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Sechs Kilometer Autobahn entlasten die ganze Stadt - BVMW fordert zügigen Weiterbau der A 100

Berlin. Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) spricht sich energisch für die Verlängerung der A 100 in Berlin aus. "Sechs Kilometer Autobahn entlasten das bestehende Verkehrssystem in ganz Berlin und verhindern, dass der Südosten der Stadt infrastrukturell von der Entwicklung abgeschnitten wird. Das gilt in besonderem Maße für den Mittelstand, der auf funktionierende Transportwege und enge Autobahnanbindungen angewiesen ist.

Nicht zuletzt die Erreichbarkeit des Großflughafens Berlin Brandenburg International muss Priorität bei den Berliner Verkehrsplanungen genießen", erklärte der Landesgeschäftsführer des BVMW in Berlin-Brandenburg, Dr.

Dieter Kapell, am Dienstag in Berlin und betonte: "Für die Mehrheit der Beriner bedeutet die Fortführung der A 100 auch ein Stück deutsche Einheit in der ehemals zerschnittenen Metropole."

 

Die Verlängerung der A 100 im 16. und 17. Bauabschnitt sei auch die Konsequenz aus den bisherigen Investitionen. Es dürfte dem Steuerzahler schwer zu vermitteln sein, weshalb er für ein Millionenprojekt aufkommen muss, das dann ohne Not praktisch in der Sackgasse endet, so Dr. Kapell.

Dabei zeigte er Verständnis für die Verunsicherung mancher Bürger. "Die Realisierung essentieller Infrastrukturprojekte bedeutet neben ihrem unmittelbaren Nutzeffekt auch einen nachhaltigen Engriff in die Wohn- und Lebenswelt der Anrainer. Der Gesetzgeber hat für entsprechende Planungen deshalb ein tief gestaffeltes demokratisches Prozedere entwickelt. Es gibt also keinen Grund, dass die Verlängerung der A 100 zum Spielball machtpolitischen Kalküls oder zum Gegenstand uferloser Diskussionen wird.

Ziel der gemeinsamen Bemühungen kann es immer nur sein, die wirtschaftliche Entwicklung Berlins als einer der bedeutendsten Weltmetropolen voranzutreiben und dabei die Lebensqualität der Menschen und ihre Mobilität zu erhöhen. Zudem ist die Verlängerung der A 100 ist auch umweltpolitisch ein maßvolles, ökologisch sinnvolles Projekt im Interesse aller."

 

An der Bundesregierung sei es nun, den Prioritäten zu folgen und zeitnah die nötigen Mittel  bereit zu stellen, um das Projekt zu Ende zu führen. "Berlin nimmt gewiss auch gern etwas von den 56 Milliarden, die das Finanzministerium gerade bei der FMS Wertmanagement gefunden hat."


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