Von Gründern und Social Media

Es ist über ein Jahr her, seit wir uns zuletzt mit dem Jungen Mittelstand getroffen haben. Und für den Restart haben wir uns eine besondere Location ausgesucht: die ZEEEM Racing Arena in Aschaffenburg.

Restart mit dem Jungen Mittelstand

Es ist über ein Jahr her, seit wir uns zuletzt mit dem Jungen Mittelstand getroffen haben.
Und für den Restart haben wir uns eine besondere Location ausgesucht: die ZEEEM Racing Arena in Aschaffenburg.

Neben spannenden und wichtigen Vorträgen konnten die jungen Unternehmer und Unternehmerinnen ein virtuelles Rennen gegeneinander fahren. Die drei besten durften auf das Siegertreppchen steigen und der ZEEEM-Gründer Stefan Körbel hat sie mit der Racing-Trophäe gewürdigt.

Das war der Spaßfaktor. Die Gehirn-Nahrung hatte es aber auch in sich:

Die Gründerstory

Stefan Körbel hat seine Geschichte erzählt, wie es ihm als Unternehmer seiner Firma Computers und Lessons ergangen ist, nebenbei ein neues Startup auf die Beine zu stellen. Die Racing Arena ist aus seiner Leidenschaft für den Motorsport entstanden, die er sich mit seinem Partner und Mitgründer Bernd Hock von ML Design in Großostheim teilt.

Er berichtet von der Idee, von den Hürden bis hin zu den Überlegungen, wie sie mit so einer Geschäftsidee überhaupt Geld verdienen können. Ein Beispiel ist das heutige Treffen: als Eventlocation für Kunden oder Teamevent.

In seinem Vortrag sind natürlich viele Informationen für die junge Gäste. Sein ermutigendes Fazit ist: Herzblut im Business lohnt sich.

Menschenkontakte erreichen auf hohen Level

Für Norbert Schuster reicht es im B2B Business nicht, nur auf den sozialen Medien aktiv zu sein. Viel spannender ist Social Selling. Also: wie geht man strategisch vor.

Die oberste Relevanz sind Menschen nicht das Produkt, nicht die Firma. Ich muss mir gezielt überlegen, wen ich eigentlich erreichen will mit meiner Botschaft.

60 % der Kauf Entscheidungen sind bereits vor dem eigentlichen Kaufprozess entschieden. D.h. 60 % sind außerhalb meiner Kontrolle. Also muss ich mich auf die Customer Journey begeben d.h. ich muss wissen, wer mein Wunschkunde ist und ich muss diesen entwickeln.

Das gilt im Übrigen auch für die Mitarbeitersuche und für den Onboarding Prozess.

Schusters Empfehlung ist: auf keinen Fall Ego Posting „wir sind die Besten die Schönsten und das sind unsere Produkte /Dienstleistungen“. Also was dann? Zum Beispiel Lösungen anbieten für den Schmerz, den der/die Suchenden hat. Und genau dazu muss ich meinen Wunschkunden kennen und ihn mit meiner Botschaft „abholen“. 

Wie kriege ich meine Botschaft in Social Media?

Dazu hat Michael Schreck von Computers & Lessons einen wertvollen Tipp: LinkedIn ist der B2B-Kanal, der am meisten wächst und auf dem man präsent sein sollte..

Was viele nicht wissen: 49 % der LinkIn-User speichern sich interessante Artikel beziehungsweise Beiträge ab. Das bedeutet, es geht immer um Content. Dazu muss man sich mit LinkedIn vertraut machen, wenn man wahrgenommen werden will.

Eine Kontaktaufnahme wie „hallo, ich bin zufällig auf Ihren Kontakt gestoßen, wollen wir uns nicht vernetzen?" oder „Sie sind ja auch Geschäftsführer…“ ist kein wertvoller Inhalt für eine Person, die man nicht kennt. Wichtiger ist eine Ansprache, die den angesprochen Kontakt wirklich interessiert.

LinkedIN Workshop

LnkedIN verändert ständig seine Algorythmen, neben der kostenfreien Version bietet der Kanal kostenpflichtige Versionen an, die sich sehr gut für den Kontaktaufbau im Business eignen, weil man auch ganz gezielt suchen kann.

Für Anfang 2022 planen wir deshalb einen Workshop zu dieser Social Media Plattform