Cem Özdemir und der „Green New Deal“
Die politische Winterpause ist Geschichte. Zeit, den direkten und offenen Diskurs mit Spitzenpolitikern aus Berlin und Düsseldorf wieder aufzunehmen und an die Dialoge des vergangenen Jahres anzuknüpfen. Erster Gast des Jahres im NRW-Wirtschaftssenat war Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/ Grünen und Mitglied des politischen Beirats des BVMW. Gemeinsam mit Moderator Dr. Willi Keinhorst (WamS) gelang es, Kritik und Ideen aus den Reihen des Mittelstands zu vermitteln.
Über 70 Wirtschaftssenatoren aus Nordrhein-Westfalen nutzten die Gelegenheit, drängende Themen unserer Zeit gemeinsam mit Cem Özdemir zu diskutieren. Der Bundesvorsitzende der Grünen reiste für den BVMW kurzfristig aus Berlin nach Ratingen und erklärte in seinen Ausführungen die Ursachen des politischen Erfolgs der Grünen. Neue Themen wie der ökologische Wandel und der Boom der „Green Economy“ prägten die Debatten des politischen Dialogs. Mit Nachdruck wies der Vorkämpfer der „Realos“ auf den First-Mover-Advantage des deutschen Mittelstands im Bereich regenerativer Energieformen und nachhaltiger Fertigungsverfahren hin.
„Der deutsche Mittelstand ist heute Weltmarktführer im Bereich regenerativer Energiequellen und stemmt sich erfolgreich gegen den umweltbedingten Innovationsdruck mit immer neuen Ideen, die auch prompt zum Exportschlager mutieren. Da rücken die Grünen mit ihren Kernforderungen automatisch in den Fokus der Unternehmer“, kommentierte Landesgeschäftsführer Herbert Schulte den Erfolg der Grünen. Der Bundesverband setzt sich mit einem eigenen Energiekonzept, basierend auf einem Mix aus konventionellen und regenerativen Energieformen, für einen dezentralen Ansatz der Energiegewinnung ein. Die ehrgeizigen Klimaziele Deutschlands werden nur durch eine korrespondierende Innovationsdynamik aus den Reihen mittelständischer Betriebe realisierbar sein.







Keine Kommentare bisher
neuen Kommentar abgeben