"Teure Mieten abschaffen"

Unser BVMW-Mitglied Hamid Djadda hat einen Verein "Erste Sahne e.V." gegründet um den Wahnsinn der ständig steigenden Mieten zu stoppen. Man kennt ihn als Besitzer der Berliner AVUS -TRIBÜNE oder auch von OHDE- Feines Marzipan aus Neukölln.

Teure Mieten abschaffen – Berliner Verein Erste Sahne e. V. sagt der Gentrifizierung den Kampf an und unterstützt Menschen mit Wohnungsnöten

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Berlin, 08.04.2019 – Der Berliner Unternehmer Hamid Djadda will mit der Gründung des gemeinnützigen Vereins Erste Sahne e. V. die derzeitige Situation auf dem Berliner Wohnungsmarkt grundlegend verändern. Mit gezielten Maßnahmen will Djadda bezahlbaren Wohnraum für alle schaffen. Dabei macht er vieles grundlegend anders als andere Initiativen vor ihm. Dass seine Maßnahmen funktionieren, zeigt das Beispiel des Glasers Hans-Jürgen Arnsmann aus Berlin-Friedenau, dessen traditionsreiche Glaserei nun doch nicht „weggentrifiziert“ wird.

„Steigende Mieten und knapper Wohnraum sind über die Grenzen Berlins hinweg ein zentrales Problem Deutschlands geworden. Die Politik alleine kann das Problem nicht lösen, nicht aus bösem Willen oder Faulheit, denn auch die Politiker möchten keine weiteren Mietsteigerungen. Leider streiten sie sich jedoch gemäß der Parteilinien und kommen zu keiner Lösung. Die Spekulanten nutzen somit die Lücken in der Gesetzgebung, um ihre Gewinne zu maximieren. Daher habe ich den Verein Erste Sahne e. V. ins Leben gerufen, um aktiv etwas gegen die vorherrschenden Missstände zu tun und nachhaltige Veränderungen zu bewirken“, äußert sich Hamid Djadda. 

Zahlreiche Vereine, Initiativen und Verbände in Deutschland haben das Problem der stetig steigenden Mieten und der daraus resultierenden Konsequenzen bereits erkannt und setzen sich aktiv gegen die Gentrifizierung in Deutschland ein. 

So auch der gemeinnützige Berliner Verein Erste Sahne e. V – mit einem Unterschied: Im Gegensatz zu vielen anderen Initiativen fordert die Kampagne von Erste Sahne e. V. nicht, dass jemand anderes eine Lösung finden muss, sondern gibt stattdessen konkrete Lösungen vor. Initiator Hamid Djadda ist überzeugt, dass man den Mietenwahnsinn erst stoppen kann, wenn man die Hintergründe versteht und daraus ableiten kann, welche Maßnahmen sinnvoll sind und welche nicht. 

Begleitend zu der Kampagne bringt Djadda Anfang Mai 2019 das Buch „Teure Mieten abschaffen“ auf den Markt, in dem er ausführlich beschreibt, wie eine nachhaltige Veränderung des derzeitigen Wohnungsmarktes erreicht werden kann.

Konkret teilen sich seine Lösungsansätze in drei Säulen auf:

  1. Gesetze, die Spekulationen fördern, müssen geändert werden.
  2. Es bedarf eines massiven Baus von Wohnungen, die bezahlbar sind.
  3. Immobilien, deren Mieter – auch Kleingewerbe – von einer Verdrängung bedroht sind, müssen von gemeinnützigen Stiftungen gekauft werden, um sie anschließend günstig zu vermieten.

Besonders der letzte Punkt ist für Hamid Djadda sehr wichtig, denn dieser Ansatz wird bisher von anderen Initiativen weder verfolgt noch vorangetrieben. Dass diese Lösung jedoch  funktioniert, zeigt das Beispiel einer Traditionsglaserei in Berlin-Friedenau.

Der 79-jährige Hans-Jürgen Arnsmann ist seit 60 Jahren Glaser aus Leidenschaft und hat seit 1979 sein Geschäft in der Albestraße 19. Ans Aufhören denkt er noch lange nicht. In dem Friedenauer Kiez ist Arnsmann eine feste Größe ‒ ist er doch einer der wenigen Traditionsunternehmer, die immer noch in Berlin existieren! Doch damit schien es 2018 vorbei zu sein. Das Ladengeschäft sollte verkauft werden, um es anschließend teuer zu vermieten. 

Hans-Jürgen Arnsmann sah sich gezwungen, neue Räumlichkeiten für seine Traditionsglaserei zu finden, da er sich die teurere Miete nicht leisten konnte. Ein schier aussichtsloses Unterfangen in einer Stadt, in der der Mietpreiswahnsinn längst zum Alltag geworden ist. Ende 2018 sah es dementsprechend ganz danach aus, als müsste Herr Arnsmann resigniert, fremdbestimmt und wider Willen in den Ruhestand gehen, was für den Glasermeister den Verlust seiner Existenz bedeutet hätte.

Hamid Djadda erfuhr über die Presse, die bereits über Herrn Arnsmann berichtet hatte, von dem Fall und entschied sich, zu handeln. Nach zähen Verhandlungen mit dem Eigentümer kaufte Djadda die Gewerbeimmobilie in der Albestraße 19 und räumte Herrn Arnsmann ein lebenslanges Mietrecht ein – mit einer stabilen und lediglich der Inflation angepassten bezahlbaren Miete.

„Das Beispiel des Hans-Jürgen Arnsmann zeigt sehr deutlich, worum es bei dem Mietpreiswahnsinn in Deutschland wirklich geht, nämlich um Menschen, um Existenzen, die auf dem Spiel stehen. Um Schicksale, die aufgrund von Spekulanten und Investoren auf einmal vor dem Nichts stehen. Ich bin glücklich, dass wir Herrn Arnsmann helfen konnten und dass das Konzept von Erste Sahne e. V. funktioniert. Natürlich war dies erst der Anfang, und wir werden gemeinsam so vielen Mietern wie möglich helfen“, äußert sich Hamid Djadda.

Hans-Jürgen Arnsmann konnte sein Glück zunächst nicht fassen. „Als eine Kollegin von Herrn Djadda zum ersten Mal mit mir Kontakt aufgenommen und mir von dem Plan erzählt hat, hielt ich das Ganze zunächst für einen schlechten Scherz. Zu dem Zeitpunkt hatte ich die Hoffnung bereits aufgegeben, dass ich mein Geschäft behalten kann, und mich schon schweren Herzens mit dem baldigen Ruhestand abgefunden. Ich bin überglücklich und unendlich dankbar, was Herr Djadda mit seinem Engagement für mich getan hat“, sagt Hans-Jürgen Arnsmann.

Der Verein Erste Sahne e. V. wird zu Beginn Mieter in Berlin mit seiner Kampagne und den geplanten Maßnahmen unterstützen, im weiteren Verlauf aber auch bundesweit agieren. 

Weitere Informationen finden Sie unter: www.erste-sahne.berlin

Über Erste Sahne e. V. :

Erste Sahne e. V. ist ein gemeinnütziger Verein in Berlin, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, teure Mieten abzuschaffen, genügend bezahlbaren Wohnraum für alle Menschen zu schaffen und das Kleingewerbe vor einer Verdrängung zu schützen. Der Verein wurde im April 2019 von Hamid Djadda gegründet und unterstützt mit gezielten Maßnahmen Menschen, die aufgrund von steigenden Mietpreisen und Wohnungsknappheit in Wohnungsnot geraten. Mitglied werden kann jeder, der sich gegen die Gentrifzierung aussprechen möchte sowie direkt betroffene Mieter von Wohnungen und Gewerbeimmobilien. Der Vereinsbeitrag ist kostenlos - es gibt also keine Ausrede mitzumachen!

 
   

 

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