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Wirtschaftspolitik, Forschung / Technologie, Digitalisierung

Führende Ökonomen in Wissenschaftlichen Beirat des BVMW berufen

Ohoven: „Frühwarnsystem für den Mittelstand“

Berlin, 11.11.2015 – International renommierte Wirtschaftswissenschaftler gehören dem neugegründeten Wissenschaftlichen Beirat des BVMW an. Dieser trat heute zu seiner konstituierenden Sitzung in Berlin zusammen. Der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, würdigte in seiner Begrüßung das neue Spitzengremium als „Frühwarnsystem für den Mittelstand“. 

Zu Mitgliedern des Wissenschaftlichen Beirats des BVMW wurden berufen:

  • Prof. Dr. Dr. h.c. Bert Rürup, Vorsitzender, Präsident des Handelsblatt Research Institute, langjähriger Wirtschaftsweiser

  • Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen,  Professor für Finanzwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau und an der Universität Bergen (Norwegen)

  • Prof. Michael C. Burda Ph.D., US-amerikanischer Makroökonom und Professor an der Humboldt-Universität Berlin

  • Hermann Binkert, Geschäftsführer des Markt- und Sozialforschungsinstituts INSA-CONSULERE, Staatssekretär a.D. in der Thüringer Staatskanzlei

  • Prof. Dr. Wolfgang Reinhart, Bundesgeschäftsführer BVMW, Minister a.D.

 

Als Beisitzer gehören dem Wissenschaftlichen Beirat an:

  • Dr. Jochen Leonhardt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Vorstand BVMW

  • Arthur Zimmermann, Aufsichtsrat der Ernst Klett AG, Vorstand BVMW

Der Wissenschaftliche Beirat wird analog zum Politischen Beirat die Arbeit des BVMW begleiten und unterstützen. Im Zentrum sollen wirtschaftspolitische Schwerpunkte auf nationaler und internationaler Ebene stehen. Dies gelte gerade für Themen, die noch nicht die Schlagzeilen beherrschen, aber schon bald für Betriebe und Bürger wichtig werden, erläuterte Mittelstandspräsident Ohoven. Dazu zähle beispielsweise die Zukunft des Sozialstaats in der digitalisierten Wirtschaft.

Der neugewählte Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats, Prof. Dr. Bert Rürup, erklärte: „Die großen deutschen Unternehmen haben die Chancen und Risiken der Digitalisierung durchweg bereits erkannt. Der Mittelstand, das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, hat zum größeren Teil die Auswirkungen dieser vierten industriellen Revolution noch nicht erkannt.“ Dies sei ein ernstes Problem, denn diese Revolution vollziehe sich sehr viel schneller als die Mechanisierung, Massenfertigung und Automatisierung.


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