Genehmigungsverfahren verkürzen

„Genehmigungsverfahren müssen jetzt verkürzt werden“!

Diese und weitere Maßnahmen fordert Detlef Blome, Leiter der Wirtschaftsregion Bremen und Nordwest-Niedersachsen des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), als Stimme des Bremer Mittelstands von den politisch Verantwortlichen in Bund und Land, um die sich anbahnende Energiekriese abzuwenden. „Obwohl die meisten KMUs in Energiefragen schon seit geraumer Zeit auf Energieeffizienz, Eigenstromerzeugung und Nachhaltigkeit setzen, bringen drohende Energieengpässe und explodierende Kosten derzeit viele Mittelständler in Bedrängnis.

Kurz- und mittelfristig ließen sich sicher die Versorgungssicherheit und eine Importunabhängigkeit von Russland sowie die Erreichung Bremer Klimaschutzziele nicht zuletzt durch die Nutzung neuer Technologien aus dem Mittelstand realisieren. Voraussetzung für ein Gelingen solcher Maßnahmen, ist allerdings eine unverzügliche, massive Verkürzung der nötigen Planungs- und Genehmigungsprozesse.

Dies gilt nicht nur für den Bau der dringend benötigten Flüssiggas-Terminals in Norddeutschland und die als Zwischenlösung angedachten Schiffe mit LNG-Tankspeicher. Auch und vor allem die Genehmigungsverfahren für den Ausbau von Windparks auf See und an Land sowie das Repowering alter Windkraftanlagen, dürfen nicht länger zur unendlichen Geschichte werden. Auch sollten die Bremer Verantwortlichen in Politik und Verwaltung die größtmögliche Unterstützung bei der Realisierung der dringend benötigten Wasserstoff-Infrastruktur leisten. Bei all diesen Einzelmaßnahmen darf jedoch nicht vergessen werden, dass wir vor der enormen Aufgabe stehen, uns schnellstmöglich von fossilen Energieträgern zu emanzipieren. Soll dieses gigantische Unterfangen Erfolg haben, ist ein ganzheitlicher Blick für das gesamte Energiesystem unerlässlich.“

Kontakt: Detlef Blome, Leiter der Wirtschaftsregion Bremen und Nordwest-Niedersachsen, Tel.: 0421 – 28 02 40 38, E-Mail: detlef.blome@bvmw.de