Unternehmertreffen zu Steuerfragen und Firmenpräsentation * 18.11.2010 * Hotel "Fürsteneck" Bernburg
Das Unternehmertreffen war zwei unterschiedlichen Themen gewidmet.
Zunächst sprach Herr Hans-Joachim G r a b i t z k y , Steuerberater, IBWF, Steuerberatungsgesellschaft Schmidt & Partner GmbH, Niederlassung Bernburg (www.etl.de/sp-bernburg ) zu
„Steuerliche Überlegungen zum Jahresende – Was ist zu tun?“
Herr Grabitzky ging zunächst auf das Thema geringwertige Wirtschaftsgüter und dabei insbesondere auf das aktuell bestehende Wahlrecht bei deren Abschreibung ein.
Hinsichtlich der Förderung von KMU informierte er über den Investitionsabzugsbetrag, der 2007 die Ansparabschreibung abgelöst hat und die Sonderabschreibungsmöglichkeit nach § 7g EStG.
Bezüglich der Umsatzsteuer wies Herr Grabitzky auf Veränderungen bei der Ist-Besteuerung, der Abgabe der Zusammenfassenden Meldung, der Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers und der Verrechnung der Sondervorauszahlung bei Dauerfristverlängerung hin.
Nützlich waren auch seine Ausführungen zum gegenwärtigen Stand bei der Geltendmachung des häuslichen Arbeitszimmers, zu den Reise- und Fortbildungskosten sowie zur 1%-Regelung für die Privatnutzung des Pkw.
Weitere Schwerpunkte bildeten die Verbesserung des Ratings durch eine gezielte Bilanzvorsorge, die E-Bilanz sowie Änderungen im Bilanzausweis im Zusammenhang mit dem Bilanzmodernisierungsgesetz (BilMOG).
Im Anschluss gab der Geschäftsführer der FE Briefbeförderung GmbH Bernburg, Herr Fred Eckelmann, BVMW, im Veranstaltungsteil „BVMW- Mitgliedsunternehmen stellen sich vor“ einen Einblick in sein Unternehmen.
Herr Eckelmann berichtete, wie er im Jahre 1999 als Existenzgründer begonnen und sein Unternehmen zu einem erfolgreichen Postdienstleister entwickelt hat.
Gegenwärtig gehören die Mehrzahl der großen Unternehmen der Region Bernburg und Staßfurt, wie die Salzlandsparkasse, Rechtsanwälte, Steuerberater, Notare, Ärzte gis hin zu kleineren Unternehmen. zum Kundenstamm. Sie nutzen gern die sich ergebenden Vorteile, insbesondere den Service (Abholung der Post im Unternehmen, Wegfall der Briefmarken und damit der Vorkasse) und die erzielbare Kostensenkung bei gleichzeitiger Steuerersparnis (Vorsteuer).
Deutlich wurde im Vortrag, dass Herr Eckelmann konsequent seine Firmenphilosophie umgesetzt hat.
So legte er Wert auf einen vertrauensvollen Umgang mit seinen Mitarbeitern und möglichst eine auf Dauer angelegte Beschäftigung, so dass 90 Prozent der der derzeitigen Mitarbeite-rinnen und Mitarbeiter von Anfang an dabei sind.
Oberstes Gebot ist für ihn weiterhin Zuverlässigkeit und Höflichkeit bei der Ausführung seiner Dienstleistung als wesentliches Element der Kundenzufriedenheit.
Schließlich legte er von Anfang an großen Wert auf die Durchsetzung des Corporate Design.
Durch die Kooperation mit anderen privaten Postdienstleistern kann die FE Biefbeförderung GmbH Sendungen auch über die eigene Region hinaus befördern. So können nicht nur die neuen Bundessländer komplett abgedeckt werden, sondern zwischenzeitlich fast 70 Prozent von Deutschland.
Eine Herausforderung für die nächsten Jahre stellt die Ausweitung auf den privaten Bereich dar. Hierzu gilt es, die erforderlichen logistischen und finanziellen Voraussetzungen (insbe-sondere die Aufstellung von Briefkästen) zu schaffen.
Weitere Informationen erhalten auf der Internetseite www.fe-briefbefoerderung.de .
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Unternehmertreffen zum Thema "Die 3 Schlüsselfaktoren wirkungsvoller Kommunikation" * 16.09.2010 * Hotel "Fürsteneck" Bernburg
Rund 40 Teilnehmer fanden sich im Bernburger „Fürsteneck“ ein, um „die drei Schlüsselfaktoren wirkungsvoller Kommunikation“ kennen zu lernen, wie es in der Einladung zur Veranstaltung hieß.
Kreisgeschäftsführer Dr. Helmhard Kraft verwies darauf, dass der Anlass des Treffens von vielen Mitgliedern geäußerte Defizite in der Kommunikation mit anderen Unternehmern waren. Es gab den Wunsch nach mehr Informationen und der Vermittlung von Wissen zu diesem Thema. Der BVMW verstehe sich dabei im besten Wortsinn als Kommunikationsplattform.
Um zu zeigen, wie es einem gelingt, einfach erfolgreicher kommunizieren zu können, war als Referent Herr Stefan Küthe gekommen.
Der Trainer und Bestseller-Autor leitete seinen Vortag mit einem Goethe-Wort ein: „Es geht uns der ganze Gewinn des Lebens verloren, wenn wir uns nicht ausdrücken können“. Das hatte auch seinen Grund. Herr Küthe ist Autor des Buches „Goethe für Manager“, so dass er Beratungsinhalte stets mit Goethezitaten verknüpft.
Die Teilnehmer sollten verstehen, dass sie als Mittelständler permanent Gespräche mit Kunden, Mitarbeitern und Lieferanten führten. Mit dem richtigen Wort und der passenden Geste an der richtigen Stelle sprächen sie mit den anderen und nicht an ihnen vorbei. Stefan Küthe bereicherte seine Themen wie das „Wundermittel“ der Kommunikation, die den Geist öffnende Fragetechnik, indem er nicht nur Goethe zitierte, sondern auch viele Beispiele zum Besten gab und Anekdoten erzählte. Überrascht zeigten sich die meisten Teilnehmer bei dem Hinweis, dass von den drei Elementen der Kommunikation die Körpersprache zusammen mit der Stimme deutlich wichtiger sei als der Inhalt des gesprochenen Wortes. Mit dem „Inselmodell“ konnte Küthe seine These eindrucksvoll belegen. Zum Abschluss sprach er das Thema „Kontakte knüpfen mit einem gelungenem Small Talk“ an, der seiner Meinung nach besser Smart Talk heißen sollte. Es handele sich dabei um eine Aufwärmphase einer Unterhaltung, bei der es auch weniger darauf ankäme, was man sagt, als wie man es sagt.
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Besuch der Landesgartenschau Aschersleben * 04.08.2010
Mehr als 70 Mitglieder des BVMW-Landesverbandes Sachsen-Anhalt waren in das Ascherslebener Bestehornhaus gekommen, um sich zunächst auf den Besuch der Landesgartenschau einstimmen zu lassen.
Nach der Begrüßung der anwesenden Mitglieder und Freunde des BVMW konnte der stellv. BVMW-Landesgeschäftsführer, Herr Ralf-Dieter Höfer, als Gast den Oberbürgermeisters der Stadt Aschersleben, Herrn Andreas Michelmann, willkommen heißen.
Herr Michelmann stellte in seinem Vortrag die Stadt Aschersleben als Ausrichter der Laga Sachsen-Anhalt und Teil der IBA Stadtumbau 2010 vor.
Nach seiner Einschätzung profitiere die ganze Stadt von der Landesgartenschau. Vor allem Restaurants, Cafés und Hotels vermeldeten Umsatzzuwächse. Auch der Einzelhandel zeige sich zufrieden. Das Konzept, Innenstadtbereiche für die gärtnerische Leistungsschau aufzuwerten habe sich damit bewährt. 80 Prozent aller Gäste kämen nicht aus der Region, jeder zweite davon aus Sachsen-Anhalt. Man profitiere zudem von Touristen im Harz, die einen Abstecher nach Aschersleben machten. Er zeigte sich zufrieden, dass die Bürger der Stadt zunehmend Stolz auf die geschaffen Projekte seien.
Die rund 40 Millionen Euro Investitionen in die Landesgartenschau und die zeitgleich stattfindende Internationale Bauausstellung IBA 2010 haben sich damit bezahlt gemacht. Dabei seien mehr als 90 Prozent der Aufträge an Mittelständler aus der Region und Sachsen-Anhalt gegangen. Fast alle umgesetzten Vorhaben sind nachhaltig angelegt. So soll das Gelände der Laga vom Frühling kommenden Jahres an vollständig geöffnet und frei zugänglich sein. Der Bestehornpark wird künftig eine Aufgabe als Bildungsstandort erhalten.
Vom Bestehornhaus traten die Teilnehmer in drei Gruppen einen geführten Rundgang durch die fünf Parks der Landesgartenschau an.
Dabei erlebten diese das Gelände von seiner besten Seite. Prächtiges Sommerwetter und tadellos gestaltete Grünanlagen mitten in der Stadt.
Die Teilnehmer erfuhren, dass auf den 15 Hektar der Laga-Parks 340 Bäume und 3.500 Sträucher neu gepflanzt wurden. 60.000 Staudenpflanzen sowie 2.000 Rosen kamen hinzu. Unter dem Leitthema "Natur findet Stadt" erhielten innerstädtische Areale eine Aufwertung. Das konnte man am Bespiel des Bestahornparks als künftigen Campus, auf dem derzeit die Hallenschauen und Ausstellungen stattfinden, unmittelbar erleben. Die historische Herrenbreite mit rund sieben Hektar behielt ihr ursprüngliches Aussehen. Gewachsene Wegebeziehungen blieben erhalten, typische Baumreihen und Freiflächen ebenso.
Die BVMW-Mitglieder zeigten sich zufrieden von dem Erreichten. Dadurch sei Aschersleben deutlich aufgewertet worden. Es ringe jedem Lob ab, was aus teilweise über Jahrzehnte hinweg vernachlässigte Parkanlagen geworden ist.
Im Anschluss besuchte ein Teil der Unternehmerinnen und Unternehmer die Kunstausstellung „Von vorn“ von Meisterschülern Neo Rauchs im Bestehornpark.
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Unternehmerbrunch in der "Villa Westerberge" Aschersleben * 22.06.2010
Das Veranstaltungsformat war neu und der Veranstaltungsort war außergewöhnlich.
Im malerisch gelegenen, im Stil der Gründerzeit erbauten und heutigen Wellness- und Seminarhotel ETL Service GmbH Akademie „Villa Westerberge“ in Aschersleben fand der erste Unternehmerbrunch des Kreisverbandes statt (www.villa-westerberge.de).
Zunächst nahmen die zahlreich erschienen Unternehmerinnen und Unternehmer bei herrlichem Wetter im Freien ihren Brunch ein und nutzten die Gelegenheit bei einer Führung durch die Geschäftsführerin des Hauses, Frau Heike Winterfeld, einen Einblick in Geschichte und Gegenwart der ehemaligen „Villa Lapp" zu bekommen.
Das Thema des Unternehmertreffens lautete
„Die Betriebsprüfung kommt – Was tun?“
Vortragende und Diskussionspartner waren
Herr Hans-Joachim Grabitzky, Steuerberater, Schmidt & Partner GmbH, NL Bernburg und Herr Torsten Lenk, Steuerberater, ETL – SCS AG, Steuerberatungsgesellschaft, Berlin.
Unmittelbar zum Thema Betriebsprüfung sprach Herr Grabitzky.
In seinem praxisbezogenen Vortrag ging er auf die entscheidenden Fragen des Themas ein, wie
- Wer wird warum und wie oft geprüft?
- Vorbereitung auf die Prüfung
- Umgang mit dem Prüfer
- Die neuen Prüfmethoden
- Prüfungsschwerpunkte und Gefahren
Dabei kamen Tipps und Handlungsempfehlungen, die er als als Insider und langjährig tätiger Steuerberater gab, nicht zu kurz.
Revisionssichere Archivierung / Dokumentenmanagementsystem / Das moderne Unternehmen waren die Inhalte des zweiten Vortrages von Herrn Lenk.
Er berichtete über
- Stand, Entwicklungstrends und den richtigen Umgang beim Einsatz von elektronischen Rechnungen,
- Vermeidung von „Belegtourismus“,
- Revisionssichere Archivierung, Dokumentenmanagementsystem rund um die Uhr – PISA und schließlich über
- Moderne Steuerberatung mittels moderner Kommunikationswege
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Unternehmerfrühstück bei RFT Staßfurt * 20.04.2010

Diesmal war der Kreisverband zu Gast in der Ausstellung historischer Radio- und Fernsehgeräte des Vereins „Freunde der Staßfurter Rundfunk- und Fernsehtechnik e.V.“ (www.rft-verein-stassfurt.de).
Vierzig Unternehmer waren gekommen und hatten sich den Vormittag für einen Ausflug in die Technikgeschichte in der größten Ausstellung dieser Art im mitteldeutschen Raum reserviert. Sie wollten sich in ihre eigene Kindheit und Jugend entführen lassen.
Zunächst wurden die Anwesenden durch den Leiter des Kreisverbandes und den Vereinsvorsitzenden, Herrn Hartmut Maßel, begrüßt.
Herr Maßel informierte, dass die Schätze des Museum seit 2004 ein Anziehungspunkt für die Region und darüber hinaus sind. Vier Jahre zuvor hatte sich der Verein gegründet. Seine 70 Mitglieder haben sich vorgenommen, die Rundfunk- und Fernsehtechnik aus vergangenen Tagen und damit die lange Geschichte des Industriestandortes vor dem Vergessen zu bewahren.
Dass die Erwartungen der Gäste erfüllt wurden, dafür sorgte mit seinem lebendigen Vortrag Herr Reinhard Baum vom Verein, der selbst lange Zeit an der technischen Entwicklung von Fernsehgräten mitgearbeitet hat.
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Über die Fortsetzung der Staßfurter Traditionen bei der Fertigung von Fernsehgeräten konnten sich die Unternehmer schließlich nur wenige hundert Meter von der Ausstellung entfernt informieren. Der zweite Teil des Vormittag führte sie in die TechniSat Teledigital AG.
Nach der Begrüßung durch die Werkleiterin, Frau Elisabeth Engel, informierte Herr Rüdiger Behrens - ebenfalls Vereinsmitglied - über die Technik des hochauflösenden Fernsehens. Darüber hinaus gab es einen Rundgang durch die Fertigung.
Der Nachfolger des einstigen DDR-Vorzeigebetriebes ist heute der größte Produktionsstandort der TechniSat-Gruppe. Über 240 Mitarbeiter arbeiten an der Herstellung modernster LCD-Digitalfernseher, die alle in Deutschland entwickelt werden.
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Informationsworkshop zu Prozessmanagement und Führung * 08.03.2010 * Hotel "Konsul", Halle
„Dass ich erkenne was die Welt im Innersten zusammenhält“ oder „Prozessmanagement und Mitarbeiter – Modeerscheinung oder Notwendigkeit?“
Unter diesem Motto hatte der BVMW-Regionalverband Sachsen-Anhalt Südost zu einem Informationsworkshop eingeladen.
Die Referenten und Gesprächspartner waren die BVMW-Mitglieder
Dr.-Ing. Gerd Sonntag und Stefan Küthe.
Sie brachten den Teilnehmern das Thema in zwei Vorträgen auf informative und unterhaltsame Art und Weise näher.
Nach der Begrüßung durch den stellv. Regionalgeschäftsführer Dr. Helmhard Kraft sprach Dr.-Ing. Gerd Sonntag zum Thema „Prozessmanagement als Erfolgsfaktor – Grundlagen, Methoden, Chancen und Risiken“.
Einzelheiten seines Vortrages finden Sie hier. Und weitere Informationen zum Prozessmanagement unter www.disocon.de.
Der zweite Teil der Veranstaltung war dem Thema Führung gewidmet.
Herr Küthe zeigte in seinem Vortrag „Goethe für Manager – die fünf Hebel erfolgreicher Führung“, wie man erfolgreich seine Mitarbeiter, das Unternehmen und sich selbst motivierend führt.
Und das unter Zuhilfenahme von Goethes Werk. Der war bekanntlich nicht „nur“ Dichter und Denker – er war ein Universalgenie, dem es gelang, seine weiteren unterschiedlichen Tätigkeiten als Naturwissenschaftler, Theaterleiter, Maler und Politiker erfolgreich zu organisieren. Dabei war er stets auch Manager und sein Selbstmanagement wird als vorbildlich empfunden. Er besaß ein hohes Maß an Menschenkenntnis und Selbsterkenntnis. Und vor allem versuchte er, Antworten zu finden auf die große Frage: „Was hält die Welt im Innersten zusammen?
In zwangloser Runde nutzten dann zum Abschluss die Workshopteilnehmer beim Imbiss die Möglichkeit zum Knüpfen von Kontakten und zum Informations- und Erfahrungsaustausch mit den Referenten und den anwesenden Unternehmern nutzen.
Dr.-Ing. Gerd Sonntag:
Seit 2002 als beratender Ingenieur freiberuflich tätig und seit 2007 Geschäftsführender Partner der disocon Unternehmensberatung Diekelmann und Sonntag. Beratung und Unterstützung von KMU bei der Konzeption und Einführung integrierter Management-Systemlösungen zur Betriebsführung und Unternehmensentwicklung auf der Basis von Elementen des modernen Prozessmanagements. Tätigkeitsfelder: Prozessmanagement (Prozessaufnahme, -modellierung, -analyse, -optimierung) Projektmanagement / Projektcontrolling Validierung von Computersystemen Managementberatung Marketing
Stefan Küthe:
Betriebswirt, Trainer und Coach für professionelles Verkaufen, Kommunizieren und Führen mit langjähriger Erfahrung im Verkauf und Marketing für renommierte Markenartikler. Seit 1999 trainiert und begleitet er Verkäufer, Manager und Mitarbeiter für namhafte Unternehmen aus der Industrie, dem Handel und dem Bankensektor. Darüber hinaus hält er als Referent Motivationsvorträge auf Kongressen sowie Veranstaltungen und ist Autor des Management-Bestsellers „Goethe für Manager – wie Sie einfach genial Arbeit und Leben meistern“.
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Unternehmertreffen zum Thema "Betriebliches Eingliederungsmanagement" * 22.02.2010 * BfW gGmbH in Staßfurt

Nach der Begrüßung durch den Leiter des Kreisverbandes sprach Frau Evelin Konrad, Projektkoordinatorin im BfW Sachsen-Anhalt, zum Thema „Langfristiger Erhalt von Fachkräften durch Betriebliches Eingliede-rungsmanagement“. Sie informierte über Ziele, Vorteile und gesetzliche Rahmenbedingungen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM), dass über das Projekt „Gesundheit und Arbeit“, kurz „GundA“, gefördert wird. Dabei ging sie insbesondere auf Möglichkeiten der praktischen Umsetzung in kleinen und mittelständischen Unternehmen ein. Frau Konrad nannte es ein Grundanliegen von GundA, den tatsächlichen Bedarf zu erkennen und eine auf die spezifische Unternehmenssituation zugeschnittene Unterstützung zu entwickeln und anzubieten. Mit Blick auf den Nutzen für alle Beteiligten, also Arbeitgeber und Arbeitnehmer, bestätigte sie, dass am besten krankheitsbedingte Fehlzeiten verringert und Kündigungen verhindert werden können, wenn frühzeitig ein BEM eingeleitet wird. „Natürlich geschieht nichts ohne die Zustimmung des betroffenen Mitarbeiters.“ betonte Frau Konrad als eine Mindestanforderung für eine erfolgreiche Einzelfallbegleitung im Rahmen des BEM.
Weitere Informationen zum Thema können Sie der Präsentation von Frau Konrad entnehmen.
Wie tatsächlich Fehlzeiten durch Einführung und Umsetzung des Betrieblichen Eingliederungsmanagement reduziert werden können, erläuterte dann Herr Frank Memmler, Geschäftführer des BfW und BVMW-Wirtschafrtssenator in seinem Vortrag am Beispiel des eigenen Unternehmens. „Schon 2006 haben wir eine Betriebsvereinbarung, die die Grundlage für die Umsetzung des BEM im Bfw darstellt, entwickelt. Ein Jahr später erfolgte die Zertifizierung durch den Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften“ sagte er. Und dann weiter: „2009 haben wir das BEM in unser Qualitätsmanagement integriert und durch die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege zertifizieren lassen.“ In weiteren Ausführungen ging der Bfw-Geschäftsführer näher auf Aspekte der Einzelfallarbeit, die Phasen des Einzelfallmanagements und Krankheitsstatistiken ein. „Insgesamt zeigt sich unter den Mitarbeitern eine breite Akzeptanz des Betrieblichen Eingliederungsmanagements. Und genau das ist auch das Ziel, dass wir damit verfolgen, denn wir haben großes Interesse daran, Mitarbeiter auch in ihrer zweiten Lebenshälfte gesund, fit und motiviert zu erhalten und Krankheit zu vermeiden. Nur so kann ein Unternehmen wettbewerbsfähig am Markt agieren.“ bestätigte Herr Memmler abschließend.
Bei einem Imbiss, zu dem das gastgebende Unternehmen eingeladen hatte, nutzten die anwesenden Unternehmer in zwangloser Runde die Möglichkeit zum Knüpfen von Kontakten und zum Informations- und Erfahrungsaustausch mit den Referenten und den anderen Gästen.
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Unternehmertreffen zum Thema "Neue Möglichkeiten der Unternehmenskommunikation durch das Internet" * 28.01.2010 * "Hochschulkrug" in Bernburg
Der Vortrag gab einleitend eine Übersicht über Möglichkeiten des Suchmaschinenmarketings sowie ausgewählten Analysetools.
Im zweiten Teil des Vortrages wurden aktuelle Entwicklungen im Bereich der sozialen Medien des Internets betrachtet und deren Einsatz für das Online-Marketing betrachtet.
Mit dem rasanten Wachstum von sozialen Online-Netzwerken wie Facebook oder StudiVZ macht nach Schlagwörtern wie „Web 2.0“ und „User Generated Content“ seit einigen Monaten ein neuer Begriff die Runde: Social Media Marketing. Im Kern verbindet diese Begriffe ein und dieselbe Aussage. Unternehmen können durch die Nutzung so genannter "sozialer Technologien" nicht nur einen aktiven Dialog aufnehmen, sondern ihre Kunden zunehmend an den Aktivitäten des Unternehmens beteiligen. Im Vordergrund stand dabei die Frage, wie Plattformen wie Facebook, Youtube oder auch Twitter zur Kommunikation des eigenen Angebots genutzt werden können.
Unternehmen sollten ihren Blick nicht auf die neuen Technologien an sich richten, sondern auf Formen der Beziehung, die diese Technologien ermöglichen.
Diesbezüglich wurde ein 5-Stufen- Modell dargestellt: Zuhören, Mitteilen, Anregen, Unterstützen und als höchste Form der Beziehung – Beteiligung. Unternehmen können nicht nur zuhören und sich über soziale Technologien mitteilen. Sie können ihre Kunden anregen, sich gegenseitig zu unterstützen und haben erstmals im großen Umfang die Chance, ihre Kunden an den Aktivitäten des Unternehmens teilhaben zu lassen.



















































































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