Ohoven: GM hat zu hoch gepokert
Brüderles Standhaftigkeit bei Opel zahlt sich aus
Berlin – Mit „großer Genugtuung“ hat der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, den Verzicht des amerikanischen
Mutterkonzerns auf staatliche Bürgschaften für Opel registriert. „General Motors wollte mit massivem Druck die Bundesregierung zu finanziellen Abenteuern
bewegen. Der Konzern hat zu hoch gepokert und ist gescheitert. Ich bin dem Bundeswirtschaftsminister dankbar, dass er ordnungspolitisch unbeirrbar Kurs
gehalten hat.“ Brüderles Standhaftigkeit zahle sich jetzt aus.
„Im Streit um mögliche staatliche Opel-Hilfen habe ich stets darauf hingewiesen, dass zuallererst der amerikanische Mutterkonzern, der zudem mehrheitlich
dem US-Staat gehört, in der Pflicht steht. GM hat im ersten Quartal einen Gewinn von knapp einer Milliarde ausgewiesen und verfügt über Reserven von rund
zehn Milliarden“, betonte der Mittelstandspräsident. Allein schon deswegen habe sich ein Eingreifen der öffentlichen Hand zugunsten Opels verboten. Es
spreche für sich, so Ohoven, wenn GM jetzt plötzlich auch auf bereits zugesagte Bürgschaften anderer europäischer Länder mit Opel-Standorten verzichte.




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