Leistungssteuerung statt „nur gesund“!

Matthias Beschnidt | Diplom Sportwissenschaftler – Diplom Trainer

Unter „Gesundheitsförderung“ wird allzuoft allein die Risikovermeidung verstanden. Für die Betriebe und ihre Mitarbeiter sollte jedoch ein weitergehender Aspekt Beachtung finden: Unvermeidlichen Belastungen mit optimierten Ressourcen zu begegnen!

Ich halte es für einen Trugschluss, alle Belastungen von Mitarbeitern fernhalten zu können. Umgekehrt käme aber auch niemand bei sportlichen Aktivitäten auf die Idee, jemanden einer besonderen Belastung – wie z.B. dem Hanse Marathon – auszusetzen, bloß weil dieser unauffällige Blutdruckwerte hat. Vielmehr erfordern besondere Belastungen Maßnahmen der Leistungssteuerung, die sich am konkreten Bedarf orientieren!

Dies stellt dann keine medizinisch-therapeutische Intervention mehr dar, sondern nutzbringender Weise eine trainingswissenschaftliche Maßnahme zur spezifischen Ressourcenanpassung. Die logische Konsequenz:

 

  • Gute Gesundheitsförderung erschöpft sich nicht in bloßer in Risiko-Vermeidung, sondern ist ein zielgerichteter und bedarfsgerechter Aufbau von Ressourcen!

 

Als diplomierter Sport- und Bewegungswissenschaftler untersuchte ich nicht nur verschiedene Bewegungsstrategien in unterschiedlichen Kulturkreisen, sondern bin als Diplom-Trainer (Bundestrainer-Qualifikation) in höchstem Maße mit der praktischen Umsetzung der Erkenntnisse vertraut.

So bringe ich seit über 30 Jahren als Trainer Menschen in stress-stabile Kompetenz. Anfangs in der Kampfkunst Karate (Diplom-Trainer), seit rund 20 Jahren in der Gesundheitsförderung (Fachsportlehrer). Seit über 10 Jahren befasse ich mich auch wissenschaftlich mit den Wechselwirkungen von Bewegungsstrategien zwischen Alltag, Sport und beruflicher Aktivität (Diplom Sportwissenschaftler). Zuletzt ergänzte ich dies thematisch um neurowissenschaftliche Untersuchungen über den Aufbau motorischer Handlungskompetenz sowie die Verbesserungsmöglichkeiten exekutiver und kognitiver Prozesse (Master of cognitive Neuroscience, AON).

Praktische Maßnahmen dazu führe ich seit vielen Jahren z.B. im Rahmen von Erwachsenenaus- und Weiterbildung, wie auch in der Logistikbranche, z.B. als Berufskraftfahrerschulungen (sog. 'Modul 5'), durch.
Konsequenterweise folge ich dabei nicht starren Plänen vorgegebener Produkte der Gesundheits-Branche, sondern bin selbst in der Lage, individuelle und bedarfsgerechte Konzepte zu entwickeln. Denn mein Ansatz baut nicht nur auf dem Salutogenese-Modell (Antonovsky) auf, sondern zielt auf den Aufbau und Stärkung bedarfsgerechter Kompetenzen der Mitarbeiter ab, um den unvermeidlichen Belastungen ihrer jeweiligen Tätigkeit angemessen begegnen zu können.

Dabei spielen die biologischen Funktionsweisen (Physiologie) als in der Trainingswissenschaft sehr gut erforschte Werkzeuge für einen zeitgemäßen Einsatz menschlicher Arbeitskraft für mich die entscheidende Rolle. Verbunden mit interdisziplinärer Kooperation z.B. zur Gefährdungsbeurteilung oder Arbeitssicherheit, wird so für die Betriebe ein Mehrwert ermöglicht, der mit einer einzelnen oder unspezifischen Maßnahme kaum zu erreichen ist.

Nehmen Sie gern Kontakt mit mir auf!

Mit freundlichen Grüßen

Matthias Beschnidt
Diplom Sportwissenschaftler – Diplom Trainer

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