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Berlin, 29.06.2026 Lesezeit: 1 Minute

SPD-Spitzenkandidat Krach will Olympia und Expo 2035

Business Frühstück mit Steffen Krach im Berlin Capital Club 25.06.2026

Autor: Herbert Beinlich

Draußen am Gendarmenmarkt flirrte die Luft schon morgens um 8 Uhr. Im Boardroom des Capital Clubs Berlin war es angenehm kühl, als der Spitzenkandidat der Berliner SPD, Steffen Krach, durch die Tür schreitet. Selbstbewusst, wach und positiv. 

Ja, Berlin brauche ein Großereignis - entweder die Weltausstellung EXPO 35 oder Olympia - am besten beides, erkläre der SPD-Politiker. Krach ist sich sicher, mit Hilfe zumindest einer dieser beiden Events, würde es schon im Vorfeld einen großen Schub für die Stadt geben. 

"Ich gebe zu, ich habe abgeschrieben". Dieses unübliche Bekenntnis eines Politikers betrifft die Politik des grünen Ministerpräsidenten Cem Özdemir in Bezug auf Bürokratieabbau. Wird zum Beispiel ein Bau- oder Genehmigungsantrag vollständig eingereicht, muss die Behörde binnen drei Monaten reagieren. Tut sie das nicht, gilt der Antrag als genehmigt. Das will Krach auch für Berlin. 

"Das darf natürlich nicht dazu führen, dass die Behörden schon nach einer Woche reagieren und ohne Begründung die Anträge ablehnen. Das ist mir zu Ohren gekommen, weil die Beamten Angst haben, die Anträge in der Schnelle der Zeit nicht ausreichend bearbeiten zu können." Mit der Ablehnung solle einfach Zeit gewonnen werden, um keine Fehler zu machen. "So etwas müssen wir in Berlin verhindern".

 

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