BVMW fordert praktische Krisenhilfe und europäische Solidarität
Berlin – Zum gestrigen Treffen der Staats- und Regierungschefs der Eurozone erklärt Mario Ohoven, Präsident des BVMW und des europäischen Mittelstandsdachverbands (CEA-PME):
„Mit den gestrigen Beschlüssen der EU-Regierungschefs wurde für Griechenland vor allem Zeit gekauft. Nun muss sich zeigen, ob die neuen Finanzhilfen, die Streckung der Laufzeiten und die Senkung der Zinsen den Griechen genügend Luft verschaffen, um das Wirtschaftssystem zu reformieren und die öffentlichen Finanzen zu stabilisieren.
Nur mit einem starken Mittelstand in Griechenland kann die Krise überwunden werden. Das lässt sich mit Geld allein nicht umsetzen. Die Unternehmer in Griechenland benötigen ganz praktische Unterstützung. Dazu gehören der Abbau von Bürokratie, die Förderung von Existenzgründungen und schnellere Prozesse in den Behörden, eine Bekämpfung der Korruption, Unterstützung bei Exportgeschäften, Forschungskooperationen und Unternehmensfinanzierung.
Hier ist europäische Solidarität gefragt.“




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