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25. Oktober 2012
in der Metropolregion Nürnberg

Hyperthermie: Dem Krebs einheizen

Oswald Richter

Investoren gesucht - Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Hyperthermiegeräten - Wirksame Waffe gegen viele Krebsarten

Jedes Jahr erkranken in Deutschland 436.000 Menschen neu an Krebs, 211.500 sterben jährlich daran. Gegen die verschiedenen Krebsarten gibt es eine Vielzahl von Therapieformen. Nun gerät zunehmend eine weitere Methode ins Blickfeld: Die Hyperthermie. Der Nürnberger Ingenieur Oswald Richter hat ein Gerät zur Verfügung, das mit elektrischen Feldern Krebs in Kombination mit Zytostatika therapiert. Für dieses Projekt sucht er noch Investoren.


Krebs - eine Krankheit der Gene

436.000 Menschen in Deutschland trifft jedes Jahr eine erschütternde Diagnose: Krebs. 211.500 Menschen sterben jährlich an dieser Krankheit. 1.800 Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren erkranken jedes Jahr in Deutschland daran. Krebs ist eine Krankheit der Gene.Krebszellen entstehen, wenn sich bestimmte Abschnitte der Erbsubstanz, die Gene, verändern, diese Veränderungen nicht mehr repariert und die Erbinformationen dadurch „verfälscht“ werden. Je älter der Mensch wird, desto unzuverlässiger arbeitet das Reparatursystem der Gene. Dies spiegelt sich in den Neuerkrankungszahlen wider: Das mittlere Erkrankungsalter liegt für Männer und Frauen bei 69 Jahren. So vielfältig die Ursachen für Krebs sind, so vielgestaltig sind auch deren Krankheitsbilder: Mehr als dreihundert verschiedene Krebsarten sind mittlerweile bekannt.

Die derzeit am häufigsten angewendeten Therapiemethoden sind neben der Operation die Chemo- und radiologische Therapie. Diese Therapien sind allerdings mit großen Nachteilen für die Patienten verbunden. So haben sie zum Beispiel eine erhebliche Schwächung des Immunsystems zur Folge. Und bieten damit eine erhöhte Anfälligkeit für viele andere Krankheitseinflüsse.

Heilen mit Wärme

Nun gerät zunehmend eine weitere interessante Therapiemethode ins Blickfeld: Die Hyperthermie. Diese Methode der Überwärmung des Körpers oder eines Körperteiles zur Therapie ist bereits seit dem Altertum bekannt. Bei der Hyperthermie wird die Temperaturerhöhung zum Beispiel durch Ultraschall, elektromagnetische Wellen, wie Radiowellen oder Mikrowellen, oder durch Infusion einer erwärmten Flüssigkeit erreicht. Das primäre Ziel ist nicht das direkte Abtöten von Krebszellen. Die dazu notwendigen Temperaturen würden auch gesundes Gewebe schädigen oder den Patienten gefährden. Vielmehr werden durch begrenzte, selektive Temperaturerhöhung die Tumorzellen sensibler für natürliche Abbauprozesse oder auch Strahlen- oder Chemotherapie.

Mit einer großen Studie am Klinikum München-Großhadern konnte die Wirksamkeit der Hyperthermie bei Weichteilsarkomen bereits nachgewiesen werden. Auch bei mehreren Studien im Ausland hat sich die Wirksamkeit eines kombinierten Einsatzes von Standardtherapien und Hyperthermie, unter anderem auch für Brust- und Gebärmutterhalskrebs, gezeigt.

Die Hyperthermie vermeidet den Großteil der bekannten Nachteile und Belastungen der Standard-Therapie-Methoden für den Patienten. Sie schränkt den Patienten nur unbedeutend ein und ist für „austherapierte“ Patienten die letzte Hoffnung für eine Verbesserung der Lebensqualität oder Heilung. "Nach anfänglicher Skepsis ist die Hyperthermie inzwischen bei bestimmten Krebsfällen ein etabliertes Konzept", betont Richter. "Allerdings sind wir noch längst nicht am Ziel." Jetzt komme es darauf an, mit der verbesserten Technik neue Anwendungsfelder zu erarbeiten.

"Elmetech" steht in den Startlöchern

Richter leistet dazu einen hochinteressanten Beitrag. Der Nürnberger Ingenieur hat ein Hyperthermiegerät zur Verfügung, das mit elektrischen Feldern Krebs therapiert. Richter steht damit bereits in den Startlöchern. Was noch fehlt ist Kapital. "Fünf komplette Geräte gibt es bereits, ebenso die technischen Unterlagen, Kontakte zu früheren Kunden und Interessenten" erläutert Richter. "Darauf kann für die Entwicklung der nachfolgenden Generation aufgebaut werden."

Ein ausgefeilter Business-Plan ist ebenfalls vorhanden. Denn Richter beherrscht sein Metier. Der Ingenieur der Nachrichtentechnik ist seit vielen Jahren ein erfolgreicher und erfahrener Unternehmer. Lange Jahre war er Manager bei SEL, sanierte anschließend als geschäftsführender Gesellschafter die Leonhardy GmbH in Reichenschwand bevor er in die Geschäftsleitung der Eugen Sasse GmbH wechselte. Danach sanierte er als Mitinhaber die Münchener Apparatebau für Strahlenmessgeräte, heute ist Richter Inhaber der NorisTron Vertriebsgesellschaft für elektronische Bauelemente.

Nun also will er zusammen mit einem Doktoranten am Lehrstuhl für Hochfrequenztechnik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg und einem Diplom-Ingenieur Maschinenbau ein Unternehmen gründen, das alle Funktionen von der Entwicklung bis zum Vertrieb abdeckt. Die Kompetenz zum Aufbau der neuen Firma "Elmetech" ist bei Richter vorhanden, sowohl in technischer als auch kommerzieller Hinsicht. Der Start des Unternehmens wird außerdem erleichtert durch den Verkauf von Altgeräten, die lediglich auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden müssen - einschließlich der notwendigen Zertifizierung gemäß den jetzt gültigen gesetzlichen Vorschriften. Die Finanzplanung sieht den Break Even Point spätestens im dritten Geschäftsjahr vor, mit steigenden Gewinnen nach Steuern. "Weiterhin sind Forschungsarbeiten zur Verbesserung der Hyperthermiegeräte im Bereich des Verhaltens der Zellen im elektrischen Feld erforderlich", so Richter. "Die Forschung wird neue Erkenntnisse hervorbringen, die eine wesentliche Fortentwicklung der Hyperthermiegeräte fördern und zu patentfähigen Alleinstellungsmerkmalen führen wird."

Richter ist davon überzeugt, dass eine schnelle Umsetzung der vorhandenen Kenntnisse und Verbesserungen in eine neue Generation von Geräten und einen Entwicklungsvorsprung gegenüber den Wettbewerbern auf dem deutschen Markt in dem Marktsegment von € 150.000.- bedeutet. "Eine hervorragende Ausgangsbasis", wie Oswald Richter findet.

Investoren, die Interesse an diesem Projekt haben, wenden sich bitte an:

NorisTron Vertriebsgesellschaft
Inhaber Oswald Richter
Ludolfingerstr.14
90475 Nürnberg
Tel.: 0911/ 98 46 48-3
Fax: 0911/ 98 46 48-48
E-Mail: Info (please no spam) @ (please no spam) Noristron.de

 

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