Suchergebnisse

Ergebnisse werden geladen.
 

Südumfahrung Bautzen

Die SIG Südumfahrung Bautzen war eine Initiativgruppe zur besseren Anbindung des Oberlandes.

Sie setzte sich ein für die

  • Westtangente Bautzen B96/B6 (fertig gestellt)
  • Südumfahrung Bautzen S106 (noch offen)
  • S119 Bautzen-Neukirch (fertig gestellt)

07.07.08

Zunächst: „Bau der Westtangente rückt näher: Neue Bahnbrücke kommt 2009“ so titelte die SZ am 25.06.08. Jetzt wird sichtbar, wie es stückweise vorangeht. Dennoch muss der Druck auf den Bund erhöht werden. Eine Aufgabe für das 2. Halbjahr!

Die Umfahrung darf nicht anderen Projekten zum Opfer fallen, die Verkehrsminister Tiefensee vor hat; bei 50% mehr LKW-Verkehr bis 2015 sicher nicht leicht. Verwunderlich bleibt in der öffentlichen Diskussion, wie viel Unkenntnis zum Straßenbau besteht. In einem Leserbrief an die SZ vom 21.06.08 beschriebt Herr Dankert so manche Position die das dokumentiert.

Wenn manche Bürger das nicht mehr nachvollziehen können, sind daran auch einige wahlkämpfende Politiker schuld, die Geschichten erzählen um ihre Partei zu profilieren. Der Wahlkampf ist vorbei, die Bautzner haben sich eindeutig entschieden; zurückbleiben einige Bürger die noch mehr verunsichert sind!

Damit unsere Position klar ist:

Die Oberlausitz braucht die Bundesstraße/Westtangente und die Staatsstraße/Südumfahrung, da sie unterschiedliche Verkehrsströme aufnehmen müssen. Das liegt im Interesse der Unternehmen, wie der Bürger und zwar nicht nur aus Bautzen.

Die Westtangente ist mehr wie eine Straße. Sie hat direkte Wirkung auf die städtebauliche Entwicklung, vor allem im Bereich der bisherigen B6/96 (Konrmarkt etc.). Wer als Bautzner das nicht erkennt so wie das Herr Dankert aus dem Gesundbrunnen andeutet, den klären wir gerne auf. Deshalb Bürgerforum!

12.06.08 Die Gegner der Westtangente sind in der Minderheit!

Zum 8. Mittelstandstag Oberlausitz haben wir uns erneut klar für die Westtangente, da die Planungen fertig sind, ausgesprochen. Unsere Forderungen gehen an den Bund, endlich die Finanzen bereit zu stellen. Wir stimmten dabei mit den Kommunalpolitikern der CDU und der Linken überein. Die SPD solidarisierte sich mit den Gegnern!

Jetzt zeigt sich, es ist ein Anliegen vieler Bürger, nicht nur in Bautzen, dass die Straße schnell gebaut wird. Die Kommunalwahl hat sehr klar verdeutlicht:

- 84,2 % stimmten bei der OB-Wahl für die Kandidaten der CDU und der LINKE = für Westtangente

Betrachtet man die 3 Bautzener Wahlbezirke (15,16,17), die unbestritten von der Westtangente betroffen sind und wo die SPD-Kandidatin verhältnismäßig viele Stimmen erhalten hat, dann bleibt in diesen Wahlbezirken dennoch folgendes Bild:

- 55,2 % für OB Schramm (in Stadt ansonsten 66,7 %)

- 14,2 % für H. Kosel (in Stadt ansonsten 17,6 %)

= 69,4 % für die Westtangente.

D.h., lediglich 30,6 % sprechen sich selbst in betroffenen Gebieten gegen die Westtangente aus. Ganze 493 Stimmen für M. Pirk. Ein ähnliches Bild zeichnet sich bei der Wahl zum Kreistag, wo R. Fleischer (SPD) sogar nur 14,7 % der Stimmen bekam und selbst die Grünen nicht punkten konnten.

Das Ergebnis verdeutlicht: Die Bautzener wollen die Westtangente und darauf muss in Berlin nachdrücklich aufmerksam gemacht werden! Mit einem Bürgerforum bereiten wir die Aktionen vor.

05.05.08 Westtangente-Wahlkampf-Thema

Das eigentlich sehr sachliche Thema des Baus der Westtangente wird von der SPD, unterstützt vom BürgerBündnis Bautzen und zum populistischen Wahlkampfthema gemacht. Die Linke, die bisher im Stadtrat eine deutliche Position für die Westtangente hat, sucht nach den Ausführungen ihres OB-Kandidaten H. Kosel offensichtlich eine andere Position. Alles klare Aktionen um Wählerstimmen zu fangen. Dabei wird so getan als ob der Bau zu verhindern wäre. 

An der Notwendigkeit des Baus gab und gibt es sowohl im Dresdner Wirtschaftsministerium, als auch im SPD-geführten Bundesverkehrsministerium keine Zweifel, wie Schreiben nachweisen. Nicht nur die Wirtschaft braucht die Trasse. Unternehmer positioniert Euch! Nehmt öffentlich Stellung! Bautzen darf nicht nach dem Muster „Waldschlösschen-Brücke“ Imageschaden erleiden!

07.04.08

Im Rahmen der Wirtschaftskonventberatung am 19.03.08 ist umfassend über die Erfordernisse des weiteren Ausbaus der Infrastruktur (Straße, Bahn, Telekommunikation) gesprochen worden. Schlussfolgernd daraus, werden wir noch eine Aktion starten, um nachdrücklich den schnellen Baubeginn bezüglich der Bautzener Westtangente beim Bundesverkehrsminister Tiefensee einzufordern. Zum Mittelstandstag werden wir die Aktion abschließen.

Immer wieder werden falsche Darstellungen bezüglich Lärmschutz usw. gestreut, um die Bürger zu verunsichern. Auch konnte noch niemand erklären, wieso auf der Stieberstraße sich das Verkehrsaufkommen durch den Bau erhöhen soll. Eher wird der Verkehr flüssiger durch Installierung einer „Grünen Welle“.

07.12.07

Verkehrsminister Tiefensee hat auf unseren Brief geantwortet und die Bedeutung der Westtangente Bautzen unterstrichen, aber „aufgrund des Mittelbedarfes für die große Anzahl laufender Projekte im Bundesfernstraßenbau in Sachsen hat sich im Haushalt 2008 wiederum kein Finanzierungsspielraum finden lassen.“

Wir hatten die Bundestagsabgeordneten Michalk (CDU), Kretschmer (CDU), Gunkel (SPD), Mücke (FDP) und 

Nitzsche aufgefordert gegen einen solchen Haushalt zu stimmen. Von Gunkel und Kretschmer haben wir bisher keinen Antwort erhalten. Mücke und Nitzsche haben gegen den Haushalt gestimmt; Frau Michalk teilte mit, dass die Mittel im Haushalt zwar erhöht wurden, aber weder die Westtangente, noch die Bischofswerda-Umfahrung berücksichtigt worden sind. Gut, das es wenigstens mit der B178 weitergehen soll und Fortschritte auch bei der S106 (Salzenforst-Ebendörfel) erreicht werden. Auch der Ausbau Hoyerswerda-Autobahn, Umfahrung Görlitz u.a. geht nicht so voran wie nötig, wir müssen da weiter dranbleiben!

20.11.2007 Bundesverkehrsminister unterstreicht Bedeutung der Westtangente

„Die Bedeutung und der Nutzen der Westtangente Bautzen für den Wirtschaftsstandort Bautzen steht für das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung außer Frage“, heißt es im jetzt vorliegenden Antwortschreiben des Ministers zur Anfrage des Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW-Oberlausitz).

Leider hat sich aber „aufgrund des Mittelbedarfes für die große Anzahl laufender Projekte im Bundesfernstraßenbau in Sachsen im Haushaltsentwurf 2008 wiederum kein Finanzierungsspielraum finden lassen“.

„Die Leistungsfähigkeit der heimischen Produktionsunternehmen ist aktuell spürbar gewachsen, sie brauchen eine moderne, leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur aus Bundesstraßen, wie Westtangente, Umfahrung Bischofswerda, B178, Autobahnanbindung Hoyerswerda, aber ebenso auch die Südumfahrung S106 bis Ebendörfel“; erklärt BVMW-Regionalgeschäftsführer Wilfried Rosenberg. „Wir wissen, dass es nur Stück für Stück gehen kann! Ein gegenseitiges Ausspielen, welche Straße nun Priorität hat schadet dem Wirtschaftsstandort in den wir alle besser leben wollen!“

05.11.07

Wie in der „Aktuell“ Oktober dargestellt hat es in den vergangenen Wochen vielfach Gespräche gegeben, um endlich zunächst für die Bautzener Westtangente, aber auch für die weiträumige Umfahrung (S106-Dreistern-Ebendörfel) klare Aussagen von den zuständigen Stellen zu erhalten. 

Der Brief an Bundesverkehrsminister Tiefensee vom 21.09.07 blieb bisher unbeantwortet. Wir erwarten eine klare Positionierung von allen Bundestagsabgeordneten im Zusammenhang mit den Haushaltsbeschlüssen.

Zu beiden Straßen gibt es keine Alternativen; zumal die Westtangente sofort begonnen werden könnte; im Rahmen des Bautzener „Business-Frühstück“ am 26.10.07 ist das erst wieder deutlich geworden. Viele haben, im Zusammenhang mit den Bauarbeiten auf der Friedensbrücke ihre Schlupflöcher gefunden; das ist aber kaum die Lösung der Probleme!

01.10.07

Der Baubeginn der Westtangente Bautzen muss 2008 erfolgen, aber der Haushaltsentwurf des Bundes sieht das noch nicht vor. Wir sind gefordert! Mit Schreiben an den Bundesverkehrsminister Tiefensee hat jetzt der Sprecher der SIG Südumfahrung Michael Jursch (HEMAS) auf die Bedeutung der Straße erneut aufmerksam gemacht. Darüber haben wir weitere Politiker informiert.

Die Bundestagsabgeordneten aller Parteien die meinen die Interessen der Region zu vertreten fordern wir auf dem Bundeshaushalt so nicht zuzustimmen! Gespräche laufen! Bis Mitte Oktober wird entschieden wie wir dann weitermachen. Obwohl Steinbrück mehr einnimmt, werden für den Fernstraßenbau nur noch 4,7 Mrd. € für 2008 veranschlagt, 2005 waren es noch 5,26 Mrd €.

Für sächsische Projekte waren es 2006 noch 225 Mio. €; für 2008 sollen es 80 Mio. € und 2009 sogar nur noch 68,4 Mio. € sein. Das alles wo wir wissen, das nötige Verkehrsaufkommen wächst, die Pendlerzahlen gerade aus der Oberlausitz wächst ebenfalls (nur noch 43,6% arbeiten am Wohnort in Sachsen - 1996 waren es noch 53,6 €; im NOL sind es gar nur 25%!).

06.02.07

Wir kämpfen um die Westtangente und die S106 (große Umfahrung Bautzen). Es besteht weiter Hoffnung, auch wenn derzeit im Bundeshaushalt kein Geld für den Beginn von Neubauten in der gesamten Oberlausitz eingeplant ist.

Besonders auch die S106 muss weiter geplant werden, auch wenn im Mai die Verbindung Salzenforst zur S119/Neukirch befahrbar sein wird. Auch mit der Verwaltungsreform kommen auf die Straßenbauverwaltung Veränderungen zu, die dann zu Verzögerungen führen könnten. Wir werden dran bleiben!! Auch bei der B160n (Weißwasser-Hoyerswerda)!

08.11.06

Die von der SIG geforderten Projekte werden schrittweise umsetzt:

S119 Bautzen-Neukirch ist bekanntlich fertig.

S106 über AF Salzenforst zur S119 ist in Arbeit, an der Weiterführung wird gearbeitet

B96/6 Westtangente ist in den Rahmeninvestitionsplan des Bundes bis 2010 aufgenommen

Bahnbrücke Zeppelinstraße ist wieder Bewegung gekommen, verlangt aber dran zu bleiben.

Überhaupt gilt es der Infrastrukturentwicklung in der Oberlausitz weiter Aufmerksamkeit zu schenken: B178, Umfahrung Bischofswerda. Schon jetzt muss neben dem Neubau,  der Aus- und Rückbau von Straßen, d.h. das gesamte Verkehrskonzept (incl. Schiene) im Interesse einer wettbewerbsfähigen Region  gesehen werden.

02.05.06

Die Gruppe hat die Notwendigkeit unterstrichen die Westtangente B6/96 und die S106 zu bauen und sich am 12.04.06 auf folgende Vorgehensweise verständigt:

  • Bundes- und Landtagsabgeordnete auf die konkreten wirtschaftlichen Auswirkungen mit Schreiben wiederholt aufmerksam machen.
  • Die Öffentlichkeitsarbeit aktivieren, weil die Gegner aus ideologischen oder persönlichen Interessen zu Entscheidungsträgern ihre Position so darstellen, als ob sie die Mehrheit wären.
  • Für Anfang September ein Verkehrsforum zu organisieren.

03.04.06

Der Straßenbauplan des Bundes 2006 sieht, wegen mangelnder Finanzierung, keinen Bundesstraßen-Neubau in Sachsen mehr vor. Bundeshaushalt 2006, Mautflüchtlinge, Sperrung der B6 für LKW ab 12t zeigen es gibt einen hohen Informationsbedarf zur Gestaltung des Verkehrs in Bautzen, der weite Teile der Oberlausitz beeinflusst.

Die Straßengegner versuchen permanent Unfrieden in der Region und Irrungen in Berlin zustiften. Deshalb hat sich die Sprechergruppe entschlossen die SIG zusammenzurufen um zu informieren und Aktivitäten zu beschließen.

Die S119 (Bz-Neukirch) wird dieses Jahr weiter vorangebracht, die S106 (von S119 bis B96/Cölln) nimmt gestalt an, die Planung Westtangente steht, jetzt muss sie auch gebaut werden!

06.02.06

Die Notwendigkeit des Bauens der Westtangente B6/96 zur Entlastung des Innenstadtverkehrs von Bautzen wird mit der Diskussion um Mautflüchtige und Führung des Verkehrs nach Tschechien nachhaltig deutlich.

Die Drehscheibe Bautzen entwickelt sich gut; wer Wirtschaft und Arbeitsplätze will, muss auch Verkehr wollen!

In Schreiben an zuständige Stellen haben wir erneut verdeutlicht, wie wichtig diese Straße ist! Die Einordnung in den Straßenbauplan 2006 hat gute Chancen, wie behalten die Arbeitsschritte im Auge und werden die Gruppe nötigenfalls kurzfristig aktivieren, wenn die gegebene Priorität „angetastet„ wird!

05.07.04

Niemand sollte glauben die Straße wird nie gebaut! Wie uns die Staatssekretärin Iris Gleicke mitteilte bleibt die Westtangente im Bundesverkehrswegeplan und sie wird auch realisiert, wenn sie im jährlichen Straßenbauplan, der als Anlage zum Haushaltsplan des Bundes beschlossen wird, steht.

Unser gemeinsames Herangehen zu dem Thema hat uns aber eine Menge Erfahrungen erbracht:

  • es konnte eine Kraft aufgebaut werden, ohne die diese Straße schon im Bautzener Stadtrat gescheitert wäre;
  • wir haben erkannt welche politischen Kräfte Wirtschaftsentwicklung denken können und welche nicht;
  • wir haben auf uns aufmerksam gemacht, wir sind in der Zwischenzeit als kompetente Ansprechpartner anerkannt!

Alle bisherigen Bemühungen waren nicht umsonst!

07.06.04 Noch ist die Westtangente Bautzen nicht gestorben!

Der Verkehrsausschuss des Bundestages kann sich sachlichen Argumenten warum die Straße gebraucht wird nicht ganz verschließen (Planung steht, höchster Kosten-Nutzen- und Raumordnungs-Faktor)! 

Es sei denn Minister Stolpe taktiert, weil einfach wegen verfehlter Investitionspolitik kein Geld da ist. Im Juni soll eine Entscheidung kommen, wir bleiben am Ball und bedanken uns bei allen die sich in den letzten Tagen an die Bundestagsabgeordneten gewand haben; wir sollten weiter um die Straße ringen!

10.05.04

Mit Bestürzung haben wir zur Kenntnis nehmen müssen: der Neubau der B96/B6 - Westtangente Bautzen soll im vordringlichen Bearf des Bundesverkehrswegeplanes nicht enthalten sein! Noch bis 03.Mai 2004 war in den Gremien klar: Die Straße ist eingeplant!

Nach der Tagung des Verkehrsausschusses am 05.05.04 hatte man - Herr Peter Hettlich / Grüne - herausgefunden: " Planungen in Bautzen sind noch nicht reif für eine Finanzierung!"

Jeder an der Basis hat Kenntnis: Die Anhörungen zum Planfeststellungverfahren werden vom 13.-17.Mai 2004 erfolgen und damit die Planung abgeschlossen! Der Bau könnte so im Jahre 2005 beginnen!

Der Verkehrsausschuss wird am 26.05.04 in einer namentlichen Abstimmung die Beschlußvorlage für den Bundestag beschließen! Für die Westtangente gibt es gute Gründe und nicht nur Gegner für das Projekt! 

Das sollten alle Befürworter des Baues bis 17.05.04 gegenüber Bundstagsabgeordneten zum Ausdruck bringen damit das auch in Berlin erkannt wird!

Warum gehört die Westtangente Bautzen in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes bis 2015?

  1. Die Verkehrsströme werden mit der EU-Osterweiterung (oder besser hier Süd-Erweiterung in Richtung Tschechien) unbestritten spürbar wachsen. Chancen zu nutzen heißt dafür Transportwege zu haben! Für die Westtangente könnte 2005 Baubeginn sein; wie auch für den Bauabschnitt der B178 (NEU) Löbau Richtung A4. Für alle anderen vorgesehenen Strecken (Umfahrung Bischofswerda, Anbindung Hoyerswerda an die Autobahn wird es noch lange, wenn überhaupt, kein Baurecht geben).

  2. Die (auch von Gegnern der Westtangente) angebotene Alternative einer Stadtfernen Südumfahrung / Staatsstraße 106 liegt auf Eis, wegen höherer Kosten, mehr Naturverbrauch und größeren Umweltverträglichkeitsproblemen.

  3. Bautzen ist eine Drehscheibe für die Oberlausitz und nach Tschechien, die Westtangente hat überregionale Bedeutung! Mit Einführung der Maut auf der A4 wird der Parallelverkehr auf der B6/96 zunehmen und die Friedensbrücke noch mehr zustopfen.

  4. Bautzen und sein Umland ist zum Leuchtturm geworden und die sollten doch besonders bedacht werden!? Es ist ein Schlag gegen Arbeitsplätze und das attraktiver gewordene Herz der Oberlausitz. Erstmals konnte in Bautzen im vergangenen Quartal die Quote Abwanderung zu Zuwanderung ins Positive gebracht werden. Der Leuchtturm Bautzen beginnt immer stärker zu strahlen. Auch die Innenstadt als wachsender touristischer Anziehungspunkt würde durch die mögliche intelligente Verkehrsführung / Verkehrsberuhigung am Kornmarktcenter profitieren. Für die an der Strecke liegenden Unternehmen (mindesten 2000 Arbeitsplätze) ist es auch ein wichtiges Marketinginstrument.

  5. Das Argument einer mangelhaften Planung der Westtangente ist falsch; das hatte der Bundesrechnungshof bei einer Prüfung schon 2003 festgestellt. Es sind 1,8 Millionen Euro in die Planung geflossen, weil bis zum 05.05.04 im Referentenentwurf im vordringlichen Bedarf eingestuft (wie uns übrigens schon im Mai 2003 bei unserem Besuch im Bundestag bestätigt wurde). Auch die in den letzten Jahren umgebauten Autobahn-Abfahrten Ost und West berücksichtigen weitsichtig diese Planungen.

  6. Der Bautzener Stadtrat hat nach gründlicher, kontroversen und auch vielfältig öffentlich geführten Diskussion einen Beschluss für den Bau gefasst.

Fazit: Der Bund hat für Investitionen kein Geld, deshalb müssen Prioritäten gesetzt werden. Die Westtangente hat eine solche Priorität, weil sie eine moderne, komplexe, intelligente Verkehrslösung ist, die auch schnell realisiert werden kann. Deshalb gehört sie wie die B178 in den vordringlichen Bedarf des BVMP! Olympia in Leipzig, als nationale Aufgabe, kann doch nicht zu lasten der strukturschwachen Oberlausitz gehen! Oder?

06.04.04

In Auswertung der Beratung am 30.03.04 wird deutlich: 

Gesichert sind Ausbau S119 Bz-Neukirch, wohl auch S106 zwischen B6 und S119. 

Der Neubau von Staats- und Bundesstraßen wird wegen fehlender Finanzen und erheblich gewachsener Gegenwehr von einzelnen Bürgern in der Oberlausitz (im Gegensatz zum Raum Leipzig) immer schwieriger und so verlagern sich der Baubeginn Westtangente Bautzen, Weiterbau B178 Löbau-Weißenberg, Umfahrung von Bischofswerda immer weiter in die Zeit nach 2007, d.h. ins ungewisse!

Für den 2. Bauabschnitt S106 bis Ebendörfel ist nach wie vor die Planung nicht bestätigt.

Wir werden unsere Anstrengungen wieder erhöhen müssen! Wollen eine Infra-Strukturkonferenz 31.08/01.09.04 organisieren und mit Bundestagsabgeordneten der Oberlausitz nach Lösungen suchen; aber auch den Blick der Staatsregierung zu uns lenken und nicht nur auf Olympia!

Beratung am 23.03.04

Wie schon in der letzten "Aktuel"“ verdeutlicht:

- Informationen zum Stand der Bauplanungen

- Vorbereitung einer "Verkehrskonferenz Oberlausitz" gemeinsam mit der SIG Flugplatz Bautzen und anderen interessierten Gruppen.

Alle unsere Projekte bedürfen weiter unserer Bemühungen! Als Standortfaktor für die Oberlausitz bleibt die Qualität der Verkehrsinfrastruktur eine Schlüsselaufgabe der Wirtschaftsförderung durch den Staat.

Knappe Kassen und Olympia dürfen daran nichts ändern! Politikern aller Ebenen muss das weiter konkret und mit Nachdruck im Bewusstsein bleiben.

Die Kräfte aller Initiativgruppen (Straße-Flug-Bahn) in einem Verkehrsforum Oberlausitz zu bündeln soll in Vorbereitung einer Verkehrskonferenz noch vor den Kommunalwahlen im Juni gelingen und auch tendenzieller Berichterstattung entgegenwirken

06.10.03

Nach dem Beschluss des Bautzener Stadtrates für die Westtangente (B6/B96) richtet sich unser Augenmerk auf den schnellen Baubeginn (Bundesfinanzen) und die dringend nötigen Planungsbeschlüsse zur S106 Salzenforst-Ebendörfel durch das SMWA Dresden. Nach Bekanntgabe des Planfeststellungsbeschlusses zur Westtangente werden wir Sie über den Stand informieren.

25.09.03

Am gestrigen Tag, den 24.09.03, hat der Bautzener Stadtrat in klarer Mehrheit sich für den Bau der Westtangente ausgesprochen: 18 Abgeordnete stimmten dafür, 3 dagegen und 7 enthielten sich.

September 2003

Derzeit wird massiver, parteipolitisch gefärbter Druck auf Bautzens Stadträte in Vorbereitung einer Positionierung zum Planfeststellungsbeschluss ausgeübt.

Die Sprechergruppe unserer SIG hat die Entwicklung in der Sicht:

  • Der Westtangente-Beschluss darf nicht gekippt werden!
  • Der Bau der S106 (Salzenforst bis Ebendörfel) steht als nächste Priorität auf unserem „Kampfplan“ (das wurde zum Verkehrsforum am 03.06.03 klar herausgearbeitet)
  • Unter dem Motto der Gegner: Bautzen braucht Natur wird manches verdreht, aber das beim Bau der S106, beim überqueren der Spree wesentlich mehr Natur verbraucht wird, interessiert scheinbar nicht, Hauptsache die Straße geht nicht vor dem eigenen Haus vorbei.

04.07.03

Unsere Anstrengungen haben ein weiteres konkretes Ergebnis: Alle von uns favorisierten Projekte sind im Bundesverkehrswegeplan enthalten. Jetzt muss der Freistaat die Genehmigungsverfahren umsetzen und dann gilt es auch die Staatsstraßen (S106-Südumfahrung) nicht zu vergessen.

Mai 2003

Business-Talk bei Trumpf Sachsen in Neukirch "Erfolgreiche Unternehmen brauchen leistungsfähige Straßen!"

am 03.06.03 ab 16.00 Uhr Ort: Trumpf Sachsen GmbH, Straße der Freundschaft 13, 01904 Neukirch

Thema u.a.

> Stand Verkehrswegeplanung (Bautzen und Bischofswerda)

> Aktivitäten zur Auseinandersetzung mit Gegner-Initiativen

April 2003

Immer klarer wird (auch nach dem Bürgerforum am 25.03.03): es gibt keine wirklichen Alternativen zum Bau der Westtangente! Die Bundesplanung macht Fortschritte (alle Projekte im Plan) bei den Staatsstraßen läuft es differenzierter : S119 und S106 nördlich A4 geht’s voran; S106 südlich gebremst.

Um unsere nächsten Schritte zu bestimmen hat die Sprechergruppe (Herr Jursch, Herr Medack, Herr Strehle) für den 03.06.03 - ab 16.00 Uhr ein "Business-Talk" in Neukirch vorgesehen, was wir mit einer Betriebsbesichtigung bei Trumpf verbinden werden.

Sachsen

Oberlausitz