BVMW und weitere Wirtschaftsverbände appellieren gemeinsam an Bundesregierung und Koalitionsfraktionen
KI generiert
Von KRITIS und Führungskompetenz bis Bildung und Innovationsförderung: 4 BVMW-Veranstaltungen geben UnternehmerInnen konkrete Impulse für die Herausforderungen von morgen
Der BVMW Baden-Württemberg lädt Unternehmerinnen, Unternehmer und Führungskräfte im Herbst 2026 zu vier Veranstaltungen ein, die zentrale Zukunftsfragen des Mittelstands in den Mittelpunkt stellen: Sicherheit und Resilienz, menschliche Führung im KI-Zeitalter, gesellschaftliche Verantwortung sowie Innovation und Förderung. Am 14. September in Mönsheim, am 15. September in Amstetten, am 24. September in Ludwigsburg und am 17. November in Ellwangen vermitteln Experten und Unternehmer praxisnahe Impulse, zeigen konkrete Handlungsoptionen auf und schaffen Raum für persönlichen Austausch und neue Kontakte.
Die Anforderungen an mittelständische Unternehmen verändern sich mit hoher Geschwindigkeit. Neue gesetzliche Vorgaben treffen auf geopolitische Unsicherheiten, technologische Entwicklungen verändern Arbeitsweisen und Führungsmodelle, während gleichzeitig Fragen nach gesellschaftlicher Verantwortung, Innovationsfähigkeit und nachhaltigem Wachstum an Bedeutung gewinnen.
Mit vier Veranstaltungen in unterschiedlichen Regionen Baden-Württembergs greift der BVMW diese Entwicklungen auf. Dabei stehen keine abstrakten Zukunftsszenarien im Mittelpunkt. Vielmehr geht es darum, aktuelle Herausforderungen einzuordnen, Wissen aus der Praxis zugänglich zu machen und Unternehmerinnen und Unternehmer miteinander sowie mit Experten aus Wirtschaft, Beratung und öffentlichen Institutionen ins Gespräch zu bringen.
Den Auftakt bildet am Montag, 14. September 2026, von 14:00 bis 18:00 Uhr die Veranstaltung „Schutz kritischer Infrastruktur & KRITIS-Dachgesetz“ im Stuttgarter Golf-Club Solitude e.V. in Mönsheim.
Mit dem KRITIS-Dachgesetz steigen die Anforderungen an die physische Widerstandsfähigkeit und den Schutz kritischer Infrastrukturen. Für Unternehmen stellt sich damit zunehmend die Frage, ob sie selbst von den neuen Vorgaben betroffen sind und welche organisatorischen und technischen Maßnahmen daraus folgen. Gerade für mittelständische Betriebe ist es entscheidend, mögliche Pflichten rechtzeitig zu identifizieren und Sicherheitsfragen nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit Themen wie NIS2 und Cybersecurity zu betrachten.
Der Workshop setzt deshalb auf einen praxisorientierten Ansatz. Thematisiert werden unter anderem hybride Bedrohungen und deren Bedeutung für Unternehmen, die Kriterien zur Einordnung der eigenen Betroffenheit, gesetzliche Anforderungen und Nachweispflichten sowie der Schutz sensibler Unternehmensbereiche.
Besondere Aufmerksamkeit gilt auch einer Bedrohung, die zunehmend an Relevanz gewinnt: dem unerlaubten Einsatz von Drohnen über Unternehmens- und Betriebsgeländen. In einer Live-Demonstration erhalten die Teilnehmenden Einblicke in moderne Möglichkeiten der Drohnenerkennung und des Luftraumschutzes. Ergänzt wird das Programm durch Perspektiven unter anderem aus dem Landeskommando Baden-Württemberg, dem Landeskriminalamt sowie von Fach- und Technologiepartnern. Die Veranstaltung wird von der BVMW-Repräsentanz Stuttgart, Böblingen und Esslingen in fachlicher Kooperation mit IE2S, Walaris, dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg und MHP durchgeführt.
Bereits einen Tag später, am Dienstag, 15. September 2026, von 18:00 bis 21:30 Uhr, richtet sich der Blick in Amstetten auf eine andere Dimension unternehmerischer Verantwortung.
Beim „BVMW Expertentalk | Rettungsanker Bildung!“ auf dem Bildungscampus Lorenz steht die Frage im Mittelpunkt, wie wirtschaftlicher Erfolg, persönliches Engagement und gesellschaftliche Wirkung miteinander verbunden werden können. Unternehmerisches Handeln endet schließlich nicht an der eigenen Werkstür. Viele mittelständische Unternehmen engagieren sich weit darüber hinaus für Bildung, gesellschaftliche Entwicklung und ihre Region.
Der Abend bringt unterschiedliche Perspektiven zusammen. Der Bildungscampus Lorenz gibt Einblicke in moderne Bildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, während die FBI GmbH und der Rescue-Campus Ansätze aus den Bereichen Entwicklung, Rettung und praxisorientiertes Training vorstellen. Das Engagement des Vereins Amis de Guinée zeigt darüber hinaus, wie Initiativen aus Baden-Württemberg Bildungs- und Entwicklungsprojekte auch international unterstützen können. Mit der Teilnahme an der Veranstaltung wird zugleich das Bildungs- und Entwicklungsprojekt von Amis de Guinée gefördert.
Unternehmerische Perspektiven bringt unter anderem Markus Wasserle von der Wasserle GmbH aus Kaufering ein. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht allein wirtschaftliche Kennzahlen, sondern die Haltung hinter unternehmerischem Erfolg: Verantwortung übernehmen, Menschen entwickeln und mit den eigenen Möglichkeiten Wirkung entfalten.
Der Expertentalk richtet sich damit insbesondere an Entscheiderinnen und Entscheider, die Unternehmertum nicht ausschließlich unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachten, sondern darüber hinaus gesellschaftliche Verantwortung als Bestandteil nachhaltiger Unternehmensführung verstehen.
Künstliche Intelligenz verändert derzeit nahezu sämtliche Unternehmensbereiche. Systeme analysieren Daten, unterstützen Entscheidungen, automatisieren Prozesse und übernehmen zunehmend Aufgaben, die lange ausschließlich Menschen vorbehalten waren.
Doch je leistungsfähiger Technologie wird, desto stärker rückt eine andere Frage in den Vordergrund: Welche Fähigkeiten machen erfolgreiche Führung und Zusammenarbeit künftig aus, wenn Fachwissen und analytische Aufgaben zunehmend durch KI unterstützt werden können?
Dieser Frage widmet sich der interaktive Worktalk „Keine KI ohne EQ – Gefühlskompetenz als entscheidender Zukunfts-Skill“ am Donnerstag, 24. September 2026, von 17:30 bis 21:00 Uhr bei der koment Training GmbH am Schloss Monrepos in Ludwigsburg. Zielgruppe sind Unternehmerinnen und Unternehmer, Führungskräfte sowie Entscheiderinnen und Entscheider.
Im Mittelpunkt steht die bewusste Nutzung emotionaler Kompetenz im Unternehmensalltag. Dabei geht es nicht darum, Fachwissen oder analytische Fähigkeiten gegen Emotionen auszuspielen. Vielmehr wird betrachtet, wie Wahrnehmung, Empathie und emotionale Klarheit dazu beitragen können, bessere Entscheidungen zu treffen, Konflikte konstruktiv zu lösen und Veränderungsprozesse erfolgreicher zu gestalten.
Gerade in Zeiten hoher Veränderungsgeschwindigkeit gewinnt diese Fähigkeit an Bedeutung. Unternehmen müssen Entscheidungen häufig unter Unsicherheit treffen. Gleichzeitig verändern Transformation, Fachkräftemangel, neue Arbeitsmodelle und technologische Entwicklungen die Anforderungen an Führung und Zusammenarbeit.
Der Worktalk verbindet deshalb Impulse mit praktischen Übungen, Reflexion und Austausch. Die Teilnehmenden beschäftigen sich unter anderem damit, weshalb rein rationale Kompetenz in komplexen Situationen an Grenzen stoßen kann, wie Gefühle als Informationsquelle genutzt werden können und welchen Beitrag emotionale Klarheit zu Führung, Kommunikation und Veränderungsfähigkeit leisten kann.
Mit der Veranstaltung „BVMW Aufbruch | Mehr Wirkung. Mehr Förderung. Mehr Zukunft.“ richtet sich der Blick schließlich auf die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Unternehmen.
Am Dienstag, 17. November 2026, von 18:00 bis 21:00 Uhr treffen sich Unternehmerinnen und Unternehmer bei der EurA AG in Ellwangen (Jagst). Im Mittelpunkt stehen Innovations- und Wachstumsstrategien, Möglichkeiten zur Förderung von Innovationen und Investitionen, neue technologische Entwicklungen sowie der Aufbau leistungsfähiger Innovationsnetzwerke.
Die EurA AG begleitet Unternehmen bei Innovationsvorhaben und ist mit zahlreichen Standorten in Deutschland und Europa aktiv. Beim BVMW Aufbruch soll gezeigt werden, wie aus Zukunftsthemen konkrete unternehmerische Chancen entstehen können und welche Rolle Förderprogramme, technologische Entwicklungen und strategische Kooperationen dabei spielen. Auch neue Technologiefelder wie Quantentechnologien werden in den Blick genommen.
Gerade für kleine und mittlere Unternehmen kann der Zugang zu passenden Förderinstrumenten entscheidend sein, um Entwicklungsprojekte anzustoßen, Investitionen zu ermöglichen und technologische Veränderungen frühzeitig für das eigene Geschäftsmodell zu nutzen. Gleichzeitig entsteht Innovation selten isoliert. Kontakte zu Forschung, Technologiepartnern, anderen Unternehmen und geeigneten Netzwerken können dabei helfen, Ideen schneller in die Umsetzung zu bringen.
Die Veranstaltung soll deshalb nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch den direkten Austausch fördern. Gemeinsam mit der EurA AG bringen die BVMW-Repräsentanten Kurt Mezger und Lothar Lehner Unternehmerinnen und Unternehmer zusammen, die aktuelle Veränderungen aktiv gestalten und neue Entwicklungsmöglichkeiten für ihre Unternehmen erschließen möchten.
So unterschiedlich die vier Veranstaltungen auf den ersten Blick erscheinen, verbindet sie ein gemeinsamer Gedanke: Zukunftsfähigkeit entsteht dort, wo Unternehmen Entwicklungen frühzeitig erkennen und daraus konkretes Handeln ableiten.
Dazu gehört, neue Sicherheitsanforderungen zu verstehen und Resilienz aufzubauen. Es bedeutet ebenso, Führung und Zusammenarbeit in einer zunehmend von künstlicher Intelligenz geprägten Arbeitswelt weiterzuentwickeln. Zukunftsfähiges Unternehmertum umfasst gesellschaftliches Engagement und Bildungsförderung ebenso wie die Fähigkeit, Innovationen voranzutreiben und bestehende Fördermöglichkeiten gezielt zu nutzen.
Der BVMW Baden-Württemberg schafft mit seinen Veranstaltungen hierfür Plattformen, auf denen Wissen, Erfahrung und neue Perspektiven zusammenkommen. Unternehmerinnen, Unternehmer und Führungskräfte erhalten die Möglichkeit, sich frühzeitig mit relevanten Entwicklungen auseinanderzusetzen, Fragen direkt mit Experten zu diskutieren und gleichzeitig ihr persönliches Netzwerk innerhalb des Mittelstands auszubauen.
Weitere Informationen sowie die jeweiligen Anmeldemöglichkeiten finden Interessierte auf den Veranstaltungsseiten des BVMW Baden-Württemberg.