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Chancen und Risiken der Globalisierung für die mittelständische Wirtschaft

Tagung des Wirtschaftssenats zum Thema:

„Chancen und Risiken der Globalisierung für die mittelständische Wirtschaft                                                                                                         Deutschlands“

mit Herrn Prof. Dr. Udo Broll, Lehrstuhlinhaber für Volkswirtschaftslehre an der TU Dresden und Herrn Dr. Antonio Roldan-Ponce vom Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre der TU

Zum Beginn der Veranstaltung stellte Herr Dr. Strümpfel das gastgebende Unternehmen, die VON ARDENNE ANLAGENTECHNIK GmbH, vor. Er konnte als langjähriger Mitarbeitersehr eindrucksvoll den außerordentlich erfolgreichen Weg des Unternehmens vor und nach der Wende darstellen. Gegenwärtig realisieren 570 Mitarbeiter, davon ca. 50 % mit Hoch- bzw. Fachschulausbildung einen Umsatz von ca.150 Mio. €. Auf dem Sektor der Anlagen zur Aufbringung dünner Schichten (5 nm) gehört das Unternehmen zu den führenden Anbietern auf dem Weltmarkt.

Im Anschluss an die Vorstellung des Unternehmens vermittelte die Besichtigung einer kompletten Beschichtungsanlage einen nachhaltigen Eindruck von der technischen Komplexität, dem wissenschaftlichen Niveau, der Präzision der Ausführung und der Größe einer solchen Anlage.

In zwei ausgezeichneten Vortragsteilen beschäftigten sich die Redner mit der Problematik aus der Sicht kompetenter Volkswirtschaftler. Dabei wurde ausführlich auf die Grundlagen wie die verwendeten Zahlungsmittel im Nicht-EU-Handel, die Höhe der Handelskosten und die Bedeutung der globalen Standortfaktoren sowie die Volatilitäten der Wechselkurse eingegangen. Auch die Risiken und die Möglichkeiten der Risikobegrenzung wurden dargestellt. Als Fazit des Vortrages gilt: Für die mittelständische Wirtschaft ergeben sich durch die Globalisierung größere Geschäftsmöglichkeiten. Die entstehenden größeren Risiken sind durchaus beherrschbar. Der Aufbau von speziellen Clustern (Netzwerken) auf globalen Märkten hat sich als sehr wirksame Maßnahme für kleinere oder nicht besonders kapitalkräftige Unternehmen erwiesen.
Der Vortrag endete mit der überzeugenden Aussage „Wissen schafft Brücken“.

Dem Vortrag schloss sich eine angeregte Diskussion an, die eine gute Basis für eine weitere Zusammenarbeit zwischen dem Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre der TU Dresden und dem Wirtschaftssenat bietet.

Auf der nächsten Tagung des Wirtschaftssenates wird der Präsident der Hauptverwaltung Leipzig der Deutschen Bundesbank, Herr Hans Christoph Poppe, der Gast sein.

„Bildung oder Ausbildung“

Tagung des Wirtschaftssenats zum Thema:
„Bildung oder Ausbildung“
mit der Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Freifrau Prof. Dr. Dr. von Schorlemer

Am Beginn wurde der neue Landesbeauftragte für den BVMW Sachsen, Herr Andreas Beyer, vorgestellt und die Herren Prof. Dr. Clauß Dietz und Karsten Kroll erhielten ihre Berufungsurkunden zum Senator h.c. des Wirtschaftssenats Sachsen.
Prof. Dr. Dietz stellte anschließend die gastgebende Akademiegruppe, die DPFA, vor.
Mit heute über 400 eigenen Mitarbeitern, Bildungsstätten an 55 Orten und der Beteiligung an deutsch-polnischen Schulen kann die DPFA auf eine außerordentlich erfolgreiche Entwicklung seit der Gründung im Jahre 1990 verweisen.

In ihrem ausgezeichneten Vortrag betonte die Ministerin nachdrücklich, dass nur das geistige Potenzial das „Rohpotenzial“ Europas darstellt, das aber in der Wissensgesellschaft einer starken Konkurrenz ausgesetzt ist. Deshalb ist der Einsatz aller Potenziale und eine Aktivierung der Leistungsbereitschaft eine absolut notwendige Voraussetzung für eine erfolgreiche Zukunft sowohl für Deutschland als auch für Sachsen. Dabei kommt der Forschung und der Kooperation dieser mit der Wirtschaft in einem Kommunikationsraum größte Bedeutung zu. Die Schaffung einer „Weltbürgerlichkeit“ ist das Ziel aller Entwicklungen.
In der abschließenden Diskussion wurden wichtige Fragen zur Bildung und Ausbildung
intensiv erörtert.

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