Jenaer Wirtschaft (nicht nur) in Mitteldeutschland bekannt und gefragt
Dornburg/Jena - Ihm sei der besondere Ruf Jenas bereits öfter zu Ohren gekommen. Auf dem Weg von der Idee bis zum Produkt fänden Spezialisten hier häufig herausragende Lösungen. Da passte für Tobias Frank, Geschäftsleitung der baramundi software AG aus Augsburg die Einladung sehr gut, um für seine Softwaretechnologie zur Administration großer PC-Netzwerke, ebenfalls „Made in Germany“, Industriekunden und lokale Vertriebspartner zu gewinnen. Mit ähnlicher Motivation, neue Partner praktisch „vor dem eigenen Werktor“ kennenzulernen, reisten auch seine 67 Unternehmerkollegen aus Thüringen und Sachsen-Anhalt am Donnerstag, dem 2. September 2010, nach Dornburg zur 6. BVMW-Kooperationsbörse für produzierende Unternehmen und Anbieter industrienaher Dienstleistungen.
Die jährliche Unternehmensbörse für das produzierende Gewerbe und industrienahe Dienstleistungen bildet einen Höhepunkt in der thematischen Vielfalt der Veranstaltungen des Jenaer BVMW-Kreisverbandes. Die Marke "Kooperationsbörse" hat ihren festen Platz in den Terminkalendern der mitteldeutschen Wirtschaftslenker. Auch die beiden Veranstalter - die Jenaer BVMW-Fachgruppe „Präzision aus Jena“ und die Friedrich-Schiller-Universität, Jena - zeigen und leben in der gemeinsamen Vorbereitung und Durchführung den Gedanken von Kooperation und Arbeitsteilung, vom notwendigen Miteinander von Wirtschaft und Wissenschaft. Und so begrüßten auch in diesem Jahr Professor Kurt-Dieter Koschmieder (Prorektor für Lehre und Struktur der FSU) gemeinsam mit Dietmar Winter die Gäste.
Die beiden Veranstalter - die BVMW-Fachgruppe „Präzision aus Jena“ und die Friedrich-Schiller-Universität, Jena - zeigen und leben seit sechs Börsen diesen gemeinsamen Gedanken von Kooperation und Arbeitsteilung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft.
In Fachvorträgen beleuchteten Daniel Bohnsack, Lucas components GmbH und Dr. Fred Grunert, MAZeT GmbH, Anforderungen und Potenzial der innovationsträchtigen LED-Lichttechnik. Diese bildet ein Forschungsschwerpunktthema im 7. EU-Rahmenprogramm. Hans-Jochen Schmidt griff das Vortragsthema auf, um aufzuzeigen, wie die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) die Unternehmen bei der Formierung von Forschungskooperationen unterstützt.
Ein weiteres Erfolgsrezept: Vorstellungsrunden oder auch elevator pitches unterbrechen die Vortragsreihe. So fanden sich schnell zu jeder Position der Teilnehmerliste ein Gesicht und konkrete Gesprächsansätze. Der Jenaer Unternehmer Uwe Speck findet sich auf allen sechs Teilnehmerlisten, denn: „Nichts kann das direkte Gespräch ersetzen, wenn es pragmatisch um technische Details gehen soll.“ Und so wird es mit Sicherheit auch für die „Siebte“ demnächst erste präzise und direkte Anmeldungen geben.
Text und Fotos: Karsten Seifert, FAKT PR

























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