Entscheidung des Bundesrates ist ein Bekenntnis zum erfolgreichen Made in Germany in der Solarbranche
Potsdam. „Die Entscheidung des Bundesrates gegen eine ruinöse Absenkung der Solarförderung ist ein Bekenntnis zum erfolgreichen Made in Germany in der Solarbranche", kommentierte am Montag der Landesgeschäftsführer des BVMW in Berlin-Brandenburg, Dr. Dieter Kapell, die Entscheidung des Bundesrates gegen den Vorschlag der Bundesregierung.
"Wir erwarten, dass der Vermittlungsausschuss hilft, eine Lösung mit Augenmaß zu finden, die der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der Solarindustrie gerecht wird und nicht zu einer Überschwemmung des deutschen Marktes mit Billigprodukten fährt, die weniger effizient, weniger umweltfreundlich und weniger zuverlässig sind als die Produkte aus dem eigenen Land."
Dr. Kapell verwies darauf, dass beispielsweise der in Frankfurt ansässige Solarmodul-Produzent Conergy dieser Tage das einmillionste Modul ausgeliefert habe. "Der Erfolg dieses Unternehmens ist ein Erfolg für die ganze Region Ostbrandenburg. Hier werden Arbeitsplätze geschaffen, werden Neuansiedlungsinteressen geweckt, wird das Image von Ostbrandenburg durch wirtschaftlichen Aufschwung im wahrsten Sinne des Wortes sonniger", so Dr. Kapell. "Das ist Made in Germany."
Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft setzt sich, ebenso wie die brandenburgische Landesregierung, für eine moderate Absenkung der Einspeisevergütung mit einer entsprechenden zeitlichen Streckung ein. "Ob zehn - statt der vom Bund geforderten 16 - Prozent bereits eine optimale Lösung darstellen, bleibt vorerst offen. Aber 16 Prozent von jetzt auf gleich wären eine unverantwortliche Katastrophe gewesen. Sie hätte Investitionen unmöglich gemacht und die gesamte Branche bedroht. Unsere Unternehmen brauchen Planungssicherheit, die mit der vorgesehenen Novellierung des Erneuerbare Energien Gesetzes Schall und Rauch geworden wäre", so Dr. Kapell.

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