Weihnachtspost: Datenschutz beachten!

Auch vor der Versendung von Weihnachtsgrüßen macht die DSGVO leider nicht halt. Was es bei der Weihnachtspost per Post oder E-Mail zu beachten gibt...

Aus Sicht des Datenschutzes lassen sich Weihnachtsgrüße einfacher per Post als per E-Mail versenden. Da die Weihnachtspost der Pflege der Geschäfts- und Kundenbeziehung dient, woran Unternehmen ein berechtigtes Interesse haben, bedarf es keiner ausdrücklichen Einwilligung der Empfänger. Schwieriger wird es allerdings beim Verschicken per E-Mail. Hier brauchen Sie neben dem berechtigten Interesse, eine Einwilligung des Empfängers und die Möglichkeit des Austragens. Darauf weist unser Mitglied Oliver Biegel Unternehmensberatung hin. 

Dabei ist zu beachten, dass der Widerruf nicht komplizierter ist als die Einwilligung. Eine Möglichkeit ist es, einen Abmeldelink am Ende der Mail bereitzustellen. Ein weiterer Weg, Weihnachtsgrüße an Kunden zu schicken ist, diese im Rahmen eines vorhandenen Newsletter Systems zu schicken, für das man bereits eine Einwilligung des Kunden erhalten hat. Die erforderlichen Austragemöglichkeiten sind bei den meisten Newsletter Lösungen schon implementiert. 

Wer aber bisher keinen Newsletter verschickt und demzufolge keine Einwilligung der Kunden vorliegen hat, für den wird es kompliziert, allein für die alljährlichen Weihnachtsgrüße die notwendige Einwilligung zu erfragen. 

Beachten Sie also: Weihnachtsgrüße sind aus datenschutzrechtlicher Sicht wie Werbung zu behandeln! Daher mein Tipp: Verschicken Sie Ihre Grüße doch besser wieder mit der Post. Dieser wird ohnehin mehr Beachtung geschenkt und weihnachtliche Grußkarten sind persönlicher und hochwertiger. Also - vielleicht sehen wir uns ja auf der Post beim Aufgeben der Weihnachtsgrußkarten. 

Wer Fragen zum Datenschutz hat, kann sich gerne auf der Webseite https://biegel-unternehmensberatung.de umsehen oder mit Oliver Biegel Kontakt aufnehmen: info@biegel-unternehmensberatung.de