Bürokratiebelastung statt Bürokratieentlastung
Laut Statistischem Bundesamt beliefen sich die Kosten zur Bearbeitung gesetzlich vorgeschriebener Informations- und Berichtspflichten für die Wirtschaft im Jahr 2008 auf 47 Milliarden Euro. Obwohl Entlastung als eine wichtige Zielsetzung politischen Handelns genannt wird, steigt jedoch die Belastung durch bürokratische Hürden weiter an. Ein Beispiel ist die Einführung des Elektronischen Entgeltnachweises (ELENA) im Jahr 2010. Der weiter steigende Verwaltungsaufwand führt zu noch höheren Verwaltungskosten und Zeiteinbußen.
Politik kompakt: ELENA
ELENA-Positionspapier
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ELENA_Positionspapier_15062010.pdf Seit dem 01.01.2010 müssen Arbeitgeber die Verdienst- und Arbeitsdaten ihrer Mitarbeiter an eine zentrale Speicherstelle melden. Dort werden diese Daten auf Vorrat gespeichert, um in zwei Jahren einige Formulare zur Bewilligung von Sozialleistungen zu ersetzen. Das System namens ELENA ist überdimensioniert und trägt bei kleinen und mittelständischen Unternehmen nicht zum Bürokratieabbau bei, sondern verursacht zusätzliche bürokratische Lasten. Daher empfehlen wir in dem Positionspapier, mittelständischen Unternehmen die Teilnahme an ELENA freizustellen. |


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