BVMW Mitglied Matthäi investiert in neuen Verwaltungssitz

Auf Synergien in einem ganz neuen Verwaltungsgebäude kann sich BVMW-Mitglied MATTHÄI Bauunternehmen GmbH & Co. KG an seinem Standort in Alteno freuen.

Firmenchef Christof Lehmann (2.v.r.) und Matthäi-Geschäftsführer Michael Gollee (2.v.l.) verschließen die Zeitkapsel, um sie im Gemäuer zu versenken – im Beisein des Vorstandsvorsitzenden Bernd Afflerbach und Architektin Sarah Mrosko. Foto: Tudyka.PR/Ziemer

Sechs Tochterfirmen, 30 Mitarbeiter – ein Bürogebäude: Auf Synergien in einem ganz neuen Verwaltungsgebäude kann sich BVMW-Mitglied MATTHÄI Bauunternehmen GmbH & Co. KG an seinem Standort in Alteno (Stadt Luckau, Dahme-Spreewald) freuen. Verantwortlich für den Bau zeichnet die Firma Bau-Lehmann aus Kolkwitz/Eichow (Spree-Neiße), die am Montag gemeinsam mit dem Bauherrn die feierliche Grundsteinlegung vollzog.

Dabei wurden dem Bau Glück und Segen mit auf den Weg gegeben. In die Zeitkapsel, ein verschließbares Kupferrohr im Grundstein, wurden neben einer Tageszeitung, Münzen und Planungsunterlagen auch ein Mund-Nasen-Schutz und die aktuellen Corona-Bestimmungen gesteckt. „Auf dass die Zeitkapsel nie aufgehen und die späteren Generationen nie erfahren mögen, was Corona war“, wünschte Luckaus Bürgermeister Gerald Lehmann. Das anschließende Verfüllen der Kapsel-Stelle wurde mit den drei traditionellen Hammerschlägen und einem Segensspruch vollendet.

Matthäi-Geschäftsführer Michael Gollee dankte der Firma Bau-Lehmann für den Entwurf des Komplexes, „der sich sehen lassen kann“. Hier werde die „geballte Kompetenz“ aus den Verwaltungen der sechs Matthäi-Firmen in Alteno einziehen, die u.a. in den Bereichen Rohstoffe, Entsorgung und Baubetrieb tätig sind. Das werde neben Synergieeffekten für das Bürowesen vor allem den Kunden gegenüber spürbar sein, sagte Michael Gollee: „Wir verstehen uns als Dienstleister in allen Teilbereichen des Bauens.“

Der Rohbau solle noch in diesem Jahr fertiggestellt sein, der Einzug in das neue Gebäude sei für April 2022 geplant. Insgesamt habe Matthäi am Standort Alteno in den vergangenen Jahren rund zehn Millionen Euro investiert. Geplant und gebaut wird der Bau durch Christof Lehmann als Generalunternehmer. „Wir danken für das Vertrauen der Firma Matthäi und freuen uns, dass wir hier regional tätig sein dürfen“, sagte Christof Lehmann.

Als besonderes Highlight an dem Bau nennt Architektin Sarah Mrosko den Freisitz über dem Eingang – eine Art Balkon mit halber Überdachung, an den sich eine Küche anschließt, der also ideal für Pausen an der frischen Luft genutzt werden kann.