impulse 2020-04

Oktober 2020


 

Wohin dreht der Mittelstand in der Corona-Krise? 

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft befürchtet spätestens nach der kommenden Bundestagswahl 2021 infolge der Coronakrise eine Pleitewelle. Er erwarte eine starke Zunahme der Unternehmensinsolvenzen und einen "massiven Verlust von Arbeitsplätzen", sagte der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft, Mario Ohoven der "Augsburger Allgemeinen". Er warnte zudem vor einem zweiten Lockdown: "Das wäre der wirtschaftliche GAU für unser Land." Der Mittelstand erwarte einen "klaren Maßnahmenplan" zur Entlastung der Unternehmen, um Investitionen und damit Wachstum zu fördern. Im Klartext heißt das laut Ohoven: Abschaffung des Soli für alle, Senkung der teuersten Stromsteuer auf EU-Niveau und ein einheitlicher Mehrwertsteuersatz von 15 Prozent. [Zum Artikel]

BVMW unterzeichnet United Nations Global Compact

Der BVMW ist jetzt offizielles Mitglied im United Nations Global Compact, der weltweit größten Initiative für verantwortungsvolle Unternehmensführung. Mit der Teilnahme verpflichtet sich der BVMW, die zehn Prinzipien des Global Compact aus den Bereichen Arbeits- und Menschenrechte, Umweltschutz und Korruptionsprävention in die eigene Arbeit zu integrieren und die Vision einer nachhaltigen und inklusiven Weltwirtschaft zu verfolgen. [Mehr]
 

Gegen den Engpass in der Krise: Liquiditätsmanagement

In manchen Branchen sind die Umsätze wegen der Corona-Pandemie komplett weggebrochen, andere Branchen kämpfen mit einer stark verringerten Nachfrage. Doch davon nahezu unbeeindruckt laufen die Kosten auf: Gehälter, Mieten und Leasingraten, Rechnungen von Lieferanten oder Nebenkosten, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Können diese Verpflichtungen nicht beglichen werden, droht die Zahlungsunfähigkeit. Abwarten, bis der Corona-Spuk vorbei ist – das ist für betroffene Unternehmen keine Option. Stattdessen ist entschlossenes Liquiditätsmanagement gefragt. Ziel sollte sein, schnell Maßnahmen zur Liquiditätssicherung zu ergreifen. Dr. Gertrud Traud, Chefvolkswirtin der Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale (Helaba), nennt in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung Wege aus der Liquiditätskrise. [Zum Interview]

Machen Sie mit im wichtigsten Mittelstandsverband Deutschlands!

Gerade in schwierigen Zeiten wissen es viele Unternehmen zu schätzen, mit dem BVMW ein starkes Netzwerk an der Seite zu haben, das unterstützt, hilft, Mut macht. Profitieren auch Sie von den Leistungen des größten freiwillig organisierten Verbandes für den Mittelstand in Deutschland! Wir unterstützen wir kleine und mittelständische Betriebe in allen Fragen, die für die erfolgreiche Unternehmensführung relevant sind. Der BVMW bietet Ihnen dabei eine breite Palette an attraktiven Dienstleistungen und Services. Und auch wichtig: Wir vertreten engagiert und erfolgreich die Interessen des Mittelstands und setzen uns bei den Entscheidern in unserem Land für gute Rahmenbedingungen ein. Wir laden Sie ein, mitzumachen! Mehr erfahren Sie von Ihrem Ansprechpartner Edgar Jehnes (Tel. 0911 - 287 90 46, edgar.jehnes@bvmw.de). [Mehr]

DIGITAL X 2020 CAMPUS -  Jetzt anmelden zur größten Digitalisierungsinitiative Europas!

Bald ist es soweit: Am 19. November findet die DIGITAL X CAMPUS,  Europas führende Digitalisierungsinitiative statt –  komplett live, interaktiv und digital. Nutzen Sie die Gelegenheit, um kostenlos via Live-Stream frischen und aktuellen Input von den Top-Speakern der Branche zu hören.12 internationale Key Opinion Leader diskutieren mit ihren Gästen auf sechs Floors die spannendsten und brisantesten Trending Topics der Digitalisierungsbranche für kleine und mittelständische Unternehmen. Sie können sich Ihre individuelle Agenda selbst zusammenstellen und je nach Belieben zwischen verschiedenen digitalen Bühnen und Show-Rooms wechseln. [Melden Sie sich hier an]

Schulgipfel: Klassenziel bei Digitalpakt nicht erreicht

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft kritisiert im Namen seiner Bildungsallianz mit 20 Bildungsverbänden den Schulgipfel am Dienstag im Bundeskanzleramt und die unzureichenden Bemühungen bei der Digitalisierung der Schulen. „Wenn das "Digitalisierung der Schulen mit Hochdruck” sein soll, können wir als Bildungsallianz des Mittelstandes nur sagen: Klassenziel nicht erreicht. Das Mindeste, was wir erwartet hatten, waren eine Vereinfachung des Antragsverfahrens für die Schulen und eine realistische, machbare Regelung der Folgekosten, um dem Bürokratiemonster Digitalpakt die Zähne zu ziehen und ein digitales Fitnessprogramm für die Schulen zu starten“, so Edgar Jehnes, BVMW-Repräsentant in Nordbayern. [Zur Stellungnahme

Fachkräftemangel im Mittelstand: „Corona verstärkt den Wettbewerb“

Trotz Krise sollten sich Mittelständler mit Rekrutierungsstrategien auf künftiges Wachstum vorbereiten, sagt Alexander Heise, Geschäftsführer des Personalberaters Hays. Was genau auf die Unternehmen zukommt, wie vor allem kleinere Mittelständler vorgehen gezielt können und  welche Unternehmen gerade jetzt einstellen sollten, erklärt er in einem Interview mit "Markt und Mittelstand". [Zum Interview]

Vorsicht bei KfW-Anträgen! Anklage wegen Subventionsbetrug droht

Das Kleingedruckte in KfW-Anträgen sorgt dafür, dass sich Kreditnehmer unwissentlich strafbar machen könnten. Auf die Details kommt es an. Ein Problem, das bis heute nur wenige durchschauen: Werden KfW-Unternehmerkredite mit einer Laufzeit von mehr als sechs Jahren abgeschlossen, zählt ihr gesamter Nennwert als Subvention. Im schlimmsten Fall ist dies der Darlehens-Höchstbetrag von 800.000 Euro. Details dazu (nur teilweise frei zugänglich) in einem Artikel im [Handelsblatt]. Grundsätzliches zum Thema Strafbarkeit und Folgen bei Falschangaben im Zusammenhang mit Corona-Förderprogrammen finden Sie auch in einem Artikel von [Rödl & Partner]

Digitalisierung im Mittelstand voranbringen

Digitale Technologien sind zum Schlüssel für wirtschaftlichen Erfolg geworden: Durch ihren Einsatz können kleine und mittlere Unternehmen neue Geschäftsmodelle entwickeln, neue Kunden gewinnen oder Stammkunden enger an sich binden. Mittelständische Betriebe können außerdem ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber großen Unternehmen halten, effizienter arbeiten, Zeit und Kosten sparen. Einen Überblick über aktuelle Förderprogramme und Wettbewerbe gibt es auf der Seite des Bundeswirtschaftsministeriums. [Hier] Unterstützung im Bereich Digitalisierung in der Region bieten unsere Experten der [BVMW Task Force Digitalisierung].

„Steh auf und mach weiter!” – Möglichkeiten und Herausforderungen für Start-ups

Die Coronakrise hat auch Start-ups hart getroffen, welches Bild zeichnet sich aktuell am Markt ab? Was müssen Entrepreneure bei der Erstellung eines überzeugenden Businessplans beachten? Welche rechtlichen Herausforderungen ergeben sich bei der Gründung? Welche Rollen spielen Venture-Capital-Gesellschaften und Business Angels? Ein Interview mit Michael Wiehl, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Steuerrecht, Leiter der internationalen M&A Praxisgruppe von Rödl & Partner, aus dem "Entrepreneur". [Zum Interview


 

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Kontakt

Edgar Jehnes
Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW), Wirtschaftsregion Nordbayern, Schopenhauerstr. 21, 90409 Nürnberg, Tel. 0911 287 90 46, Mobil 0174 94 89 133, E-Mail edgar.jehnes@bvmw.de