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Sachsen

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Wirtschaftssenat des Landesverbandes

Der BVMW-Landeswirtschaftssenat

Der Wirtschaftssenat Sachsen ist das Gremium besonders erfolgreicher und überregional bekannter Unternehmerpersönlichkeiten, die sich über ihre eigenen Unternehmerinteressen hinaus auch in Politik und Wirtschaft engagieren. In ihn werden nur herausragende Persönlichkeiten berufen, die ihre Lebensleistung, ihre Fachkompetenz und ihr Engagement einbringen. Die Ernennung der Senatoren sieht eine repräsentative Auswahl der Unternehmen aus den jeweiligen Wirtschaftssektoren unseres Bundeslandes vor. Der Wirtschaftssenat ist parteipolitisch neutral und arbeitet branchenübergreifend.

Wegen seiner Unabhängigkeit und der hohen unternehmerischen Kompetenz seiner Mitglieder ist der Wirtschaftssenat Sachsen zum anerkannten Gesprächspartner von Entscheidungsträgern aus Politik, Finanzinstituten und öffentlichen Einrichtungen auf Landes- und Bundesebene geworden. Das Gremium tritt in regelmäßigen Abständen zusammen, um aktuelle gesellschaftsübergreifende Themenbereiche zu diskutieren. Bekannte Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik treten zu diesen Gelegenheiten in einen moderierten Dialog und informieren sachkundig über aktuelle Entwicklungen.

„Im laufenden Jahr fand dieser Austausch bereits mit dem Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit, Herrn Martin Dulig, und dem Staatsminister für Finanzen, Herrn Prof. Dr. Georg Unland, statt. Besondere Themenschwerpunkte im Frühjahr waren: Innovationstätigkeit sächsischer Unternehmen, Digitalisierung und Breitbandausbau und mittelfristige Stabilität der öffentlichen Investitionen.
Im Herbst des laufenden Jahres beschäftigt sich der Landeswirtschaftssenat mit Fragen im Zusammenhang der Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt als Schwerpunkt. Aus seinen Reihen stammt der Katalog an Fragen und Aufgaben für die Politik. Zudem hat sich eine kleine Arbeitsgruppe gebildet, die das Thema weiter bearbeitet und in diesem Zusammenhang auch im Dialog mit anderen Wirtschaftsverbänden in Sachsen steht.“

Antje Hermenau, Schirmherrin der diesjährigen avalia-Gründerlounge: „Gründen ist ein Lebensgefühl“

Antje Hermenau mit Dr. Jochen Leonhardt auf der avalia-Grünerlounge. Foto: avalia

Bereits zum dritten Mal fand sie nun statt, die avalia Gründerlounge im Rahmen der Unternehmermesse Dresdner WEITSICHT. 33 (Jung-)Unternehmer präsentierten sich den interessierten Besuchern.

Antje Hermenau übernahm die Schirmherrschaft dieser Veranstaltung, die es sich jährlich zum Ziel setzt, Gründer und Unternehmen zusammen zu bringen, um so wichtige Impulse für die Dresdner Wirtschaft zu setzen. Besondere Beachtung fiel dabei dem Standort Dresden zu.

 „Ich war letztes Jahr Gast und fand die Stimmung und Location großartig“, berichtet Martin Fobe über seine Teilnahme als Aussteller. Martin Fobe ist Gründer der Dresdner Niederlassung der Shift E-Business GmbH, denn das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Ägypten. „Kennengelernt habe ich Gründer Samy Mahmoud Mekky bei meinem Studium. Damals waren wir beide Studenten in Leipzig. Als er mir von seinen Erweiterungsplänen erzählte, war ich sofort Feuer und Flamme die deutsche Außenstelle in Dresden zu eröffnen“, erzählt Martin Fobe glücklich.

Auch lobte Deutschlands führender Software-Anbieter für Online-Rechnungswesen Steve Mattuschka, Billomat GmbH & Co. KG, das sächsische Elbflorenz: „Dresden ist eine IT-Hochburg. Deshalb haben wir uns für diesen neuen Standort entschieden und nutzen nun die Gründerlounge, um dies bekannt zu machen.“

„Zudem bieten wir jedes Jahr einem gemeinnützigen Verein die Möglichkeit, die Gründerlounge als Plattform für Fundraising zu nutzen“, berichtet Initiator Christoph Schulz, Geschäftsführer der avalia GmbH & Co. KG, über die Anliegen der Gründerlounge.
 So konnten sich dieses Jahr der INDD e.V. gemeinsam mit den (Rollstuhl-)Rugbylöwen Leipzig einen Namen machen: „Unsere Randsportart braucht solche Chancen“, freut sich Teamchef Dirk Schmidt, „Wir wurden als ein Teil der AusstellerGemeinschaft aufgenommen. Das ist das besondere an dieser Messe. Wir sind alle eine große Familie.“

Aktuelle Pressemitteilung

Mittelständische Wirtschaft bietet der Politik bei Flüchtlingsproblem Zusammenarbeit an!

Konkrete Vorschläge Landeswirtschaftssenat des BVMW Sachsen

 

Dresden, den 3.9.2015 

Viele Unternehmer, die dem Landeswirtschaftssenat des BVMW Sachsen angehören, wollen in einen vernünftigen und erfolgsorientierten Dialog über die Migration in Sachsen eintreten, der auf Gewalt, Hass, Hysterie, Blauäugigkeit, ideologische Scheuklappen oder gegenseitige Unterstellungen im Demokratie - und Staatsverständnis verzichtet. Dafür gründet sich aus den Reihen des Landeswirtschaftssenats des BVMW Sachsen eine Arbeitsgruppe. Ein konzentriertes und zügiges Management ist in der Flüchtlingsfrage erforderlich, und die Politik kann und soll damit nicht allein gelassen werden. Ein erfolgreicher Beitrag der Wirtschaft zu einem entschlossenen Krisenmanagement erfordert allerdings verlässliche und trotzdem flexible sowie unbürokratische Rahmenbedingungen. Eine neue Entscheidungsfestigkeit in der Politik würde als unterstützend empfunden. Einem eigenen, sächsischen Weg mit neuen Vorschlägen in der Migration -und Integrationspolitik in Deutschland steht der Landeswirtschaftssenat aufgeschlossen gegenüber: neue Realitäten erfordern oft neue Instrumente und Maßnahmen. Außerdem hat die jahrzehntelange Praxis des Laissez-faire bis hin zur Entwicklung von Parallelgesellschaften in Großstädten in den alten Bundesländern hier in Sachsen viele nicht überzeugt. Mehr Leidenschaft für eine echte Integration ist ausdrücklich erwünscht.

Folgende Ziele wollen wir erreichen:

1.       Schnell Voraussetzungen für eine zügige Integration derer, die eine Bleibeperspektive haben, schaffen.

2.       Klare Zielsetzungen und Kostenwahrheit bei der Integration öffentlich verständlich kommunizieren und gesellschaftliche Dialogfähigkeit wieder herstellen. Appelle werden zu sehr als Ausflüchte verstanden.

3.       Gesellschaftliche Berechenbarkeit für internationale Investoren und einheimische Unternehmer durch erfolgreiches Krisenmanagement zügig wieder herstellen bzw. neu aufbauen.

 

Folgende Rahmenbedingungen sind dafür aus unserer Sicht erst einmal zu prüfen und zu ändern:

 -     Unternehmer, die sich engagieren, brauchen Unterstützung, keine bürokratischen Hürden oder unbeugsame Ämter mit dem Hauptziel der individuellen Fehlervermeidung. Starre Regelwerke in der Verwaltung sind ausdrücklich zu flexibilisieren.

-     Das Personal im Flüchtlingsbereich soll durch bereits pensionierte Beamte aufgestockt werden. Was spricht dagegen, Unternehmern im Ruhestand ebenfalls eine Einbindung in das Krisenmanagement anzubieten? Wir regen das an. Krisenmanagement gehört zum Unternehmeralltag.

-     Die europaweiten Ausschreibungen für die Errichtung von Flüchtlingsunterkünften sind einstweilen auszusetzen. Das ermöglicht schnelle Hilfe von Ort, auch durch einheimische Unternehmer.

-     Das Erlernen der deutschen Sprache sollte an den Anfang und in den Mittelpunkt der Integrationsbemühungen gestellt werden.

-     Die Einkommensgrenzen für die Bluecard müssen drastisch gesenkt werden. Diese Gehälter spielen auch gut Qualifizierte einfach nicht wieder ein.

-     Die Arbeitsämter sollten soweit ertüchtigt werden, dass sie zügig die Qualifikationen der Flüchtlinge festzustellen und den Unternehmern die Möglichkeit geben können, diese Aussagen in der Praxis zu überprüfen und zu bewerten. Hilfe bei der Behebung von Qualifikationsmängeln, die auch in den Unternehmen stattfinden kann, sollten die Arbeitsämter anbieten. Für diese Anlernphase muss der Mindestlohn für diese Gruppe ausgesetzt werden. Nach erfolgreicher Qualifikation und Integration gilt dann wieder der Mindestlohn für diese Gruppe.

-     Das EU-Programm „Mobi Pro“ sollte auf Jugendliche aus dem nichteuropäischen Ausland ausdehnt  oder ein vergleichbares Programm in Deutschland aufgelegt werden. Anerkennungsfragen beim Schulabschluss eignen sich nicht als neue Hürde.  Besonders wichtig sind die kulturellen Paten, die den Integrationswilligen zur Seite stehen, um sie mit den kulturellen Unterschieden in Deutschland im Vergleich zu ihrem Herkunftsland vertraut zu machen.

-     Freie Stellen und Ausbildungsplätze in Sachsen und Qualifikationen von Flüchtlingen sind in den Arbeitsämtern zügig auf ungefähre Passfähigkeit abzugleichen. Bei erfolgreicher Vermittlung müssen sofort Deutschkurse parallel in die Wege geleitet werden. Betriebsspezifische Lösungen  sind vorrangig zu suchen und voran zu treiben.

-     Große Auffanglager für die Feststellung der Daten und Qualifikationen, wie sie früher im Altbundesgebiet für die Flüchtlinge aus der DDR üblich waren, eignen sich, wenn es eine zügige Bearbeitung aller vor der dezentralen Verteilung der Flüchtlinge zu klärenden Fragen gibt. Identitäten oder Sicherheitsfragen etc. können nicht erst im Unternehmen geklärt werden.

Antje Hermenau 
Beauftragte für den Landeswirtschaftssenat Sachsen
Friedrichstr. 29,
01067 Dresden
antje.hermenau (please no spam) @ (please no spam) bvmw.de