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E-Mobilität

Ohoven: Nein zu staatlicher Kaufprämie für Elektroautos - Ausbau der E-Infrastruktur durch Sonderabschreibung fördern

Berlin, 02.02.2016 – Zum heutigen Autogipfel bei der Bundeskanzlerin erklärt der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven:

„Die Elektromobilität muss und wird sich langfristig in Deutschland durchsetzen. Ich halte allerdings nichts von einer staatlichen Kaufprämie. Solange die Infrastruktur für E-Mobilität in Deutschland fehlt, bleibt dieses Instrument wirkungslos. Effizienter, günstiger und mittelstandstauglicher wäre eine Sonderabschreibung für Elektrotankstellen auf Betriebsgeländen. Das würde den Auf- bzw. Ausbau von E-Firmenflotten fördern. Zugleich wäre es ein Anreiz für Mitarbeiter, sich beim Kauf des nächsten Privatwagens für ein Elektrofahrzeug zu entscheiden, wenn der Arbeitgeber eine E-Tankstelle bereitstellt. Darüber hinaus ist auch eine auf drei Jahre befristete Steuerfreistellung bei E-Dienstwagen für Mitarbeiter denkbar. Sobald eine ausreichende Infrastruktur vorhanden ist, regelt sich der Kauf von Elektroautos von alleine.“


Gravatar: J. Hendrik Rüschkamp

05.02.2016 17:06

J. Hendrik Rüschkamp

Sehr geehrter Herr Ohoven, Ihr Vorschlag ist bestimmt besser als eine plumpe Kaufprämie. Neben der Lade-Infrastrukturförderung könnte die Verknüpfung einer Investition in eine PV-Anlage + E-Auto sinnvoll sein. Mit dem Ziel, das Strom-Mix im Sinne der Energiewende zu verbessern. Anfang der 90 `Jahre gab es beim Landesorberbergamt in Dortmund ein ähnliches Programm, das schnell angeommen wurde.
BVMW-Mitglied in Münster / Autohaus Rüschkamp / https://e-blog.autohaus-rueschkamp.de/

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