Mittelstand in der VUKA-Welt

Führung in Zeiten von Unkalkulierbarkeit Die Märkte sind unbeständig und extrem beweglich. Unternehmen sind hochgradig verunsichert. Einfachheit ist passé, Komplexität ist die Norm. Die Zeiten von richtig und falsch, schwarz oder weiß, gut oder

Vor rund 250 Mittelständler referierte Top-Referentin Stefanie Voss über die VUKA Welt. Gastgeber Thomas Ulms von Beresa, Förderpartner Hilmar Kahnt von den Stadtwerken Münster und Veranstalter Bernd Adamaschek vom BVMW (v. r. ) freuten sich über die große Resonanz.

böse sind lange vorbei. Mehrdeutigkeit statt Eindeutigkeit dominiert.  Das Akronym VUKA steht für diesen Trend: Volatilität – Unsicherheit – Komplexität – Ambiguität. „In diesen sich permanent wandelnden Zeiten braucht es einen sehr guten Kompass und einen flexiblen Kurs,“ ist die Weltumseglerin Stefanie Voss überzeugt. Die Business-Expertin war Keynote-Speakerin beim traditionellen „Forum Führung“ des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) in Münster. Rund 250 Mittelständler aus der Region nahmen am Donnerstag teil und waren zu Gast bei Beresa.

„VUKA wird auch als das „Zeitalter der Jongleure“ bezeichnet. Führungskräften fällt es heute schwerer denn je, die Bälle in der Luft zu halten,“ so Veranstalter Bernd Adamaschek vom BVMW Münsterland. Totale Transparenz und Schnelllebigkeit erzeugten hohen Druck. Voss plädiert deshalb für ein neues Verständnis von Führung, sogar für eine komplett neue Führungskultur. Die Zeiten der autoritären Leadership-Persönlichkeiten seien endgültig vorbei. Und auch die freundlich-empathische Führungskraft ist nicht mehr im Trend. „Everybody’s darling is everybody’s Depp! Die Zukunft verlangt von uns maximale Agilität, Flexibilität und den produktiven Umgang mit Komplexität.“