Beraternetzwerk Mittelstand

Vom BAFA anerkannte Zertifizierung zum „BVMW-geprüfter Berater für mittelständische Unternehmen“

Der Mittelstand BVMW setzt sich seit über 40 Jahren für den Erhalt und die Stärkung mittelständischer Unternehmen ein. Ein wichtiger Faktor dabei ist die Unternehmensberatung. Deswegen hat der BVMW das Beraternetzwerk Mittelstand gegründet. Dies soll künftig Unternehmern als Orientierungshilfe bei der Suche nach qualifizierten Beratern helfen.

Steigern Sie als Berater und BVMW-Mitglied Ihren Wettbewerbsvorteil durch eine Zertifizierung zum „BVMW-geprüfter Berater für mittelständische Unternehmen“. Das Zertifikat ist vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und als Qualitätsnachweis zur Zulassung für die geförderte Beratung anerkannt. Weitere Informationen finden Sie auch in den FAQs unter dem Anmeldebutton.


Das BAFA bezuschusst Beratungen für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) zu allen Fragen der Unternehmensführung, je nach Region und Art der Beratung, mit bis zu 90 Prozent bei Beraterhonoraren bis 4.000 Euro – sofern der Berater eine BAFA-Zulassung vorweisen kann. Förderziel ist dabei die Steigerung der Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit von KMUs, um Arbeitsplätze zu sichern. Die Zulassung beim BAFA stellt somit einen erheblichen Wettbewerbsvorteil für die Berater dar, zumal in vielen Fällen mehrfache Förderungen möglich sind.

Wir bieten mittelständischen Unternehmen eine Orientierung an dem teilweise recht unübersichtlichen Beratungsmarkt und qualifizierten Beratern eine Plattform, um sich zu präsentieren.

Lassen Sie sich zum „BVMW-geprüfter Berater für mittelständische Unternehmen“ zertifizieren und werden Sie dadurch Teil des „Beraternetzwerk Mittelstand“.

Ihre Vorteile:

  • Das Zertifikat ist innerhalb der Mitgliedschaft unbefristet gültig, es fallen keine weiteren Kosten für Rezertifizierungen an
  • Die Kosten für die Mitgliedschaft und die Zertifizierung liegen deutlich unter den Kosten bei vergleichbaren Mittelstandsberaternetzwerken, die zudem alle drei Jahre kostenpflichtige Rezertifizierungen durchführen
  • Erhalten Sie Zugang zu einem fachübergreifenden Expertenpool des Mittelstand BVMW
  • Nutzen Sie die Zertifizierung zur Beantragung der Zulassung als Berater beim BAFA und geben Sie Ihren Kunden die Möglichkeit, Ihre Beraterhonorare fördern zu lassen
  • Veröffentlichen Sie Ihr persönliches Beraterprofil im Beraternetzwerk Mittelstand und werden Sie von mittelständischen Unternehmen gefunden
  • Werden Sie Mitglied im weltweit einzigen Beraternetzwerk, in dessen Verband es weitaus mehr potentielle Kunden als Berater gibt

Die BVMW-Beraterzertifizierung bescheinigt, dass ein Berater im Bereich der Unternehmensberatung von mittelständischen Unternehmen erfahren und geeignet ist.

Das Verfahren ist dabei zwei zentralen Anforderungen verpflichtet:

Durch die Anerkennung des Verfahrens als Qualitätsnachweis durch das BAFA sind die entsprechenden Kriterien zu prüfen und seitens des Beraters einzuhalten.

Das Verfahren prüft darüber hinaus, inwieweit die Art der Beratung praxistauglich und auf die besonderen Gegebenheiten von mittelständischen Unternehmen abgestimmt ist.

Kern der Zertifizierung ist das persönliche Interview bezüglich eines konkreten Beratungsfalls, bei dem die unten aufgeführten Kriterien eingehend geprüft werden.

Daraus folgt, dass eine BAFA-Zulassung nicht zwangsläufig eine BVMW-Zertifizierung nach sich zieht und auch Zertifizierungen die vorwiegend auf der Erfüllung formaler Kriterien basieren, nicht automatisch anerkannt werden können.

Aus den oben genannten Anforderungen leiten sich folgende Kriterien für die Zertifizierung ab:

  1. Der Berater ist als Unternehmensberater tätig. Ein Unternehmensberater führt im Bezug auf ein bestimmtes Anliegen oder Problem des Kunden eine Analyse durch und spricht dann klare, auf die Gegebenheiten des Unternehmens abgestimmte Handlungsempfehlungen aus. Diese Empfehlungen werden nach der Durchführung im Bezug auf das eingangs ermittelte erwünschte Ergebnis geprüft. Die Beratung folgt vereinfacht gesagt dem Muster Soll-Ist-Maßnahme-Messen.
  2.  Beratung ist abzugrenzen von Coaching, Training, Schulungen und ausführenden Tätigkeiten wie beispielsweise der Erstellung einer Website oder der Einrichtung von Software.
  3. Eine Kombination mit unter Ziffer 2. genannten (Tätigkeiten) und auch ausführenden Tätigkeiten ist möglich, insofern sich ein Anteil klar abgrenzen lässt, der eine reine Unternehmensberatung im oben beschriebenen Sinne ist und der nicht zwangsläufig zu einer weiterführenden Dienstleistung des Beratungsunternehmens führt.
  4. Beratungen, die immer in Bezug auf eine ausführende Folgeleistung des Beraters erfolgen, sind keine Beratungen im oben beschriebenen Sinne, sondern beratender Verkauf. Eine Möglichkeit das abzugrenzen ist, zu ermitteln ob eine anbieterneutrale Beratung stattfindet. Das heißt, ob die Ergebnisse der Beratung auch unabhängig genutzt werden können. Es kann beispielsweise im Rahmen einer Beratung erarbeitet werden, welche Anforderungen eine Software erfüllen muss. Führt das immer zum Kauf der vom Berater vertretenen Software, handelt es sich um beratenden Verkauf und ist nicht durch die vom BVMW angebotenen Verfahren zertifizierbar. Kann der Kunde mit dem Ergebnis selbst am Markt schauen, welche Anbieter den Kriterien entsprechen oder wird der Kunde beim Vergleich von Anbietern begleitet, mit denen der Berater keine Provisionsvereinbarung hat, ist eine Beratung im oben beschriebenen Sinne gegeben, die damit auch zertifizierbar ist.
  5. Der Berater hat Erfahrung in der Beratung von mittelständischen Unternehmen. Das heißt, er muss schon Beratungen von mittelständischen Unternehmen selbstständig, vollständig und erfolgreich durchgeführt haben. In Ausnahmefällen ist eine Zertifizierung auch möglich, wenn die beratende Tätigkeit bisher im Rahmen einer Festanstellung ausgeführt wurde. Entscheidend dabei ist, inwieweit sich die Erfahrungen im Rahmen der Festanstellung auf die jetzt geplante Beratung übertragen lassen. Wer beispielsweise in einem Unternehmen Projekte beratend begleitet hat, kann ggf., zertifiziert werden.
  6. Die Eignung des Beraters wird vor allem daran gemessen, inwiefern seine Handlungsempfehlungen genau auf die Aufgabenstellung und die Gegebenheiten in dem jeweiligen Unternehmen angepasst sind. Weiterhin ist es essentiell, dass der Berater prüft, ob seine Handlungsempfehlungen zu den gewünschten, im Rahmen der Auftragsklärung erarbeiteten Ergebnissen geführt haben.
  7. Eine Zertifizierung erfolgt, wenn der Berater die oben genannten Kriterien erfüllt. Bei nicht signifikanten Abweichungen kann unter Auflage eine Zertifizierung erteilt werden, insofern der Berater glaubhaft macht, dass er die Mängel erkannt hat und in der Lage ist, diese zukünftig abzustellen.
  8. Die Zertifizierung ist stets widerruflich, wenn es zu glaubhaften Beschwerden von Kunden des Beraters kommt oder der Ruf unseres Beraternetzwerks in anderer Weise durch den Berater schwerwiegend geschädigt wird. Einem Widerruf der Zertifizierung geht in jedem Fall eine eingehende Prüfung der Sachverhalte voraus.


Die Zertifizierung zum „BVMW-geprüfter Berater für mittelständische Unternehmen“ kostet zurzeit einmalig 600,- Euro (zzgl. MwSt.). Das Zertifikat ist innerhalb der Mitgliedschaft unbefristet gültig, es fallen keine weiteren Kosten für Rezertifizierungen an. Sollten Sie bei der Zertifizierung nicht bestehen, erstatten wir Ihnen 50 Prozent Ihrer Anmeldegebühr.

Werden Sie jetzt Teil des Beraternetzwerks Mittelstand und melden Sie sich zur Zertifizierung zum „BVMW-geprüfter Berater für mittelständische Unternehmen“ an.

Wesentliche Zielsetzung des Zertifizierungsprozesses ist es, die fachliche Qualifikation der Berater zu prüfen und sicherzustellen, dass diese ausreichend mit den Vorgängen und Gegebenheiten in mittelständischen Unternehmen vertraut sind.

Grundvoraussetzung ist natürlich, dass Sie Mitglied beim Mittelstand BVMW sind. Dann klären wir mit Ihnen in einem kurzen, telefonischen Vorgespräch, ob Sie für die Zertifizierung in Frage kommen und beantworten alle offenen Fragen.

Der entscheidende Teil des Zertifizierungsverfahrens ist das persönliche Gespräch in Berlin. In diesem wollen wir Sie und Ihre Arbeit, anhand von konkreten Fallbeispielen aus Ihrer aktuellen bisherigen Beratungspraxis, etwas genauer kennenlernen und feststellen, wie Sie die Qualität Ihrer Beratungen sicherstellen. Vorab ist ein Fragebogen auszufüllen, der sich an den Leitlinien des BAFA orientiert. Dieser Fragebogen dient zur Selbstreflektion und als Vorbereitung für Sie und für uns. Über die letztendliche Zertifizierung entscheidet das Gesamtbild im persönlichen Gespräch.

Verläuft das Gespräch zufriedenstellend, erhalten Sie als Berater das Zertifikat „BVMW-geprüfter Berater für mittelständische Unternehmen“ und werden damit im BVMW-Beraternetzwerk aufgenommen, in dem Sie von Mitgliedsunternehmen, die Beratung suchen, gefunden werden können. Darüber hinaus kann das Zertifikat genutzt werden, um sich beim BAFA listen zu lassen und die entsprechenden Fördervorteile bezüglich Ihrer Beraterhonorare für Ihre Kunden zugänglich zu machen.

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FAQs


Nein. Das Zertifikat dient im Rahmen der Zulassung als anerkannter Qualitätsnachweis, der sonst recht aufwändig sein kann. Es sind aber weitere Kriterien zu erfüllen, zum Beispiel, dass Sie mehr als 50 Prozent Ihres Einkommens durch Ihre Beratungstätigkeit erwirtschaften müssen.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Zertifizierung ist nach dem ersten Telefonat in voller Höhe, also 600,- Euro (zzgl. MwSt.) zu bezahlen, wenn Sie sich entscheiden, an dem Verfahren teilzunehmen. Danach senden wir Ihnen die Fragebögen zu und vereinbaren mit Ihnen den Termin zum persönlichen Gespräch, in dessen Rahmen Sie zertifiziert werden. Sollten Sie nicht bestehen, erstatten wir Ihnen 50 Prozent der Summe zurück.

Nicht viel! Weitere Kosten fallen im Rahmen der Zertifizierung nicht an, außer den monatlichen Mitgliedsbeiträgen des Mittelstand BVMW natürlich, die alle Mitglieder zahlen. Einmal pro Kalenderjahr brauchen wir von Ihnen eine aktuelle Kundenreferenz, die Sie auf der Website BeraternetzwerkMittelstand.de einstellen müssen. Dies ist im Übrigen auch von Interesse, um Ihr Profil für potentielle Kunden interessanter zu gestalten. Unser Netzwerk ist Ihr Aushängeschild.

Nein, wir prüfen die Qualität der Berater nach unserem ganz eigenen Verfahren. Allerdings müssen Sie bei anderen Verbänden häufig eine wiederkehrende kostenpflichtige Rezertifizierung durchlaufen. Die entfällt bei uns. Sie zahlen einmalig 600,- Euro (zzgl. MwSt.), und haben ab dann keine weiteren Kosten für die Zertifizierung.

Ihr Beraterprofil können Sie auf der Website BeraternetzwerkMittelstand.de veröffentlichen, die voraussichtlich im Dezember 2019 online gehen wird. Informationen dazu erhalten Sie nach bestandener Zertifizierung, sobald uns diese vorliegen.


Sie müssen als Berater beim BAFA zugelassen sein. Das zu beratende Unternehmen muss die KMU-Kriterien erfüllen. Einige wenige Unternehmen wie zum Beispiel Unternehmen, die selbst beratend tätig sind, sind von der Förderung ausgeschlossen. Die Höhe der Förderung richtet sich nach der Region des Geschäftssitzes und liegt in der Regel zwischen 50 Prozent (alte Bundesländer und Berlin) und 80 Prozent (neue Bundesländer). Unternehmen in Schwierigkeiten, die die Kriterien erfüllen, können die Beraterhonorare bis zu 90 Prozent fördern lassen.
Genauere verbindliche Informationen erhalten Sie hier.

Im Prinzip ja, so ist es von uns gedacht und gewünscht. Nach erfolgter Zertifizierung können Sie Ihr Profil auf unserer Webseite hochladen und dort von Beratung suchenden Unternehmen gefunden werden. Inwieweit das Programm von den Unternehmen genutzt wird und ob diese Ihr Profil passend finden, können wir natürlich letztendlich nicht beeinflussen. Wir können also keine Aufträge garantieren, geben Ihnen aber die Möglichkeit, sich zu diesem Zweck bei uns zu präsentieren.

Wie bei anderen Beraterverbänden auch, verliert das Zertifikat bei Austritt aus dem Verband seine Gültigkeit.

In besonders gravierenden Fällen schon. Sollten sich Unternehmen, die Sie beraten, bei uns über Sie beschweren, müssen wir dem natürlich nachgehen. In besonders schweren Fällen kann das nach sorgfältiger Prüfung auch dazu führen, dass wir Ihnen das Zertifikat wieder aberkennen müssen. Wir gehen aber davon aus, dass Sie sorgfältig arbeiten und dass dieser Fall nicht eintritt.

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Soli muss weg für alle!

 

#Soliweg


Das Soli-Gesetz der GroKo benachteiligt Millionen Steuerzahler, ein klarer Verstoß gegen das Grundgesetz. Der Soli gehört deshalb vollständig und für alle ab dem 1. Januar 2020 abgeschafft.

Dafür kämpft der Mittelstand BVMW – notfalls per Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe.