Mit neuem Gesellschafter zu neuen Zielen

BVMW-Mitglied Pierre Urbanek baut seine 3D-Akademie weiter aus

Kreis Göppingen. Mit neuem Gesellschafter und neuem Domizil soll die 3D-Akademie weiterwachsen.  Lothar Lehner, Selbständiger Repräsentant des BVMW, hat Pierre Urbanek zum weiteren Ausbau seiner Bildungseinrichtung gratuliert. Urbanek ist Gründer und Geschäftsführer der 3D-Akademie in Stuttgart, Mitglied im Bundesverband Mittelständische Wirtschaft (BVMW) und wird betreut von Lothar Lehner, Göppingen. Dort hat Urbanek schon in Vorträgen die Studiengänge seiner Akademie vorgestellt. Seine Studenten finden vor allem Arbeitsplätze in der Film- und Spielindustrie. Zusammen mit der Agentur für Arbeit entwickelt die 3D-Akademie aktuell Weiterbildungs- und Schulungsmaßnahmen für Mitarbeiter in der Industrie, die ihre am Rechner (CAD) erstellten Konstruktionen für den 3D-Drucker aufbereiten und ausdrucken müssen. BVMW-Kreisvorsitzender Lehner sieht darin gerade auch ein Angebot für Unternehmen im Landkreis Göppingen.

 

Die VWH Medien GmbH (Ditzingen), ein Unternehmen der Firmengruppe Talmon-Gros, hat sich jetzt mit 50 Prozent an der 3D-Akademie Stuttgart beteiligt. Akademie-Gründer Pierre Urbanek hält als Gesellschafter die andere Hälfte des Unternehmens. Als Geschäftsführer fungieren Pierre Urbanek (35), der vor allem für die Lehrpläne, Qualitätssicherung sowie der Entwicklung der Geschäftserweiterung verantwortlich zeichnet und Marc Talmon-Gros (35) für die Bereiche Marketing und Finanzen. Ihr Engagement bei der 3D-Akademie begründet Verlegerin Jutta Talmon-Gros damit, ihr Haus noch stärker im digitalen Geschäft zu verankern.

 

Die 3D-Akademie, von Pierre Urbanek vor gut sieben Jahren gegründet, bildet in einem Studiengang (sieben Semester) überwiegend 3D-Designer für die  Produkt Herstellung- sowie Spiele- und Filmindustrie aber auch für die Augmented und Virtual Reality sowie den 3D-Druck aus. Unter dem Motto „von Stuttgart nach Hollywood“ hat die private Studieneinrichtung bislang junge Menschen begeistert, die ihr Wissen und Können bei 3D-Animationen vertiefen bzw. perfektionieren wollten. Dabei überzeugt die Akademie damit, dass ihre Dozenten das Knowhow mehr mit praktischen Übungen vermitteln als mit zu viel Theorie. Seit wenigen Wochen hat die Bildungseinrichtung ihre neuen Räume in Stuttgart im Bürokomplex Rosensteinstraße 24 beim UFA-Palast bezogen.

 

Mit dem Einstieg des neuen Gesellschafters will die 3D-Akademie nun auch Partner der im Digitalisierungswandel befindlichen analogen Industrie werden, die immer häufiger 3D-Drucker einsetzt und hierfür qualifiziertes Personal benötigt. Zusammen mit den Arbeitsämtern entwickelt die 3D-Akademie deshalb Weiterbildungs- und Schulungsmaßnahmen für Mitarbeiter in der Industrie, die ihre am Rechner (CAD) erstellten Konstruktionen für den 3D-Drucker aufbereiten und ausdrucken müssen, aber auch für Mediengestalter und Designer, die durch eine Zusatzqualifikation ihres Berufschancen in einer digitaler werdenden Welt weiter verbessern wollen. „Ob Motorhaube oder Herzklappe, der Einsatzbereich für 3D-Drucker ist enorm und ein Ende seiner Einsatzmöglichkeiten längst nicht abzusehen“, so Jutta Talmon-Gros.