"Zukunftstrend Elektromobilität" - Sommerfest am Schleizer Dreieck
Das Schleizer Dreieck wurde 1923 errichtet, um in einer Zeit der Kraftstoffknappheit kraftstoffsparende Motoren zu testen. In einer ähnlichen Zeit leben wir wieder - es gibt eine Energiewende und explosionsartig entwickelt sich zum Beispiel auch die Elektromobilität nach vorn. Hier möchte das Schleizer Dreieck wieder seine Möglichkeiten als Teststrecke für Innovationen zur Verfügung stellen. Als Deutschlandpremiere wurden schon anlässlich des WM-Laufs für Seitenwagen im Mai 2011 hier Elektro-Renn-Motorräder vorgeführt und getestet, wie wir bereits berichteten.
Die etwa 100 Gäste hatten die Möglichkeit, sich mit Entwicklungen und Angeboten im Bereich Elektromobilität bekannt zu machen. Pedelecs und Elektroautos konnten getestet werden. Die Autohäuser Purfürst aus Gräfenwarth und Schweiger aus Greiz sowie die Autogastechnik GmbH aus Triptis stellten zum Beispiel mit dem I-MiEV und dem Citypro sowohl kleine Stadtflitzer als auch Mikrotransporter vor. Ulrich Purfürst hat sich auch aktiv an der Organisation der Veranstaltung engagiert.
Wussten Sie, dass schon seit Jahrzehnten an Elektromobilen gearbeitet wird? Die Firma ExtraEnergy in Tanna begleitet diesen Prozess schon seit vielen Jahren mit Tests der Fahrzeuge. Sie stellte die verschiedenen Elektrofahrräder zur Verfügung und verblüffte mit Elektro-Oldtimern. Als interessante Vorläufer, auch einmal technische Innovationen, konnten Oldtimer des Oldtimerclubs Zeulenroda und von Herrn Rosenmüller bewundert werden. Der 1. Beigeordnete des Landrats Herr Jürgen Hauck wies auf Chancen und Potenziale der Elektromobilität für die touristische Entwicklung im Saale-Orla-Kreis hin.
Bürgermeisterin Heidemarie Walther hob in ihrem Grußwort die Bedeutung des Schleizer Dreiecks als Alleinstellungsmerkmal für die Region hervor. Wolfgang Grimm, Vorsitzender AMC Schleizer Dreieck e.V. informierte über die Historie der Rennstrecke und neue Ziele. Andreas-Michael Reinhardt, Projektleiter Begleitforschung „IKT für Elektromobilität“ stellte klar, dass die Elektromobilität nur eine Möglichkeit sein kann, die Antriebsprobleme der Zukunft zu lösen. Die Erfahrungen bei der Markteinführung des ersten Großserienautos in Europa beleuchtet Rüdiger Warthemann von der Mitsubishi Motors Deutschland GmbH.
Moderiert durch das Vogtlandradio wurde das Sommerfest reichlich dafür genutzt, Kontakte zwischen den Unternehmern untereinander sowie zu anwesenden Kommunalpolitikern, Mitgliedern des Landtages und des Bundestages zu knüpfen und zu vertiefen.














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