Großflughafen Berlin Brandenburg International bewährt sich als Jobmotor für die Hauptstadtregion
Berlin. Bereits vor seiner Fertigstellung und Inbetriebnahme bewährt sich der Großflughafen Berlin Brandenburg International als Jobmotor für die Hauptstadtregion. Darauf wies am Dienstag in Berlin der Landesgeschäftsführer des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft Berlin-Brandenburg, Dr. Dieter Kapell, hin. "Zwei Drittel der bisher vergebenen Aufträge haben die Wirtschaft in Berlin und Brandenburg anzukurbeln geholfen. Der Weg aus der Krise trug auch den Namen BBI."
Zugleich warnte Dr. Kapell davor, das wichtigste Infrastrukturprojekt der Region in Frage zu stellen. "Der Großflughafen Berlin Brandenburg Inrternational ist zu wichtig für die Hauptstadtregion und den Wirtschaftsstandort Deutschland, als dass er auf dem Altar der Eitelkeiten geopfert werden dürfte." Die berechtigte Diskussion über die geplanten Flugrouten dürften nicht in eine neuerliche Grundsatzdiskussion ausarten. "Den generellen Bestand dieses Projektes als Wahlkampfthema in der Hauptstadt zu missbrauchen, wäre eine ganz schlechte Idee", so Dr. Kapell.
Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft verspricht sich von dem Flughafen nicht nur eine Stärkung des Mittelstandes in der Region, sondern auch die Ansiedlung zahlreicher neuer Wirtschaftsunternehmen. "Das wird nicht nur positive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben. Es wird auch die Entwicklung der Infrastruktur in der Fläche vorantreiben und den Verflechtungsraum Berlin-Brandenburg der überfälligen Länderfusion entgegentreiben, vor der vor allem die brandenburgische Landespolitik aus längst nicht mehr nachvollziehbaren Gründen bis heute zurückschreckt."
"BBI ist ein Argument für gemeinsame Verantwortung", unterstrich Dr. Dieter Kapell. "Und BBI ist eine Nagelprobe darauf, wie weit Berlin und Brandenburg willens und in der Lage sind, dieser Verantwortung gemeinsam gerecht zu werden."








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