht-erwerbstätiger Ehepartner.Bei der Eindämmung der Kostensteigerung im Gesundheitswesen darf es keine Tabus geben. Das gilt vor allem für den Gesundheitsfonds. Alle Beteiligten wie z.B. auch die Pharmaindustrie und der Pharmagroßhandel müssen sich kritische Fragen zur Preisgestaltung gefallen lassen. Staatliche Preisdiktate sind der falsche Weg, weil sie nicht zu mehr Wettbewerb führen.

BVMW Hanse - DAS GÜTESIEGEL FÜR UNTERNEHMER

Eine gemeinsame Aktion der BVMW Landesverbände Niedersachsen Bremen, Hamburg, Mecklenburg/Vorpommern und Schleswig-Holstein

Ethik und Moral sind in der Wirtschaft Mangelware geworden. Sei es nach außen, wo Unternehmen mit denen man vermeintlich zusammenarbeitet im Preis soweit gedrückt werden, dass diese nur noch Verluste machen können, wo Rechnungen aus fadenscheinigen Gründen entweder nicht oder mit hohen Abschlägen bezahlt werden, oder viele andere Situationen in denen mit Ellenbogencharakter gearbeitet wird. Oder sei es nach innen, wo Mitarbeiter bis zur seelischen Maximalbelastung gefordert werden, ob durch zu viel Arbeit oder durch Mobbing.

Diesem Effekt wollen wir entgegentreten und haben DAS GÜTESIEGEL - BVMW HANSE ins Leben gerufen. Hier verpflichten sich Unternehmer zu allgemeinen Regeln, die für alle gleich sind und in gleichem Maße gelten. Als Grundlagen dient uns hierbei die alte Hanse in der noch der Handschlag galt. Dies wollen wir wieder erreichen und somit eine Unternehmerkultur schaffen, in der alle die mitwirken Stolz entwickeln können.

Wir laden Sie herzlich dazu ein, sich zu den Regeln zu bekennen und Mitglied der BVMW Hanse zu werden.

BVMW Niedersachsen Bremen fordert handfeste Signale für Wachstum und Beschäftigung

 

Schwarz-Gelb muss nun das Vertrauen der Wirtschaft rechtfertigen

Hannover- „Wir erwarten von der neuen Koalition aus CDU/CSU und FDP in Berlin handfeste Signale für Wachstum und Beschäftigung“, erklärte Josef Spang, BVMW Landesbeauftragter Niedersachsen Bremen des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) im Rahmen des Forums Mittelstand. Die zentrale Dialogplattform des Landes Niedersachen mit den Verbänden und Kammern des Mittelstands nutzte Spang, um Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler (FDP) die zentralen Forderungen des BVMW für die Koalitionsverhandlungen mit auf den Weg gegeben. 

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