News Chile Oktober 2021

Präsident Piñera nahm an der Generalversammlung der Vereinten Nationen teil: „Die Zeiten verlangen von uns eine ruhige Diagnose und vor allem Weisheit, Willen und Mut, um wirksame und dringende Maßnahmen zu ergreifen“

In einer virtuellen Ansprache hob der Präsident Chiles Arbeit bei der Bekämpfung der Pandemie, sowie die Bemühungen des Landes zur Bekämpfung des Klimawandels hervor. Er forderte auch den Schutz und die Wiederherstellung der Rechte und Freiheiten von Frauen in Afghanistan.

Präsident Piñera, nahm an diesem Dienstag an der Generalversammlung der Vereinten Nationen teil, wo er die Arbeit zur Bekämpfung von Covid-19 in Chile und der Welt, die verantwortungsvollen Maßnahmen zur Bekämpfung der mit der Pandemie verbundenen Wirtschaftskrise und Initiativen gegen die globale Klimakrise thematisierte.

In Bezug auf die Covid-Pandemie hob der Präsident die gemeinsamen Anstrengungen des Gesundheitspersonals hervor, welches bereits etwa 90% der Bevölkerung geimpft hat und die Fortschritte des Landes in Gesundheitsfragen, wie die Integration des Gesundheitssystems, den Ausbau von Betten, Test- und Rückverfolgbarkeit. „Wir haben in den kritischen Momenten der Pandemie zusammen gearbeitet, als die Vorräte knapp waren, spenden Medikamente und einen Teil unseres Impfstoffbestands, um die Impfung von medizinischem Personal aus anderen lateinamerikanischen Ländern zu erleichtern. Im gleichen Sinne und in Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation und mehr als 50 Ländern fördern wir eine Abhandlung über die Vorbereitung und Reaktion auf zukünftige Pandemien. Niemand kann uns versichern, dass diese Pandemien nicht wiederholen werden. Aber wir müssen sicherstellen, dass wir bei ihrer Ankunft besser vorbereitet sind“, versicherte der Präsident vor der UN-Versammlung förmlich. Das Staatsoberhaupt ging auch auf die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie weltweit ein. Er lobte das Sozialschutznetz welches die Regierung gefördert hat und heute mehr als 3 von 4 Chilenen umfasst. Er betonte die Wichtigkeit von weltweiten ökonomische Massnahmen zu einführen, die auf der Grundlage mit den Bürger und der Umwelt ernsthaft und verantwortlich sind.

Der Präsident wiederholte seine Forderung, die Umweltschutzpolitik zu beschleunigen und zu vertiefen. „Die Zeit der Diagnosen ist schon vorbei. Es ist der Moment des Handelns, mit festem Willen und einem Gefühl der Dringlichkeit. Wir haben eine historische Verantwortung mit den gegenwärtigen und kommenden Generationen. Wir sind die letzte Generation, die aktuelle Klimakrise zu einer Umweltapokalypse verhinden können“, sagte der Präsident. Das Staatsoberhaupt betonte, dass Chile weniger als 0,25% der Treibhausgasemissionen der Erde beisteuert, ebenso sei das Land zur Übernahme von mehr Verantwortung verpflichtet. Die Entwicklung von Grünem Wasserstoff, sauberen und erneuerbaren Energien ist ein Beweis dafür.

Der Präsident sprach auch über die Krise in Afghanistan und die schwierige Situation von Frauen und Mädchen, die unter dem Taliban-Regime leben. „Der Angriff auf Frauen in Afghanistan ist ein Angriff auf alle Frauen der Welt. Die Vereinten Nationen können nicht tatenlos bleiben wegen bürokratische Restriktionen oder politischen Spaltungen im Sicherheitsrat. Wir müssen zusammenarbeiten, um sie zu schützen und ihre vollen Freiheiten und Rechte wiederherzustellen “, schloss der Präsident ab.

 

Quelle: https://www.gob.cl/noticias/presidente-pinera-participa-de-la-asamblea-general-de-naciones-unidas-los-tiempos-nos-exigen-un-diagnostico-sereno-y-por-sobre-todo-sabiduria-voluntad-y-coraje-para-adoptar-acciones-eficaces-y-urgentes/