Adina Utes beim Abend der Konsulate

Adina Utes

Themen

Außenwirtschaft
24.09.2026

Abend der Konsulate

Im Zeichen internationaler Zusammenarbeit

22 Honorarkonsulinnen und -konsuln in Schleswig-Holstein engagieren sich für die Kooperation mit 17 europäischen, afrikanischen und asiatischen Staaten

Die Veranstaltung in der Lübecker Musik- und Kongresshalle stand ganz im Zeichen von Optimismus und internationaler Kooperation trotz weltweiter Krisen. Rund 1.000 Gäste aus Politik, Diplomatie und Wirtschaft diskutierten über die Rolle Schleswig-Holsteins in einer sich wandelnden Weltordnung.

Die Kernbotschaften des Abends:

  • Mut zum Optimismus: Ministerpräsident Daniel Günther betonte, dass „die besten Zeiten noch vor uns liegen“. Er positionierte Schleswig-Holstein als zentrale Drehscheibe zwischen Mittel-, Nord- und Osteuropa, die massiv von offenen Grenzen profitiert.
  • Diplomatie als Brücke: Das Engagement der 22 Honorarkonsulinnen und -konsuln wurde als essenziell gewürdigt, um internationale Chancen zu erkennen und den Zusammenhalt mit 17 Partnerstaaten zu stärken.
  • Sicherheit & Geopolitik:
    • Ostseeraum: Konsul Bernd Jorkisch forderte, die Ostsee aktiv vom „Bedrohungsraum“ zum „Sicherheitsraum“ zu entwickeln.
    • Transatlantische Partnerschaft: US-Generalkonsul Scott Woodard forderte ein eigenständigeres Europa, das bereit ist, Lasten in der Verteidigung fair zu teilen.
    • Finnland als Vorbild: Botschafter Kai Sauer betonte gesellschaftliche Resilienz und Vorbereitung statt Angst gegenüber Russland.
  • Wissenschaft & Verteidigung: Während Oberst Michael Skamel die Bedeutung der heimischen Rüstungsindustrie und Wissenschaft für die Sicherheit hervorhob, referierte Universitätspräsident Prof. Helge Braun über die Kraft internationaler Hochschulkooperationen.

Mit dabei war auch unsere BVMW-Kollegin für Rumänien, Adina Utes. Sie hatte sich etwas ganz besonderes ausgedacht: Schokoladen Geschenke mit Bild des Bukarester Musikhaus aus der Schokoladen-Manufaktur für die VIP-Gäste des Abends.

Fazit: Schleswig-Holstein sieht sich nicht als Zuschauer der Weltpolitik, sondern als aktiver Gestalter, der durch Forschung, Industrie und Diplomatie zur Stabilität Europas beiträgt.

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