Heizen mit der Sonne - aber richtig
Das war das Hauptthema der Veranstaltung des Thüringisch-Vogtländischen Kompetenzzentrum Energie zu der diesmal der Kreisverband des BVMW eingeladen hat. Ron Seidel von Buschbeck Solartechnik, Niederlassung Ostthüringen, stellte dar, wann der Einsatz von Solarthermie zur Warmwasseraufbereitung und Heizungsunterstützung Sinn macht und worauf der Anwender achten muss. Es entspann eine interessante Fachdiskussion zwischen den Anwendern und den anwesenden Fachfirmen. Beklagt wurde das Chaos in der Förderlandschaft, das eine gewisse Planungssicherheit vermissen lässt, andererseits stellten die Fachleute klar, dass auch eine Berechnung ohne Förderung Sinn machen kann, zumal sich die Investitionskosten verringert haben.
Armin Steudel, Ingeniuerbüro Tempelwald erläuterte anhand eines praktischen Beispiels, des Kindergartens Langenwetzendorf, die Parameter, die in die Planung einer energetischen Sanierung einfliessen müssen und erörterte den Sinn einer solchen Massnahme, z.B. auch für eine betriebliche Immobilie.
Gastgeber Stefan Pönicke, Elektro Pönicke, versachlichte das Thema „Förderung für Photovoltaik“ , das in letzter Zeit durch unklare Informationen in den Medien für viel Verunsicherung bei den Anwendern gesorgt hatte. Erstens ist die weitere Degression der Einspeisevergütung noch nicht beschlossen und zweitens führt der sinkende Preis für die Solarmodule, zu Preissenkungen.
Einige Gäste sprachen das Thema „Nutzung von Rest - und Abfallholz“ an. Kerstin Kramer, Leiterin der Kreisverbände Greiz und Saale-Orla, versprach, das auf die Agenda einer weiteren Arbeitsgruppensitzung zu setzen, da es dazu schon ausgiebige Erfahrungen gibt und diese ausgetauscht werden sollten.



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