Kongress im Bergischen Städtedreieck

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Wuppertal, 28.09.2026 Lesezeit: 2 Minuten

Region im Wandel: Gemeinsam zirkulär wirtschaften

Wie kann Kreislaufwirtschaft vom Nachhaltigkeitsthema zum echten Wettbewerbsfaktor für den Mittelstand werden?

Autor:in: Uwe Steinweh
Uwe Steinweh mit dem BVMW Stand

Wie kann Kreislaufwirtschaft vom Nachhaltigkeitsthema zum echten Wettbewerbsfaktor für den Mittelstand werden? Genau darum ging es beim Kongress „Region im Wandel – gemeinsam zirkulär wirtschaften“ am 24. September 2026 an der Bergischen Universität Wuppertal.

Gemeinsam mit Unternehmen, Wissenschaft, Netzwerken und regionalen Akteuren stand einen Tag lang die Frage im Mittelpunkt, wie Circular Economy ganz konkret in die unternehmerische Praxis gebracht werden kann.

Veranstaltet wurde der Kongress von der Neue Effizienz gemeinnützige GmbH, Mitglied im BVMW. Der BVMW Bergisches Städtedreieck war als Veranstaltungspartner und mit einem eigenen Infostand vor Ort vertreten.

Kreislaufwirtschaft wird zum Wirtschaftsthema

Dass Circular Economy längst mehr ist als ein ökologisches Zukunftsthema, wurde im Laufe des Tages immer wieder deutlich. Ressourcenknappheit, geopolitische Spannungen und instabile Lieferketten stellen insbesondere mittelständische Unternehmen vor neue Herausforderungen.

Wer Materialien länger im Wirtschaftskreislauf hält, Ressourcen effizienter nutzt und Wertschöpfung stärker regional denkt, kann damit nicht nur einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Es geht ebenso um Wettbewerbsfähigkeit, Innovationskraft, Resilienz und eine geringere Abhängigkeit von globalen Lieferketten.

Entsprechend praxisorientiert war das Programm: In Vorträgen, Fachgesprächen und insgesamt zwei Workshop-Runden ging es unter anderem um Sekundärrohstoffe, Produktentwicklung, regulatorische Anforderungen, Change Management, Circular Economy Scouts und zirkuläre Geschäftsmodelle. Unternehmen berichteten zudem aus der Praxis, wie Kreislaufwirtschaft bereits heute umgesetzt werden kann.

Es braucht nicht nur Wissen – es braucht Verbindungen

Ein wichtiger Gedanke des Kongresses: Die Transformation zu einer zirkulären Wirtschaft kann kaum ein Unternehmen allein bewältigen.

Dafür müssen Kompetenzen zusammengebracht und neue Kooperationen geschaffen werden. Unternehmen brauchen den Austausch mit Wissenschaft, spezialisierten Kompetenzpartnern, anderen Unternehmen und bestehenden regionalen Initiativen.

Genau hier liegt auch eine wichtige Aufgabe des BVMW: Netzwerke miteinander zu vernetzen.

Als BVMW Bergisches Städtedreieck möchten wir dazu beitragen, dass vorhandenes Know-how sichtbar wird, die richtigen Menschen miteinander ins Gespräch kommen und aus Kontakten konkrete Kooperationen entstehen können. Gerade bei einem Querschnittsthema wie Circular Economy liegt enormes Potenzial darin, die Kompetenzen unterschiedlicher Partner miteinander zu verbinden.

Der Kongress bot dafür hervorragende Voraussetzungen. Rund um die Workshops, beim Ausstellungsrundgang und am BVMW-Infostand entstanden zahlreiche Gespräche und neue Kontakte zu Unternehmen, Institutionen und Kompetenzpartnern aus der Region.

Eine starke Region braucht starke Netzwerke

Der Tag an der Bergischen Universität hat gezeigt: Viele Ideen, Technologien und Kompetenzen für eine zirkulärere Wirtschaft sind bereits vorhanden. Entscheidend wird sein, sie stärker miteinander zu verbinden und daraus konkrete Lösungen für Unternehmen entstehen zu lassen.

Für den BVMW Bergisches Städtedreieck ist deshalb klar: Wir werden das Thema weiter begleiten, relevante Kompetenzpartner zusammenbringen und insbesondere mittelständische Unternehmen dabei unterstützen, Zugang zu den richtigen Ansprechpartnern und Netzwerken zu finden.

Unser Dank gilt der Neue Effizienz gemeinnützige GmbH, allen beteiligten Partnern, Referentinnen und Referenten sowie den zahlreichen Teilnehmenden für die Impulse, die offenen Gespräche und einen Tag voller neuer Verbindungen.

Denn Transformation entsteht nicht nur durch neue Ideen – sondern vor allem dann, wenn die richtigen Menschen und Kompetenzen zusammenkommen.

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