Der Mittelstand fit für die Zukunft?

Das war der Obertitel zum BVMW-Meeting-Mittelstand im IpaBoH - Bocholt, dem neuen "Forum für Gesundheits- und Beschäftigungsförderung". Das war auch....

(v.l.n.r.) Klaus Tenbrock, Silke Neuhaus, Heike Andreschak, Bernd Gohlke, Peter Koenen, RA Andreas Kirchberg

...das Thema des ersten Vortrages. Heike Andreschak und Silke Neuhaus referierten über "GO! Gesunde Unternehmenskultur". Wie können Unternehmen ganzheitlich und auf allen Unternehmensebenen dazu beitragen, dass ihre Mitarbeiter physisch und psychisch gesund bleiben. Zur Sprache kam auch der Bereich "Gefährdungsbeurteilungen psychischer Belastungen" und wie die Ergebnisse dieser Beurteilungen optimal genutzt werden können.

Das 2. Thema drehte sich um "Rad und Rente zum Nulltarif". Klaus Tenbrock stellte anschaulich heraus, wie Mitarbeiter und Arbeitgeber von innovativen Vergütungskonzepten profitieren können und wie solche Konzepte helfen das Thema "Arbeitgeber-Attraktivität" zu fördern. Herr Tenbrock zeigte auf, welche Möglichkeiten die Gesetzgebung schafft, um derartige Vergütungskonzepte zum Nulltarif und zum Vorteil für Arbeitgeber und Arbeitsnehmer nutzbar zu machen.

Im 3. Vortrag zeigte Rechtsanwalt Andreas Kirchberg auf, welche Fallstricke bei der Unternehmensnachfolge zu beachten sind. Ein einzeiliges Testament reicht meist nicht aus. Eine gesicherte Unternehmesnachfolge heißt auch gesicherte Zukunft für die Mitarbeiter. Dabei berühren die beachtenswerten Punkte das Familien-, Erb- und Gesellschaftsrecht, genauso wie ggf. internationales Privatrecht, Sozial-, Erbschafts- und Schenkungssteuerrecht, sowie Grunderwerbssteuer-, Einkommenssteuer-, Arbeits- und Betreuungsrecht. Diese Aufzählung zeigt, dass vieles frühzeitig beachtet werden muss und dass eine gut geregelte Unternehmensnachfolge meist nicht ohne "Zusammenspiel" von Rechtsanwalt und Notar, sowie Steuerberater erfolgen kann.

Den Abschluss machte ARTNetwork, Kunsthandel Koenen aus Bocholt. Herr Koenen zeigte Exponate von Otto Walkes, Udo Lindenberg, Armin Müller-Stahl und Claus Schenk und referierte darüber, welche Motivationen die Künstler dazu bewogen haben, diese Kunstwerke zu erstellen. Herr Koenen erzählte von Treffen mit den Künstlern, von amüsanten Gesprächen und von Ausstellungen. Er wies auch darauf hin, dass die Werke sehr gefragt sind und die Künstler ständig gefordert sind, Neues zu schaffen.

Wie immer bei BVMW-Veranstaltungen kam auch ausgiebiges Netzwerken bei Imbiss und Getränken nicht zu kurz. Wir danken den Gastgebern vom BGM Forum, Maximilian Schaefer und Jan Föcking für die Organisation und das leibliche Wohl sowie den Referenten für die sehr informativen Vorträge.