Dienstleistungen mit Reserven in Sachsen-Anhalt
Magdeburg - Sachsen-Anhalt zeigt weiter Schwächen im Dienstleistungssektor. Nur 14 Prozent der Beschäftigten der 100 umsatzstärksten Unternehmen arbeiteten dort und erreichten beim Umsatz einen Anteil von 2,6 Prozent. Als Ursache dafür sieht Manfred Maas, Sprecher der Geschäftsleitung der Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB), dass viele Firmensitze nach wie vor in den alten Bundesländern beheimatet seien. Sie beauftragten oft Ingenieurbüros, Werbeagenturen und andere aus ihrem regionalen Umfeld mit Dienstleistungen für die Niederlassungen in Ostdeutschland. Dieser Prozess müsse umgekehrt werden. Er plädierte am Freitag für eine Dienstleistungsoffensive, die Sachsen-Anhalts Wirtschaft zugute kommt.








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