NRW-Ausbildungsmarkt im Aufwind
11.08. Der Ausbildungsmarkt in Nordrhein-Westfalen entspannt sich auch in diesem Jahr weiter. Zwar existiert nach wie vor eine Lücke zwischen Angebot und Nachfrage an Ausbildungsplätzen, doch bessert sich die Gesamtsituation zusehends.
Die Landespolitik kann mit wirtschafts- und steuerpolitischen Maßnahmen unterstützend eingreifen. Statistisch kommen auf einen Bewerber aktuell etwa 0,8 Ausbildungsstellen. Für den BVMW ergibt sich eine klare ordnungspolitische Anweisung für die Wirtschaftspolitik Nordrhein-Westfalens. Finanzstarke und erfolgreiche Unternehmen steigern ihr Ausbildungsengagement und investieren in die Bildung von Humankapital. Die Landespolitik steht damit vor der Aufgabe, Entlastung im Bereich der Abgaben zu schaffen und die verhängnisvolle Steuerpolitik in NRW zu überdenken. Der künftige Erfolg der Betriebe und die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts hängen entscheidend vom Erfolg am Ausbildungsmarkt und der finanziellen Ausstattung der Unternehmen ab.
Zu den Zahlen: Bis Ende Juni 2011 waren 116.016 Bewerberinnen und Bewerber bei den Arbeitsagenturen gemeldet. Zeitgleich stellten die Betriebe 91.213 Ausbildungsplätze zur Verfügung. 33.332 Ausbildungsverträge wurden bereits unterschrieben, während 31.314 Ausbildungsstellen unbesetzt waren.
Datenmaterial: Arbeitsagentur Nordrhein-Westfalen



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