impulse 2020-03

Juli 2020


 

„Digital jetzt“ – Alles zur neuen Investitionsförderung für Unternehmen

Vielleicht kennen Sie das Problem: Ein maßgeschneidertes Digitalisierungskonzept steht, der Dienstleister ist ausgewählt, die Motivation groß – aber es fehlen das Geld und die Kompetenzen im Team zur Umsetzung. Genau hier knüpft die Förderrichtlinie des BMWi „Digital jetzt – Investitionsförderung für KMU“ an: Wer sein Digitalkonzept umsetzt, bekommt bis zu 70 % der Kosten erstattet. Einzelunternehmen können bis zu 50.000 Euro Zuschuss für Hard- und Software sowie die Qualifizierung der Mitarbeitenden beantragen. Wir haben für Sie alle wichtigen Infos zur Förderung und Antragsstellung zusammengefasst. [Hier]

Erfolgsfaktor HR 4.0: Fachkräftemangel und Personalabbau – (k)ein Widerspruch

Re-Start! Wir re-starten unsere Präsenzveranstaltungen! Für eine positive Arbeitgebermarke ist entscheidend, wie erfolgreich sich ein Unternehmen bei potenziellen neuen Mitarbeitern positioniert. Doch auch der Umgang mit Personal im Kündigungsfall hat großen Einfluss darauf, wie ein Unternehmen wahrgenommen wird. Beide Themen erhalten durch die Auswirkungen von COVID-19 auf die aktuelle wirtschaftliche Situation besondere Brisanz, damit mittelständische Unternehmen auch in der Krise wettbewerbsfähig bleiben können: während einzelne Mitarbeiter oder ganze Unternehmensbereiche abgebaut werden, besteht dringender Bedarf an Fachkräften mit zukunftsfähigem Knowhow. Bei unserer Veranstaltung am 5. Oktober im Südwestpark in Nürnberg beleuchten Jenny Alexandra Hoch und Christian Artmann, wie beide Themen erfolgreich umgesetzt werden und sich idealerweise ergänzen, anstatt zueinander im Widerspruch zu stehen. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Zielgruppe und Teilnehmerzahl! [Info + Anmeldung].

Corona-Überbrückungshilfe des Bundes bis Ende August beantragen 

Die Umsetzung der Corona-Überbrückungshilfe der Bundesregierung ist in Bayern erfolgreich angelaufen. Bislang haben mehr als 1100 Unternehmen aus dem Freistaat ein Fördervolumen in Höhe von insgesamt mehr als 36 Millionen Euro beantragt. Kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Pandemie einstellen oder stark einschränken mussten, Leistungen von bis zu 150.000 Euro für die Monate Juni bis August beantragen. Voraussetzung dafür ist, dass der Umsatz im April und Mai im Vergleich zum Vorjahr um mindestens 60 Prozent zurückgegangen ist. Die Anträge müssen von den Unternehmen über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer eingereicht werden.Das Programm hat eine Laufzeit von drei Monaten (Juni bis August 2020). Die Abwicklung der Hilfen übernimmt für alle Antragsberechtigten in Bayern die IHK für München und Oberbayern. Weitere Informationen zum Programm Corona-Überbrückungshilfe und zur Antragstellung unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de. Weitere Informationen gibt es auf der Website des Bayerischen Wirtschaftsministeriums (www.stmwi.bayern.de/ueberbrueckungshilfe-corona/) sowie auf der Sonderseite des BVMW.

Rechtshotline Kurzarbeit 

Der BVMW hilft seinen Mitgliedsunternehmen in der Krise – zum Beispiel über die exklusive Rechtshotline Kurzarbeit durch Rechtsanwälte der Sozietät Bird & Bird LLP. Sie ist nach wie vor für Fragen rund um Kurzarbeit und Kurzarbeitergeld erreichbar. Der Service ist für BVMW-Mitglieder kostenfrei. Die Rechtshotline Kurzarbeit ist von Montag bis Freitag im Zeitraum von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr besetzt. [Zur Anmeldung]

Wie nutzt der Mittelstand Künstliche Intelligenz? 

In Zusammenarbeit mit _Gemeinsam digital hat der BVMW die Bedarfe, Hürden und Erfahrungen von KMU beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermittelt.  Über 400 Personen haben an der vom BVMW und _Gemeinsam digital initiierten Umfrage zur Anwendung von KI in KMU teilgenommen. Sie berichten darüber, warum Sie KI anwenden (oder nicht), welche Potenziale für den Mittelstand bestehen und was sie sich von Förderungen wie dem Berliner Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0, bei dem der BVMW die Federführung inne hat, erwarten. Ein spannender Einblick darin, wie KI-Technologien für KMU immer relevanter werden. [Zu den Ergebnissen]

Ausbau der Produktionstestlandschaft bei der eesy-ic GmbH

BVMW-Mitglied eesy-ic GmbH realisiert seit 2012 integrierte Schaltungen höchster Komplexität. Zum Kerngeschäft, dem Entwurf  von ICs und ASICS, gehört auch die Entwicklung von entsprechenden Testlösungen. Neben der Entwicklung dieser automatisierten Testlösungen auf unterschiedlichen Plattformen in Erlangen bietet das IC Design Haus seit März 2020 den Test auf Waferebene und den Test von ICs im Package im hauseigenen Test-Floor an. „Mittels unserer vollautomatisierten IC-Testzellen testen wir auch Kleinserien in voller Qualität einer produktiven Lösung“, beschreibt der Leiter der Abteilung Dr. Martin Allinger, den Ausbau der Produktionstestdienstleistung im Unternehmen. Für den Produktionstest auf Silizium-Wafern besteht die hauseigene Testzelle aus einem Produktionstestsystem von LTX aus der X-Serie und einem vollautomatischen Waferprober von Martek (EG4900u+). Für den Test von ICs im Package steht ebenfalls ein Produktionstestsystem von LTX aus der X-Serie zur Verfügung. Ein Pick-and-Place-Handler der Firma Cohu/Multitest vervollständigt die Testzelle. www.eesy-ic.com 

Stellungnahme des BVMW zum Lieferkettengesetz

Der BVMW warnt vor möglichen negativen Folgen eines Lieferkettengesetzes. Die Bundesregierung erweist den Ländern einen Bärendienst, die sie mit dem Gesetz schützen will. Das zeigt sich am Beispiel Afrikas. Dort sind nur rund 850 deutsche Unternehmen derzeit aktiv. Eine Regulierung der Lieferbeziehungen würde Investitionen aus dem deutschen Mittelstand erschweren, wenn nicht sogar verhindern. Den Nutzen hätten globale Wettbewerber, die es mit der Einhaltung bestimmter Standards nicht so genau nähmen. Eine möglichst weitgehende Überwachung von Produzenten und Zulieferern vor Ort ist für ein mittelständisches Unternehmen in Deutschland praktisch nicht möglich. Der BVMW-Mittelstand lehnt daher das geplante Gesetz ab. Es nimmt unsere Unternehmen in eine verschuldungsunabhängige Haftung, unterbricht globale Wertschöpfungsketten und schadet damit den armen Ländern, denen es nutzen soll. [Zur Stellungnahme]

Was der "Wumms" für die Unternehmen bedeutet

In der Kolumne "Steuern & Recht" beleuchtet Ralph Winterhalter von unserem Mitglied Schaffer & Partner dieses Mal den „Wumms“ und die Fülle von Aspekten, die im Zusammenhang mit der Mehrwertsteuersenkung von Unternehmen beachtet werden müssen. [Mehr dazu in den "Schaffer & Partner News"]

Homeoffice und Corona - wie geht es weiter?

Ein Viertel der Deutschen arbeitet derzeit aus dem Homeoffice. Ein Großteil davon würde auch nach Ende der Coronakrise gerne weiterhin die Möglichkeit dazu haben. Doch wie soll man das Ganze regeln? Wir klären auf und zeigen Ihnen alle Vor- und Nachteile des flexiblen Arbeitens auf einen Blick. [Lesen Sie hier mehr]. Außerdem können Sie mit unserem kostenlosen Whitepaper in nur 11 Schritten das Arbeiten von zu Hause optimal strukturieren. Das Whitepaper beinhaltet konkrete Informationen zu arbeitsrechtlichen Fragen, Tipps zur Umsetzbarkeit von neuen Arbeitsgewohnheiten u.v.m.. So steht einem erfolgreichen Workflow nichts mehr im Weg. [Whitepaper hier anfordern]

Unsere nächsten Veranstaltungen

Am 27. Juli beschäftigen wir uns bei der Online-Veranstaltung "Urlaubsrecht zu Zeiten der Coronapandemie" damit, welche rechtlichen Aspekte bei der Urlaubsplanung von Unternehmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie beachtet werden müssen. Am 28. Juli lautet das Thema unseres WebImpulses "Insolvenz als Sanierungsinstrument". Wir stellen Ihnen alle neuen Regelungen aus unternehmerischer und juristischer Sicht vor. Am 30. Juli beantworten wir Ihnen alle Fragen rund um die "Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen" (siehe auch Beitrag weiter oben). Am 5. August geht es um Nachhaltigkeit: "Was ist wirklich wichtig? - Die Wesentlichkeitsanalyse als Grundlage einer Nachhaltigkeitsstrategie". Das Thema Finanzen behandeln wir am 6. August bei dem WebImpuls "Gutes Digitales Banking - Wie man Mitarbeiter und Steuerberater richtig in digitale Prozesse einbindet" und am 23. September gehen wir ins Ausland: "Doing Business in der Ukraine", so der Titel der Veranstaltung. Eine Übersicht sowie Details zu allen Veranstaltungen (soweit jetzt schoin verfügbar) finden Sie [hier]. 


 

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Kontakt

Edgar Jehnes
Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW), Wirtschaftsregion Nordbayern, Schopenhauerstr. 21, 90409 Nürnberg, Tel. 0911 287 90 46, Mobil 0174 94 89 133, E-Mail edgar.jehnes@bvmw.de