Betriebsbesichtigung Oberflächenzentrum Bremen und hanseLack Bremen

Herr Kai-Uwe Jobst, Geschäftsführer des Oberflächenzentrums Bremen und Herr Hans-Herbert Pape, Geschäftsführer der hanseLack Bremen GmbH und Detlef Blome, als Leiter der Wirtschaftsregion Bremen und Nordwest-Niedersachsen, luden Interessierte ein.

Herr Kai-Uwe Jobst, Geschäftsführer des Oberflächenzentrums Bremen, Herr Detlef Blome, Leiter der Wirtschaftsregion Bremen und Nordwest-Niedersachsen und Herr Hans-Herbert Pape, Geschäftsführer der hanseLack Bremen GmbH (von links nach rechts)

„Ich schaffe keine Wunder, ich verwende einfach und vergeude viel Farbe…“ – Claude Monet 1840-1926

Anders als Monet es von sich selbst behauptet, wurde hier keine Farbe vergeudet. Bei der Betriebsbesichtigung von gleich zwei Unternehmen, einmal dem Oberflächenzentrum Bremen (OZB) und der hanseLack Bremen GmbH, kamen Beschichtungs- und Lackierenthusiasten voll auf ihre Kosten.

Die Tour startete im OZB und führte vorbei an tatkräftigen Mitarbeitern, die mit der Beschichtung und Veredelung von Gartenzäunen, Wandpanelen und Kleidercontainern beschäftigt waren. Separierte Kabinen und ausgeklügelte Belüftungssysteme tragen dafür Sorge, dass die Belastung durch feinste Partikel auf das absolute Minimum reduziert werden. Im klassischen Stil wird zum Teil die händische Beschichtung durchgeführt, zum anderen Teil führt eine hochmoderne computergesteuerte Maschine das Auftragen mit direkt gefolgter Trocknung durch. Als ein bedeutender Produzent von Kleidercontainern achtet Herr Jobst auch auf eine möglichst klimaneutrale Produktion und wirkt durch einen optionalen und verschwindend geringen Aufpreis bei der Aufforstung und Neubepflanzung von Wäldern mit.

Nach einer kurzen Straßenüberquerung befanden sich die Teilnehmer bereits bei unserem zweiten Betrieb des Tages, der hanseLack Bremen GmbH. Dem gewieften Leser wird der Name viel über die Tätigkeit von Herrn Hans-Herbert Pape verraten. Es handelt sich dabei um eine der modernsten Karosserie- und Lackierbetriebe in Norddeutschland. Als nur eines von 19 Unternehmen, das als „TESLA Approved Body Shop“ werben kann, ist auch ihr Elektrofahrzeug des amerikanischen Herstellers in mehr als guten Händen. Das Eurogarant®-Zertifikat versichert den Kunden, auch nach sehr schweren Karosserieschäden, dass der Sicherheitsstandards des Herstellers derart wiederhergestellt werden, als ob das Fahrzeug gerade eben die Fabrik verlassen hat. In einer großen, nahezu klinisch wirkenden Halle arbeiten alle Mitarbeiter hochkonzentriert an Lacken von Transporten und PKWs. Wie von Geisterhand fahren die Karossen auf fahrbaren Hebebühnen durch die Halle, Mitarbeiter lackieren und Motoren werden ausgebaut. Auch hier wird besonders auf die Gesundheit der Mitarbeiter geachtet und eine neue Art von Lack soll demnächst ausprobiert werden, die das „Backen“ des neu lackierten Autos gänzlich ersetzt und damit eine Menge an Energie einspart.

Die zwei sehr interessanten Stunden schließen mit sehr vielen leckeren belegten Brötchen und jedem erdenklichen Getränk in einem Besprechungsraum, der extra für die Veranstaltung vom BVMW durch die fleißigen Mitarbeiterinnen von Herrn Pape hergerichtet wurde. Visitenkarten wurden ausgetauscht und auch direkt erste Folgetermine mit netten und sympathischen Besuchern der Veranstaltung abgesprochen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Kai-Uwe Jobst und Herrn Hans-Herbert Pape für diese wirklich spannenden Eindrücke und wir freuen uns bereits jetzt auf weitere viele interessante Besuche und Kontakte.

Detlef und Alexander Blome