Make in India – Narenda Modis neues Indien

Nach den ersten Reformen des indischen Premierministers Modi zeigt sich Indiens Wirtschaft dynamischer denn je. Die Wachstumsraten der indischen Wirtschaft sind aktuell mit an der Spitze weltweit.

Ende Mai 2017 traf die Bundeskanzlerin Angela Merkel den indischen Premierminister Narenda Modi zur 4. Deutsch-Indischen Regierungskonsultation in Berlin. Mittelpunkt des Treffens war, die bilaterale Zusammenarbeit, insbesondere in den Bereichen Wirtschaft, Technologie, Klimapolitik, Wissenschaft und Entwicklungszusammenarbeit zu verstärken. Seit vielen Jahren pflegen Indien und Deutschland intensive Beziehungen und unterhalten wichtige Handelsabkommen miteinander. Besonders seit Beginn der indischen Reformpolitik und der Öffnung der indischen Wirtschaft 1991 entwickelte sich der bilaterale Handel exponentiell.

Nach den ersten Reformen des indischen Premierministers Modi zeigt sich Indiens Wirtschaft dynamischer denn je. Mittelpunkt dieser Reformen waren die inländischen Handelshemmnisse zu vereinfachen, wobei insbesondere eine einheitliche Steuer auf Waren und Dienstleistungen (GST) eine Vereinfachung der unterschiedlichen Landes- und Bundessteuern war.

Die Wachstumsraten der indischen Wirtschaft aktuell sind mit an der Spitze weltweit. Mit einem um 7% wachsenden BIP hat Indien sogar China überholt. Dieses Wachstum lässt sich durch den Erfolg der Reformen von Modis Regierung begründen. Ganz nach dem Motto: "Eine Regierung für alle, Entwicklung für alle". Dabei haben speziell Infrastrukturprojekte (Smart City und Bullet Trains) und staatlich geförderte Initiativen wie Make in India Mittelstand Indien für ausländische Investitionen attraktiver gestaltet.

Das Ziel von Make in India war, das Handelsdefizit von Indien zu reduzieren. Nach nur 2 Jahren Laufzeit hat die Initiative bereits 71 Mitglieder gewonnen und kann ein Investment von ~630 Mio. € verbuchen. Des Weiteren wurden dank Make in India 31 neue Produktionsorte erstellt, 11 Expansions-Projekte gestartet und 2 Pilot-Projekte ins Leben gerufen. Außerdem trug es maßgeblich dazu bei, dass Indien zu einem der Top Ziele für ausländische Direktinvestitionen wurde. In 2015 erhielt Indien 63 Milliarden US$ an ausländischen Investitionen und übertraf damit China und die USA.

Der BVMW unterstützt mit seiner Indien-Repräsentanz mittelständische Unternehmen auf ihrem Weg nach Indien, ist aber auch Ansprechpartner für indische Firmen, die Kooperationspartner in Deutschland suchen oder Investitionen vornehmen wollen.

Für mehr Informationen: http://www.makeinindia.com/home