BVMW goes Afrika – Mittelstandsallianz Afrika (MAA)

Afrika ist ein Kontinent mit riesengroßen Chancen – vor allem für den Mittelstand. 42 der Insgesamt 54 Länder Afrikas haben schon jetzt ein höheres Wirtschaftswachstum als Deutschland, und das weitere Potential ist gewaltig.

Wachstumsmarkt Afrika

Der Kontinent bietet Chancen für unseren Mittelstand, die weit über das hinaus reichen, für das die Wirtschaft Afrikas bislang bekannt ist: Import von alten Gebrauchtwagen oder von Elektroschrott.
Denn auf unserem Nachbarkontinent werden Entwicklungsstufen zum Teil sogar übersprungen. In Kenia verfügen beispielsweise bereits 18 Millionen Menschen über einen Breitbandanschluss.

Afrika hat eine der lebendigsten Start-Up Szenen

Doch nicht nur bei der Digitalisierung ist mittelständisches Know-How gefragt. Gemeinsam mit der Afrikanischen Union hat das BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) im Rahmen des Marshallplans mit Afrika die „Skills Initiative for Africa“ entwickelt.

Das sind natürlich nur ein paar Beispiele für die Chancen, die sich für den deutschen Mittelstand in Afrika auftun.

Vorbei sind also die Zeiten, in denen Geld in die afrikanischen Staaten gepumpt wurde, die dort dann in irgendwelchen dunklen Kanälen versickert sind, ohne dass sich daraus wirtschaftliche Stabilität und Wohlstand entwickelte.

MAA – Mittelstandallianz Afrika

Die Mittelstandsallianz Afrika des BVMW hat es sich zum Ziel gesetzt,

 

  • afrikanische und europäische Mittelständler miteinander zu vernetzen
  • den wachsenden afrikanischen Mittelstand zu stärken
  • die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen weltweit zu fördern

 

Gerade die neu erschaffene afrikanische Freihandelszone erschafft ein unglaubliches Potential für europäische Unternehmen.

Investieren ist in

Nur rund 1000 deutsche Unternehmen sind in Afrika engagiert. Ganz im Gegensatz zu China, das auf dem Kontinent deutlich präsenter ist. „Investieren ist in“ stellte Bienvenui Angui,  die MAA-Geschäftsführerin, bei der Gründungsveranstaltung fest. Sie setzt sich sehr stark für ein lebendiges (Unternehmer-)Netzwerk von afrikanischen und deutschen Firmen ein.

Präsident des MAA ist Mario Ohoven, Vizepräsident ist der Sprecher der CDU/CSU Bundestagsfraktion Johannes Selle.

Jetzt geht es an die „richtige Arbeit“ für die MAA. Es gilt, Arbeitskreise zu bilden, und die Themenfelder wirtschaftlicher Kooperation und Investition zu bearbeiten. Zahlreiche Unternehmer haben ihre Mitarbeit in den Arbeitskreisen bereits zugesagt.

Europa und Afrika

Übrigens tut sich auch auf europäischer Ebene einiges. Im März 2019 soll im Rahmen der großen Afrikakonferenz eine Europäisch-Afrikanische Mittelstandallianz gegründet werden. Initiiert haben das Ganze der Dachverband des MAA – die European Entrepreneurs - und die Pan African Chamber of Commerce and Industry (PACCI).

Bei Interesse am Business mit Afrika nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf: Email

Autor: Miriam Weitz