Statement zur Europa- und Bürgerschaftswahl 2019

„Innovatives Denken für Bremen und Europa“

Dies fordert Detlef Blome, Leiter der Metropolregion Bremen-Oldenburg/Wirtschaftsregion Nordwest, als Stimme des Mittelstands von den neuen Volksvertretern, die nach den Wahlen am 26. Mai 2019 i...

„Innovatives Denken für Bremen und Europa“

Dies fordert Detlef Blome, Leiter der Metropolregion Bremen-Oldenburg/Wirtschaftsregion Nordwest, als Stimme des Mittelstands von den neuen Volksvertretern, die nach den Wahlen am 26. Mai 2019 in die Bürgerschaft und das Europaparlament einziehen werden. „Damit mittelständische Unternehmer nicht länger trotz widriger Rahmenbedingungen erfolgreich sind, besteht für die neuen Abgeordneten der Bremer Bürgerschaft enormer Handlungsbedarf. Um den fortschreitenden Fachkräftemangel zu begegnen ist beispielsweise mehr Engagement in puncto Qualifikation und Bildung gefragt. Zudem müssen unter anderem die Probleme der maroden Verkehrsinfrastruktur gelöst, die Engpässe bei den Gewerbeflächen behoben und bürokratische Hürden abgebaut werden.

Nicht weniger anspruchsvoll werden sich die Aufgaben der neuen Europa-Abgeordneten Bremens gestalten. Besonderes Augenmerk ist hier in Sachen Brexit gefordert. Denn Bremen ist mit einer Exportquote von 65 Prozent Spitzenreiter im Außenhandel. Ausfuhren nach Großbritannien machen etwa zehn Prozent der Gesamtsumme aus. Als Stimme des Mittelstands fordern wir darum von Bremens Abgeordneten in Europa, sich dafür einzusetzen, dass der freie Handel zwischen Großbritannien und der EU kurz-, mittel- und langfristig erhalten bleibt. Die Aushandlung eines umfassenden Freihandelsabkommens sollte daher unmittelbar nach einer Einigung über die Übergangszeit beginnen.

Intensiver Einsatz ist aber auch bei den Handelsbeziehungen der verbleibenden EU-Mitglieder gefragt. So haben grenzüberschreitend tätige Unternehmen noch immer deutlich höhere Kosten für die Vorschrifteinhaltung, als nur im Inland tätige Firmen. Dieser Wettbewerbsnachteil muss umgehend durch eine Reform des Mehrwertsteuersystems behoben werden. Damit würde sich nicht nur für Unternehmen vieles verbessern. Denn der grenzüberschreitende, freie Handel ist nicht nur die Grundlage für unseren Wohlstand, sondern sichert seit Jahrzehnten auch den Frieden und die Einigkeit Europas.“

Kontakt: Detlef Blome, Leiter der Metropolregion Bremen-Oldenburg/Wirtschaftsregion Nordwest, Tel.: 04221-9445814, E-Mail: detlef.blome@bvmw.de

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