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Netzwerken mit 13 PS
Sonne, Geschwindigkeit und eine ordentliche Portion Ehrgeiz: Beim „Grand Prix de Templin“ des BVMW Brandenburg (Uckermark) ging es am 11. September 2026 auf der Kartbahn Templin sportlich zur Sache.
Zwölf Fahrerinnen und Fahrer stellten sich der Herausforderung, begleitet von fünf Zuschauern, die das Renngeschehen von der Strecke aus verfolgten. Bei bestem Spätsommerwetter mit Sonnenschein und Temperaturen um 20 Grad waren die Voraussetzungen für einen gelungenen Renntag nahezu ideal.
Bevor es um Positionen und Sekunden ging, hieß es zunächst: Strecke kennenlernen, Bremspunkte finden und ein Gefühl für die 13-PS-Karts entwickeln. Im Training konnten sich die Teilnehmenden mit Strecke und Fahrzeug vertraut machen. Spätestens im anschließenden Qualifying war jedoch Schluss mit der Zurückhaltung – jetzt zählte jede Zehntelsekunde.
Dass 13 PS auf einer Kartbahn durchaus ihren eigenen Charakter entwickeln können, zeigte sich im Laufe des Tages mehrfach. Einige ambitionierte Piloten loteten nicht nur die Grenzen ihrer Karts, sondern gelegentlich auch die der Strecke aus.
So machten einzelne „Überflieger“ etwas nähere Bekanntschaft mit der einen oder anderen Streckenbegrenzung. Und wo die Ideallinie kurzfristig verlassen wurde, sorgten eindrucksvolle Staubwolken dafür, dass auch die Zuschauer etwas geboten bekamen.
Nach Training und Qualifying folgte schließlich das Rennen. Jetzt ging es um die Platzierungen. Konzentration, saubere Linien, der richtige Bremspunkt und natürlich die Frage, wer im entscheidenden Moment die Nerven behalten würde, bestimmten das Geschehen auf der Strecke.
Dabei zeigte sich einmal mehr: Die schnellste Einzelrunde entscheidet nicht automatisch über den Gesamtsieg. Mit einer Tagesbestzeit von 1:03,536 Minuten setzte der später Drittplatzierte zwar die schnellste Runde des Tages, in der Gesamtwertung hatten am Ende jedoch zwei andere Fahrer die Nase vorn.
Nach dem Fallen der Zielflagge standen die drei Erstplatzierten fest:
1. Platz: Jorden Hoffmann - Hoffmann Baumaschinen
2. Platz: Jens Hofmann - Hoffmann Baumaschinen
3. Platz: Andrej Korobov-Schröder - APL Industrial Consulting (schnellste Runde des Tages mit 1:03,536 Minuten)
Bei der anschließenden Siegerehrung wurden die drei Podiumsplätze gebührend gewürdigt. Doch auch abseits der Platzierungen hatte der Grand Prix seinen Zweck erfüllt: gemeinsam etwas erleben, miteinander ins Gespräch kommen und Netzwerken einmal in einem völlig anderen Umfeld.
Nach Geschwindigkeit, Staub und Adrenalin durfte schließlich auch die Stärkung nicht fehlen. Beim Rennfahrerbuffet mit Schnitzel, Kesselgulasch und verschiedenen Salaten wechselte das Geschehen von der Rennstrecke an den gemeinsamen Tisch.
Hier blieb ausreichend Gelegenheit, die eine oder andere Rennsituation noch einmal zu analysieren, Überholmanöver zu diskutieren und vermutlich auch unterschiedliche Sichtweisen darüber auszutauschen, wer an welcher Stelle nun tatsächlich die bessere Linie gewählt hatte.
Der Grand Prix de Templin 2026 des BVMW Brandenburg in der Uckermark verband damit sportlichen Wettbewerb mit dem, was ein gutes Unternehmernetzwerk ausmacht: persönliche Begegnungen, gemeinsame Erlebnisse und Gespräche jenseits des klassischen Veranstaltungsformats.
Und spätestens nach diesem Renntag dürfte klar sein: Netzwerken funktioniert nicht nur bei Kaffee und Konferenztisch – manchmal braucht es dafür auch 13 PS, einen Helm und ein bisschen Benzin im Blut.
Teilnahmeübersicht unserer BVMW Mitgliedsunternehmen
GBFSE Gesellschaft für Bildung, Forschung, Strategie und Entwicklung mbH
BIFI GmbH - Berliner Institut für Innovationsforschung
zweiband.media Agentur für Mediengestaltung und -produktion GmbH
Fahrschule Berger & Schulze Lothar Schulze