Fachgruppe IT-Therapeuten

 

Die Fachgruppe 'IT-Therapeuten' setzt sich zusammen aus Spezialisten rund um das Thema IT

IT-Therapeuten des BVMW

Die IT-Therapeuten sind ein Expertenkreis rund um das Thema EDV bzw. Informationstechnologie. Sie dient dem Informationsaustausch und ist zentraler Ansprechpartner für alle anderen BVMW Mitglieder.

Vorschau auf die Veranstaltungen der IT-Therapeuten in 2018

17.01.2018; 21.03.2018 ; 16.05.2018 ; 19.09.2018; 21.11.2018

Angaben über Ort und Zeit werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Anmeldungen vorab per Mail erwünscht.

Die Mitglieder der IT-Therapeuten decken verschiedenste Kompetenzen ab und kooperieren auf Projektbasis:
Wolfgang Gundhart - HRM, ERP, Client/Server, Virtualisierung, Viren, Schulung, Buchhaltung
Michael Reischer - CRM-Systeme und Vertriebsschulungen
Thomas Neumann - CRM, DMS, Veranstaltungsmanagement (Ticketing, Raumverwaltung), Individualentwicklungen
Mario Stuck - CMS, Internet und Intranet-Lösungen
Martina Böhmer - Datenschutz
Carsten Zahn - Planung und Beratung von Rechenzentren
Alain Barthel – IT Schulungen
Andreas Bargel - Client-, Server-Management / Managed Print Service

Kontakt

Sie erreichen uns jederzeit per E-Mail:
E-Mail: it@berlin.bvmw.de
Die Fachgruppe wird koordiniert von Frau Zoschnik.

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Info Telefonwerbung B2B

Hier können Sie ein Urteil zum Thema Telefon-Werbung im B2B abrufen. Telefonwerbung bleibt Grauzone, da die vermutete Einwilligung ein sehr auslegungsfähiger Begriff ist!

Mehr zum Thema Telefon-Werbung:

1)   Telefonwerbung:

Bei der Telefonwerbung kommt es darauf an, ob sie sich an einen Verbraucher oder an einen sonstigen Marktteilnehmer (Gewerbetreibender, Freiberufler etc.) richtet.

 

  • Gegenüber Verbrauchern ist Telefonwerbung nur zulässig, wenn der Angerufene zuvor seine ausdrückliche Einwilligung in die werbliche Ansprache per Telefon erteilt hat (§ 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG). Bereits unter der Geltung des früheren UWG war Telefonwerbung gegenüber Verbrauchern nur bei vorheriger Einwilligung statthaft (BGH, Urteil v. 20.12.2001, Az. I ZR 227/99, zitiert in: WRP 2002, 676). Es reicht nicht aus, dass der Angerufene während des Telefonates den Werbezwecken dienenden Anruf billigt (BGH, Urteil v. 20.12.2001, Az. I ZR 227/99, zitiert in: WRP 2002, 676; LG Traunstein, Urteil v. 20.05.2008, Az. 7 O 318/08, zitiert in: MMR 2008, 858).
  • Telefonwerbung gegenüber sonstigen Marktteilnehmern bedarf ebenfalls der vorherigen Einwilligung. Allerdings reicht dafür ein sog. mutmaßliches Einverständnis aus. Für den Anrufer muss sich aufgrund konkreter Tatsachen die Schlussfolgerung ziehen lassen, der Angerufene sei mit dem Telefonanruf zu Werbezwecken einverstanden (BGH, Urteil v. 05.02.2004, Az. I ZR 87/02, zitiert in: WRP 2004, 603; BGH, Urteil v. 20.09.2007, Az. I ZR 88/05, zitiert in: WRP 2008, 224). Bei einer bereits bestehenden Geschäftsbeziehung zu dem Angerufenen kann der Anrufer von einem vermuteten Einverständnis mit dem Werbeanruf ausgehen (BGH, Urteil v. 24.01.1991, Az. I ZR 133/89, zitiert in: WRP 1991, 470). Nicht ausreichend ist ein bloß allgemeiner Sachbezug zum Geschäftsbetrieb des Anzurufenden (BGH, Urteil v. 24.01.1991, Az. I ZR 133/89, zitiert in: WRP 1991, 470) oder der Umstand, dass der Angerufene seine Telefonnummer beispielsweise in den Gelben Seiten angegeben hat (OLG Frankfurt, Urteil v. 24.07.2003, Az. 6 U 36/03, zitiert in: WRP 2003, 1361).
  • Der werbende Unternehmer trägt im Streitfall die Beweislast, dass der Angerufene eine wirksame Einwilligung in die werbliche Ansprache per Telefon erteilt hat (BGH, Urteil v. 10.02.2011, Az. I ZR 164/09, zitiert in: WRP 2011, 1153).
    Quelle: www.wettbewerbszentrale.de/de/branchen/direktmarketing/ueberblick/