„Bei uns wird richtig gearbeitet und das macht uns Spaß“

Das war das Motto unseres Unternehmerfrühstücks bei der Nordbahn gGmbH, zu dem die Geschäftsführerin, Frau Nicola Pantelias, eingeladen hat.

Mit einem sehr individuellen Ansatz behinderte Menschen zu fördern, ihre Fähigkeiten zur Geltung zu bringen und für sie den Platz im Arbeitsleben zu finden, der ihnen entspricht, das ist die Philosophie der Behindertenwerkstatt in Schönfließ. Seit 20 Jahren wird Ihnen hier dadurch Menschenwürde, Selbstvertrauen und Sicherheit im Arbeitsalltag vermittelt.

Aus den Anfängen der Behindertenwerkstatt, hat sich zwischenzeitlich ein Wirtschaftsunternehmen mit den Bereichen Montage und Verpackung, Holzbearbeitung, Druckerei, Grünlandpflege, Hauswirtschaft und Schneiderei entwickelt.

Die Nordbahn GmbH ist ein zuverlässiger Zulieferer für die Automobil- und Möbelindustrie und überzeugt mit hoher Qualität. Durch den Arbeitsbereich Sondermaschinenbau können auch anspruchsvollste Anforderung der Auftrageber durch behinderte Menschen realisiert werden und die Wettbewerbsfähigkeit am Markt gesichert werden. Aber auch Druckaufträge oder Grünflächenpflege werden termingerecht und in bester Qualität realisiert.

Wenn man die Nordbahn gGmbH besucht, fällt sofort die Fröhlichkeit und der Stolz der Mitarbeiter auf.

Unterstützt von einem tollen Team von Betreuern und Gruppenleitern wird jeder entsprechend seiner Möglichkeiten gefördert und seine persönlichen und lebenspraktische Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickelt.

Einige der BVMW-Mitgliedsunternehmen arbeiten bereits mit der Nordbahn gGmbH zusammen und konnten sich zum Unternehmerfrühstück von der Realisierung Ihrer Aufträge vor Ort überzeugen. Für andere Unternehmer war es der erste Besuch in einer Behindertenwerkstatt. Alle waren beeindruckt von den vielfältigen Leistungsangeboten und der hohen Motivation der Mitarbeiter und es wurden auch schon Möglichkeiten der Zusammenarbeit diskutiert.

 

Unternehmerfrühstück bei der Nordbahn gGmbH

1. Unternehmer_Solarkonferenz

1. Unternehmer-Solarkonferenz

Auf Initiative des BVMW-Mitgliedsunternehmens B5 Solar GmbH kamen über 200 mittelständische Unternehmer zur 1. Unternehmer-Solarkonferenz in das GVZ Wustermark. Dort hatte die Kraftverkehr Nagel GmbH & Co. KG in ihrem neuen Logistikzentrum einen „praxisnahen“ originellen Tagungsort organisiert und durch die Anwesenheit ihres Gesellschafters Tobias Nagel, das Engagement des Unternehmens für nachhaltiges Wirtschaften unterstrichen.

In dieser Fachkonferenz wurden die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Umsetzung der von der Bundesregierung beschlossenen Energiewende diskutiert und die daraus für den Mittelstand resultierenden Chancen aufgezeigt. So informierten Produzenten von Photovoltaikmodulen über den neuesten Stand der Technik und mögliche Effektivitäts-steigerungen, technische Montagesysteme für alle möglichen Dachformen wurden präsentiert, Banken stellten Finanzierungsmöglichkeiten dar und Steuerberater wiesen auf zusätzliche Fördermöglichkeiten hin.

Der Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg, Ralf Christoffers, betonte die Pionierrolle des Landes Brandenburgs in der Energiewende, verwies jedoch auch auf die damit zusammenhängenden Konflikte. „Die Dezentralisierung der Energieproduktion wird für viele Bürger auch zu Veränderungen in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld führen.“

Der Geschäftsführer des BVMW Landesverbandes Brandenburg, Dr. Dieter Kapell,  nutzte die Veranstaltung , um deutliche Forderungen an den Bundesminister zu artikulieren: „Herr Rösler, wir sagen Ihnen: Hände weg vom Einspeisegesetz“ und verwies auf den hohen wirtschaftlichen Anteil der KMU bei der Realisierung der Energiewende.

In einer Unternehmererklärung  unterstützen die Teilnehmer der Konferenz die politischen Entscheidungen zur Energiewende und betonen die Bedeutung der Photovoltaik beim Ausbau der Erneuerbaren Energien. Sie forderten gleichzeitig die Politik auf die Energiekonzepte Brandenburgs durch aktives Handeln zu begleiten.

Dr. Dieter Kapell, Renate Fonfara, BVMW, im Gespräch mit Tobias Nagel, Kraftverkehr Nagel GmbH & Co. KG

Unternehmer hoben ab

Trotz Blitz und Donner trafen sich Unternehmerinnen und Unternehmer aus Berlin und Brandenburg am 23.08.2011 im Kletterwald Hennigsdorf zum BVMW Sommerfest.

Nach der Begrüßung durch die BVMW Geschäftsführer Christian Würzburg und Renate Fonfara, sowie durch Sven Piering, Geschäftsführer von  Climb up, ging es auch gleich los. Nach dem Anlegen  der Sicherheitsausrüstung und einer kurzen Einweisung, erfolgte noch eine kurze Übung in geringer Höhe, aber dann hoben wir ab. Auf verschiedenen Parcours, unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade konnten wir beim Klettern unter Baumkronen neue Dimensionen entdecken und die Bodenhaftung verlieren. Ob beim Balancieren über schmale Seile, schwingende Baumstämmen oder bei der Schussfahrt am Drahtseil – in allen Wipfeln waren Unternehmer unterwegs.

Beim anschließenden rustikalen Büfett wurde neue Kontakte geknüpft, aber leider auch die Mücken gefüttert.

Den Unternehmern, die sich getraut haben, hat es riesigen Spaß gemacht und viele werden wieder kommen. Für die anderen können wir nur sagen: trauen sie sich! Es ist eine tolle Erfahrung und macht Spaß!

Fotos Unternehmerklettern

BVMW-Experten laden ein: Zu Gast bei der RST Rail System Testing GmbH in Hennigsdorf

Mit seiner neuen Veranstaltungsreihe „Experten laden ein“, gewährt der BVMW-Expertenbeirat Brandenburg West einen Einblick in Unternehmen, um über die Spezialisten und Experten in unserem Verband und ihre fachliche Kompetenz und ihr innovatives Potential  zu informieren.

Die erste Veranstaltung dieser Reihe fand bei der RST Rail System Testing GmbH in Hennigsdorf statt.

Herr Peter Becker, Geschäftsführer der RST GmbH und Mitglied des BVMW-Expertenbeirates, präsentierte das erfolgreiche Dienstleistungsunternehmen, das die Industrie bei der Untersuchung von Materialeigenschaften unterstützt und dazu  hochspezialisierte Prüf- und Ingenieurleistungen anbietet. Mit den Ursprüngen im Schienenfahrzeugbau, ist das zertifizierte Unternehmen inzwischen auch in anderen Industriezweigen unterwegs, wo Werkstoffe geprüft, Produkte getestet werden.

Bei einer Führung durch die Brand-, Werkstoff- und Umweltlabore konnten sich die eingeladenen Unternehmer über die Vielfalt der Prüf- und Testverfahren informieren. Ob es um klimatische Einflüsse geht, in Klimakammern von – 40° bis +180° C, um mechanische Beeinflussung  durch mehrachsige Schwingungen oder das Brandverhalten von Fahrzeugsitzen, alles das können die Ingenieure der RST GmbH simulieren und prüfen. Mit höchstem ingenieurtechnischen Können und mit Fantasie werden ständig neue innovative Prüftechnologien entwickelt.

Durch die  aktive Mitarbeit in Normenausschüssen und Fachgremien ist das Unternehmen stets mit dem neuesten Stand der Prüfmethodiken vertraut und für zukünftige Herausforderungen gerüstet.

Dieses neue Veranstaltungsformat stieß auf großes Interesse, nicht nur bei technisch interessierten Unternehmer. Es gab es viel zu entdecken und zu erfahren und die RST GmbH hat sich als erfolgreiches Unternehmen und professioneller Experte präsentiert.

Erfolgreich Seile produzieren und dabei Sachkostenfallstricke vermeiden

In bewährter überregionaler Zusammenarbeit haben Christian Würzburg, BVMW Berlin Reinickendorf, und Renate Fonfara, BVMW OHV/HVL, zu einem gemeinsamen Unternehmertreffen bei der Berliner Seilfabrik GmbH & Co. eingeladen.

30 Unternehmer aus Berlin und Brandenburg folgten der Einladung, um das Unternehmen kennenzulernen, das sich aus der 150-jährigen Tradition der Seilfertigung zum erfolgreichen Weltmarktführer in der Produktion von Seilspielgeräten entwickelt.

Alle nur erdenklichen Formen, von Kletternetzen werden hier entworfen und aus Seilen produziert. Karl-Heinz Köhler, GF der Berliner Seilfabrik GmbH & Co. präsentierte sein Unternehmen und die Vielfalt seiner Produkte so: “Wir flechten Strukturen, die einen beim Zusehen schnell verwirren, aber so können wir lebendige und abwechslungsreiche Spielplätze gestalten, die sicher und langlebig sind“.

Wie bei der Konzentration auf das Kerngeschäft und der Dynamik der Unternehmensentwicklung die Gemeinkosten professionell optimiert werden, stellte er gemeinsam mit Jörg Schlake und Hans-Dieter Honselmann, den Expense Reduction Analysts, vor. Seit einem Jahr sind die Kostenexperten in einem Projekt zur Sachkostenoptimierung in der Berliner Seilfabrik GmbH & Co tätig und konnten  einzelne  Kostenarten  um bis zu 30% reduzieren. “Wir sind ein Netzwerk von Kostenexperten, kennen den Markt und durch die erfolgsabhängige Honorierung sind wir ein fairer Partner für die Unternehmer“ sagte Herr Schlake über seine Arbeit.

„Die Zusammenarbeit mit den Expense Reduction Analysts hat sich gelohnt, auch wenn man sich als Unternehmer oft gegen über den eigenen Wirtschaftsberatern und den eigenen Mitarbeitern verteidigen muss, dass man „Fremde“ ins Haus geholt hat. Die Ergebnisse sprechen für diese Entscheidung “  ist das Fazit des Geschäftsführers der Berliner Seilfabrik  GmbH & Co.

Netzwerk will sich mit Gesundheitsministerin Tack treffen

Erfolgreiche Unternehmen der Gesundheitswirtschaft, organisiert im BVMW-Regionalverband Brandenburg-West, betrachten die Gesundheits- und Sozialentwicklung Brandenburgs mit Sorge. Deshalb bereiten sie ein Treffen vor, zu dem Gesundheitsministerin Anita Tack eingeladen wird. Mit Ideen und Vorschlägen wollen sie dazu beitragen, das die brandenburgische Gesundheitspolitik berechenbarer wird. So werden der Ministerin Vorschläge zur Überwindung des Fachkräftemangels im medizinischen Bereich ebenso vorgestellt, wie Maßnahmen zur Verbesserung des gesellschaftlichen Ansehens und der Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Arbeit von Pflegekräften.
Das Netzwerk Gesundheitswirtschaft (NGS) ist ein Zusammenschluss von Unternehmern, Beratern und Dienstleistern, die in den Bereichen Gesundheit und Soziales tätig sind und die Gesundheits- und Sozialpolitik in Brandenburg aktiv mitgestalten wollen. Das Netzwerk leistet Lobbyarbeit auf Landesebene zur Realisierung gesundheitspolitischer Ziele und unterstützt die Entwicklung privatwirtschaftlicher Aktivitäten im Gesundheits- und Sozialbereich.
Im NGS können die Mitglieder Kontakte unter Fachleuten pflegen und Einblick in Ihre Branchenkenntnisse gewähren. Mit eigenen Beiträgen können die Experten ihre Vorstellungen zur Netzwerkarbeit realisieren, Kooperationen knüpfen und den eigenen Bekanntheitsgrad erhöhen. Aus dem NGS entstehen Angebote für Unternehmer für ein betriebliches Gesundheitsmanagement zur Förderung der Mitarbeitergesundheit und deren Leistungsfähigkeit.
Interessenten finden im Internet unter der Adresse www.wirtschaft-potsdam.de/38,Gesundheitswirtschaft.html weitere Informationen.

Knigge & Exoten- Wie perfekt ist unsere Benimm-Kompetenz?

Am 12. April stellten sich über 20 Unternehmer unseres Kreisverbandes der Herausforderung eines 5-Gänge Menüs, das gespickt war mit Exoten und schwierig zu handhabende Speisen.

Im Hotel am Lunik Park erwartete uns eine festlich eingedeckte Tafel. Der Chef des Hauses und sein Küchenchef erklärten uns die Speisen und deren Zubereitung. Herr Mielke, vom Hotel Leegebruch, moderierte als langgedienter Gastronom durch die Klippen der Tisch- und Esskultur. Aufgeheitert wurde der Abend durch Zitate aus einem Knigge von 1900.

Und so schlemmten sich die Unternehmer unter fachkundiger Anleitung von Austern, Großgarnelen, Artischoken über lecker gefüllter Entenkeule zum Dessert Surprise.

Es war ein amüsanter kulinarischer Genuss. Mit manchen Vorurteilen konnte aufgeräumt werden, neue Speisen wurden probiert und die Teilnehmer können sich nun gelassen allen Herausforderungen auf dem gesellschaftlichen Parkett stellen.

Neueste Meldungen

Sind Frauen die besseren Führungskräfte?

Lebhaftes Gespräch mit Professorin Rita Süßmuth und BVMW-Kreisgeschäftsführerin Renate Fonfara. Foto: Raddatz

Die Regionalgeschäftsstelle Brandenburg West lud mittelständische Unternehmen zu einem Unternehmertreffen in die von Christine Berger geführte „Welt des Sanddorns“ nach Petzow ein. Die Frontfrau der „Christine Berger GmbH & Co KG“ stellte dort vor 70 Gästen unter Beweis, dass sie über jene Qualitäten verfügt, mit denen Frau ein Unternehmen erfolgreich führen kann. Dafür wurde sie 2007 als Unternehmerin des Jahres geehrt.

Professorin Rita Süssmuth sprach darüber, wie „Wie Frauen in Führung gehen“. Sich für die Rechte der Frauen stark zu machen, war und ist nach wie vor ihr Anspruch und ihre Leiden-schaft. „Zu lange haben wir gestritten, wo Frau hingehört und wo ihr Platz in der Gesellschaft ist“, sagte Rita Süssmuth. Die Frauenpolitik sei moderner und liberaler geworden und die Rechte der Frauen seien zumindest gesetzlich festgeschrieben. Aber Vorurteile gegenüber Frauen in Führungspositionen seien noch nicht gänzlich ausgeräumt. Es sei falsch, meint Rita Süssmuth, Frauen auf weibliche Tugenden oder dienende Fähigkeiten zu reduzieren. Frauen seien heute hervorragend qualifiziert, verfügten über viele Kompetenzen und stünden in Bezug auf Bildung hinter den Männern nicht zurück.

Der Wirtschaftspsychologe Dr. Gerd Reimann beschäftigte sich mit der Frage, ob Frauen wirklich anders führen. Kreisgeschäftsführerin Renate Fonfara berichtete, dass Frauen nicht nur über Disziplin und einen starken Willen, sondern auch über Kampfgeist und ein großes Verantwortungsgefühl verfügen. Regionalgeschäftsführer Rainer Raddatz beschäftigte sich mit Gestaltungsmöglichkeiten, Chancen und Risiken einer gemeinsamen Firmenführung in Familienunternehmen. Rechts- und Fachanwältin Rain Claas machte deutlich, wie sie selbst den Spagat zwischen Beruf und Familie bewältigte. Abschließend meinte Rita Süssmuth: „Was diskutieren wir eigentlich? Wer ist der bessere Frau? Wer ist der bessere Mann? Es geht nur gemeinsam! Entscheidende und gestaltende Politik und entscheidende und gestaltende Menschen, das brauchen wir!“ b.wi.

 

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