Landesverband Nordrhein-Westfalen

Mit Oliver Geisselhart kommt "Deutschlands Gedächtnistrainer Nr. 1" am 31. Mai 2012 nach Mönchengladbach
AM 03. Juli 2012 begrüßen wir den Präsidenten des Rheinischen Sparkassenverbandes, Herrn Michael Breuer, beim Wirtschaftssenat.
Am 19. Sept. 2012 in Mönchengladbach: FORUM FÜHRUNG mit Boris Grundl
Herzlich Willkommen beim NRW-Mittelstand

Die salus klinik in Hürth ist eine von 5 modernen Rehabilitationskliniken der salus-Gruppe in Deutschland mit 170 Einzelzimmern zur individuellen Behandlung von psychosomatischen Erkrankungen und Abhängigkeitserkrankungen.

In der Psychosomatik umfasst unser Behandlungsspektrum Burnout, Depressionen, Angststörungen, Posttraumatische Belastungsreaktionen nach schwerwiegenden Ereignissen oder Komplextraumatisierungen.

Zudem behandeln wir in der psychosomatischen Abteilung nicht-stoffgebundene Süchte wie Kaufsucht, Internetsucht und Glückspielsucht.
In der Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen behandeln wir u. a. alkoholkranke Patienten, Cannabis-, Amphetamin-, Medikamenten- und / oder Mehrfachabhängigkeiten sowie begleitende psychische Störungen (Komorbiditäten). Kostenträger sind die Rentenversicherungen sowie die Krankenkassen und/oder Privatzahler.

Für Unternehmen bieten wir regelmäßige Vorträge und Schulungen zu verschiedenen Themen an, zum Beispiel zum Thema „Mitarbeitergesundheit“, „Resilienz in Unternehmen“ sowie Ausbildungen zum betrieblichen Suchtkrankenhelfer. Gerne beraten wir Sie in weiteren gesundheitsbezogenen Fragen.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an
Frau Julia Plum, j.plum@salus-huerth.de, Tel. 02233 8081-803 oder
schauen Sie auf unsere Website, www.salus-kliniken.de.

Gesundheit der Mitarbeiter als entscheidender Kostenfaktor in mittleren und kleinen Unternehmen
G. Angenendt, J.Domma-Reichart
Die Ausgaben für die Behandlung von Krankheiten nehmen laut Erhebungen des Statistischen Bundesamtes ständig zu. Lagen Sie in Deutschland im Jahre 2002 noch bei 218 Milliarden Euro, beliefen sie sich 2008 schon auf 254 Milliarden, das bedeutet einen Zuwachs von 16,23 Prozent in nur 6 Jahren. Besonders zugenommen haben die Ausgaben für die Behandlung von psychischen Erkrankungen und sogenannten Verhaltensstörungen. 2008 wurden hierfür knapp 28 Milliarden ausgegeben. Die Ursachen liegen zum Einen in der Zunahme des Anteils der Älteren in der Bevölkerung und der damit einher gehenden Erkrankungen wie Demenz, zum Anderen in den Belastungen der Arbeitswelt, wie höhere Komplexität von Prozessen, höhere Arbeitsdichte, schnellere Reaktionserwartungen – kurzum: in der höheren Stressbelastung. Es kann also nicht wirklich überraschen, wenn immer mehr Menschen von einem „burnout“ (Zustand psychophysiologischer Erschöpfung) sprechen, wenn psychosomatische Beschwerden wie Schlafstörungen, Rücken- und Magenschmerzen zunehmen oder wenn die Betroffenen versuchen Gefühle der Wertlosigkeit und des Kontrollverlustes in Alkohol zu ertränken oder mit psychotropen Medikamenten zu lindern.

Was wir mittlerweile wissen, ist, dass ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Arbeits- und Privatleben die Lebens- und Arbeitszufriedenheit und somit auch die nachhaltige Leistungsfähigkeit der Beschäftigten verbessert. Nur- wie schafft Mann / Frau das konkret? Wie kann ich mein Arbeits- und Privatleben ausbalancieren, wenn mein Chef vorwurfsvoll auf die Uhr schaut, wenn ich ohne eigenes Verschulden auch nur zwei Minuten zu spät komme und wenn ich pünktlich gehe, weil ich mein Kind abholen muss? Oder wenn sogar allgemein bekannt ist, dass man keine Karriere machen kann, wenn man nicht mindestens bis zwei Stunden nach offiziellem Büroschluss weiterarbeitet? Oder wenn häufig Überstunden anfallen, weil das Produkt unbedingt heute „noch raus“ muss, wenn ich beruflich tagelang und in unvorhersehbaren Rhythmus unterwegs bin, wenn die Kinderbetreuung und Partnerkontakte wegen der Schichtarbeit sich auf ein Minimum verringern? Schlagworte wie „Work-Life-Balance“ klingen in immer hektischer werdenden Zeiten manchmal wie ein Hohn. Wäre die Balance so einfach zu erreichen, würde ein Großteil der Arbeitnehmer sie sicherlich realisieren. Hierzu gehörten dann flexible Arbeitszeitkonten, Sabbaticals, gesundheitsgerechte Arbeitsplätze und vieles mehr. Es bräuchte also Unternehmen und Arbeitsprozesse, die solche Lösungen ermöglichen können und wollen.

Mittlere und kleine Unternehmen haben häufig aus verschiedenen Gründen solche Möglichkeiten nicht. Heißt das zwangsläufig, dass deren Arbeitnehmer „automatisch“ früher erkranken müssen als diejenigen, die in großen Unternehmen beschäftigt sind? Oder kann Mann/ Frau vielleicht selber etwas tun, um krank machenden Entwicklungen gegenzusteuern und Krisen dauerhaft gut zu meistern?

Solchen Fragen gehen Wissenschaftler, Personalverantwortliche und Dienstleister im medizinischen Bereich schon seit vielen Jahren nach und sie sind dabei zu interessanten Erkenntnissen gekommen. Es gibt tatsächlich Menschen, die Krisen oder schwierige Lebensereignisse ohne anhaltende Beeinträchtigung überstehen und meistern. Diese Fähigkeit, deren Keim bereits in frühen Jahren der kindlichen Entwicklung zu reifen beginnt und die einhergeht mit dem, was man gerne als „gesundes“ Maß an Urvertrauen bezeichnet, nennt die Wissenschaft Resilienz (engl.Resilience: psychische Widerstandskraft, Belastungsfähigkeit). Resilienz ist ein Begriff, der ursprünglich den Naturwissenschaften entlehnt ist und meint dort so viel wie die Biegsamkeit von Material und Fehlertoleranz. Es geht – hier wie da - also eher um „Biegsamkeit und Flexibilität“ statt Starrheit und Zerbrechlichkeit.

Resilienz ist eine Fähigkeit, die auch im späteren Leben noch erlernbar ist. Was fördert Resilienz, wie wird man zu einem resilienten Menschen? Die American Psychological Association (APA) empfiehlt 10 Wege bzw. Mittel zur Förderung von Resilienz, die wir Ihnen hier vorstellen wollen:
Soziale Kontakte aufbauen und pflegen: Hierzu gehören zum Beispiel gute Beziehungen zu Familienmitgliedern und Freunden oder die (moderate) Betätigung in einem Ehrenamt.
Krisen als überwindbar betrachten: Belastende Situationen kann man nicht immer verhindern, aber den konstruktiven Umgang mit ihnen kann man üben.
Akzeptieren, das Änderungen Teil des Lebens sind: Wenn sich etwas nicht bewahren oder halten lässt, sollte man die Konzentration auf das lenken, was noch zu beeinflussen ist.
Sich auf die eigenen Ziele zubewegen: Realistische Ziele stecken, um Tag für Tag einen (kleinen) Schritt in diese Richtung zu gehen.
Selbst entscheiden: Bei Problemen nicht den Kopf in den Sand stecken oder andere machen lassen, sondern aktiv sein und Entscheidungen treffen. Auf Wachstumschancen achten: In Krisen kann man viel über sich lernen und ganz neue Fähigkeiten entwickeln.
Ein positives Selbstbild aufbauen: Hier gilt es, das Bewusstsein zu entwickeln, das man Probleme selber lösen und seinen Instinkten vertrauen kann.
Perspektive bewahren: Auch wenn die gegenwärtige Situation sehr belastend ist, kann man an die langfristige Perspektive denken.
Optimistisch bleiben: Daran glauben und sehen, das auch Gutes im Leben geschieht und sich auch auf die eigenen Wünsche konzentrieren.
Für sich selber sorgen: Auf die eigenen Bedürfnisse und Gefühle eingehen, die eigenen Grenzen kennen und respektieren, erfreulichen und entspannten Tätigkeiten nachgehen, sich regelmäßig bewegen und Sport treiben sowie für eine gesunde Ernährung sorgen.

Wir in den salus-kliniken wissen um die Wichtigkeit von Resilienz und bieten unseren Patientinnen und Patienten jetzt schon verschiedene Möglichkeiten an, während ihres Aufenthaltes bei uns diese Fähigkeiten zu erwerben. Sie sind integraler Bestandteil nicht nur der Psychotherapie, sondern auch der Ergotherapie, Sporttherapie, Sozialtherapie und Medizin.
Jedoch auch immer mehr Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern Vorträge und Kurse zu diesem wichtigen Thema an. Deshalb haben wir ein Training entwickelt, um in Kürze ein entsprechendes Angebot nicht nur unseren Patienten sondern auch interessierten Unternehmen als „Upgrade für die mentale Fitness“ ihrer Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen. So kann Resilienztraining nicht nur Menschen helfen, die sich in einem Rehabilitationsprozess befinden und dauerhaft gestärkt daraus hervorgehen wollen, sondern es kann - präventiv in Unternehmen eingesetzt - großen Nutzen für deren Mitarbeiter und das gesamte Unternehmern bringen.
salus-klinik Hürth
50354 Hürth
Willy-Brandt-Platz 1

Gesundheit der Mitarbeiter als entscheidender Kostenfaktor in mittleren und kleinen Unternehmen

G. Angenendt, J.Domma-Reichart

Die Ausgaben für die Behandlung von Krankheiten nehmen laut Erhebungen des Statistischen Bundesamtes ständig zu. Lagen Sie in Deutschland im Jahre 2002 noch bei 218 Milliarden Euro, beliefen sie sich 2008 schon auf 254 Milliarden, das bedeutet einen Zuwachs von 16,23 Prozent in nur 6 Jahren. Besonders zugenommen haben die Ausgaben für die Behandlung von psychischen Erkrankungen und sogenannten Verhaltensstörungen. 2008 wurden hierfür knapp 28 Milliarden ausgegeben. Die Ursachen liegen zum Einen in der Zunahme des Anteils der Älteren in der Bevölkerung und der damit einher gehenden Erkrankungen wie Demenz, zum Anderen in den Belastungen der Arbeitswelt, wie höhere Komplexität von Prozessen, höhere Arbeitsdichte, schnellere Reaktionserwartungen – kurzum: in der höheren Stressbelastung. Es kann also nicht wirklich überraschen, wenn immer mehr Menschen von einem „burnout“ (Zustand psychophysiologischer Erschöpfung) sprechen, wenn psychosomatische Beschwerden wie Schlafstörungen, Rücken- und Magenschmerzen zunehmen oder wenn die Betroffenen versuchen Gefühle der Wertlosigkeit und des Kontrollverlustes in Alkohol zu ertränken oder mit psychotropen Medikamenten zu lindern.

Was wir mittlerweile wissen, ist, dass ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Arbeits- und Privatleben die Lebens- und Arbeitszufriedenheit und somit auch die nachhaltige Leistungsfähigkeit der Beschäftigten verbessert. Nur- wie schafft Mann / Frau das konkret? Wie kann ich mein Arbeits- und Privatleben ausbalancieren, wenn mein Chef vorwurfsvoll auf die Uhr schaut, wenn ich ohne eigenes Verschulden auch nur zwei Minuten zu spät komme und wenn ich pünktlich gehe, weil ich mein Kind abholen muss? Oder wenn sogar allgemein bekannt ist, dass man keine Karriere machen kann, wenn man nicht mindestens bis zwei Stunden nach offiziellem Büroschluss weiterarbeitet? Oder wenn häufig Überstunden anfallen, weil das Produkt unbedingt heute „noch raus“ muss, wenn ich beruflich tagelang und in unvorhersehbaren Rhythmus unterwegs bin, wenn die Kinderbetreuung und Partnerkontakte wegen der Schichtarbeit sich auf ein Minimum verringern? Schlagworte wie „Work-Life-Balance“ klingen in immer hektischer werdenden Zeiten manchmal wie ein Hohn. Wäre die Balance so einfach zu erreichen, würde ein Großteil der Arbeitnehmer sie sicherlich realisieren. Hierzu gehörten dann flexible Arbeitszeitkonten, Sabbaticals, gesundheitsgerechte Arbeitsplätze und vieles mehr. Es bräuchte also Unternehmen und Arbeitsprozesse, die solche Lösungen ermöglichen können und wollen.

Mittlere und kleine Unternehmen haben häufig aus verschiedenen Gründen solche Möglichkeiten nicht. Heißt das zwangsläufig, dass deren Arbeitnehmer „automatisch“ früher erkranken müssen als diejenigen, die in großen Unternehmen beschäftigt sind? Oder kann Mann/ Frau vielleicht selber etwas tun, um krank machenden Entwicklungen gegenzusteuern und Krisen dauerhaft gut zu meistern?

Solchen Fragen gehen Wissenschaftler, Personalverantwortliche und Dienstleister im medizinischen Bereich schon seit vielen Jahren nach und sie sind dabei zu interessanten Erkenntnissen gekommen. Es gibt tatsächlich Menschen, die Krisen oder schwierige Lebensereignisse ohne anhaltende Beeinträchtigung überstehen und meistern. Diese Fähigkeit, deren Keim bereits in frühen Jahren der kindlichen Entwicklung zu reifen beginnt und die einhergeht mit dem, was man gerne als „gesundes“ Maß an Urvertrauen bezeichnet, nennt die Wissenschaft Resilienz (engl.Resilience: psychische Widerstandskraft, Belastungsfähigkeit). Resilienz ist ein Begriff, der ursprünglich den Naturwissenschaften entlehnt ist und meint dort so viel wie die Biegsamkeit von Material und Fehlertoleranz. Es geht – hier wie da - also eher um „Biegsamkeit und Flexibilität“ statt Starrheit und Zerbrechlichkeit.

Resilienz ist eine Fähigkeit, die auch im späteren Leben noch erlernbar ist. Was fördert Resilienz, wie wird man zu einem resilienten Menschen? Die American Psychological Association (APA) empfiehlt 10 Wege bzw. Mittel zur Förderung von Resilienz, die wir Ihnen hier vorstellen wollen:

Soziale Kontakte aufbauen und pflegen: Hierzu gehören zum Beispiel gute Beziehungen zu Familienmitgliedern und Freunden oder die (moderate) Betätigung in einem Ehrenamt.

Krisen als überwindbar betrachten: Belastende Situationen kann man nicht immer verhindern, aber den konstruktiven Umgang mit ihnen kann man üben.

Akzeptieren, das Änderungen Teil des Lebens sind: Wenn sich etwas nicht bewahren oder halten lässt, sollte man die Konzentration auf das lenken, was noch zu beeinflussen ist.

Sich auf die eigenen Ziele zubewegen: Realistische Ziele stecken, um Tag für Tag einen (kleinen) Schritt in diese Richtung zu gehen.

Selbst entscheiden: Bei Problemen nicht den Kopf in den Sand stecken oder andere machen lassen, sondern aktiv sein und Entscheidungen treffen.

Auf Wachstumschancen achten: In Krisen kann man viel über sich lernen und ganz neue Fähigkeiten entwickeln.

Ein positives Selbstbild aufbauen: Hier gilt es, das Bewusstsein zu entwickeln, das man Probleme selber lösen und seinen Instinkten vertrauen kann.

Perspektive bewahren: Auch wenn die gegenwärtige Situation sehr belastend ist, kann man an die langfristige Perspektive denken.

Optimistisch bleiben: Daran glauben und sehen, das auch Gutes im Leben geschieht und sich auch auf die eigenen Wünsche konzentrieren.

Für sich selber sorgen: Auf die eigenen Bedürfnisse und Gefühle eingehen, die eigenen Grenzen kennen und respektieren, erfreulichen und entspannten Tätigkeiten nachgehen, sich regelmäßig bewegen und Sport treiben sowie für eine gesunde Ernährung sorgen.

Wir in den salus-kliniken wissen um die Wichtigkeit von Resilienz und bieten unseren Patientinnen und Patienten jetzt schon verschiedene Möglichkeiten an, während ihres Aufenthaltes bei uns diese Fähigkeiten zu erwerben. Sie sind integraler Bestandteil nicht nur der Psychotherapie, sondern auch der Ergotherapie, Sporttherapie, Sozialtherapie und Medizin.

Jedoch auch immer mehr Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern Vorträge und Kurse zu diesem wichtigen Thema an. Deshalb haben wir ein Training entwickelt, um in Kürze ein entsprechendes Angebot nicht nur unseren Patienten sondern auch interessierten Unternehmen als „Upgrade für die mentale Fitness“ ihrer Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen. So kann Resilienztraining nicht nur Menschen helfen, die sich in einem Rehabilitationsprozess befinden und dauerhaft gestärkt daraus hervorgehen wollen, sondern es kann - präventiv in Unternehmen eingesetzt - großen Nutzen für deren Mitarbeiter und das gesamte Unternehmern bringen.

salus-klinik Hürth

50354 Hürth

Willy-Brandt-Platz 1

 

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