China ist längst mehr als Produktionsstandort und Absatzmarkt. Geopolitik, Regulierung und ein neues Innovationsökosystem verändern den Wettbewerb für deutsche Firmen grundlegend.
GRASS-MERKUR
Für den Mittelstand sind digitale Infrastrukturen längst geschäftskritisch geworden.
Cyberangriffe und wachsende Regulierungen erhöhen den Druck auf Unternehmen, ihre IT widerstandsfähiger zu gestalten. GRASS-MERKUR zeigt, wie eine sichere IT-Infrastruktur, Cloud-Dienstleistungen und Beratungsleistungen zur digitalen Resilienz beitragen können.
Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie verletzlich digitale Infrastrukturen geworden sind. Cyberangriffe, geopolitische Spannungen, Energieengpässe sowie regulatorische Anforderungen wie NIS2 und KRITIS betreffen zunehmend auch den Mittelstand. So können Cyberangriffe den Bestand ganzer Unternehmen gefährden.
Als Anbieter moderner IT-Infrastruktur betreibt GRASS-MERKUR seit 1971 ein Sicherheits-Rechenzentrum in Hannover. Damit können sich Unternehmen resilient, handlungsfähig und souverän aufstellen.
Die Tradition des Familienunternehmens reicht noch weiter bis ins Jahr 1908. Aus dem damals etablierten Sahnegroßhandel wurde ein Lebensmittel-Logistiker, bereits 1971 fand eine Ausgründung der IT-Sparte statt. Mitte der 1990er Jahre fand der entscheidende Schritt zur heutigen Aufstellung statt: der Kauf eines Rechenzentrums mit 3.500 qm Betriebsfläche. Bereits 2010 wurde dieses auf modernste Sicherheitsanforderungen hochgerüstet – ein ständig optimierter Standard, auf den Kunden auch heute noch bauen. Geschäftsführer Jens Ahlbrand repräsentiert die vierte Unternehmergeneration und mit Georg Ahlbrand ist bereits die fünfte Generation in leitender Position.
Sicherheit beginnt bei GRASS-MERKUR im eigenen Haus – mehrschichtige Sicherheitskonzepte, kontrollierte Zutrittsverfahren, redundante Versorgungssysteme und hochverfügbare Infrastruktur sichern einen stabilen und sicheren Betrieb bei wachsenden Anforderungen. Es geht nicht mehr nur um Speicherplatz oder Rechenleistung. Unternehmen erwarten heute Verfügbarkeit, Sicherheit, Compliance und Verlässlichkeit – kombiniert mit der Flexibilität moderner Cloud- und Managed-Service-Konzepte. „Wir realisieren ein hochsicheres Rechenzentrum in Kombination mit maximaler Nachhaltigkeit“, so Jens Ahlbrand, der dabei auf das Nachhaltigkeitszertifikat EcoZert 2025 verweist.
Ahlbrand sieht den Weg vom reinen Hosting über die Beratung hin zu einer kontinuierlichen Betreuung, auch bei komplexen IT-Strukturen „Kundenindividuelle Lösungen aus der Kombination von einem sicheren Eigenbetrieb mit Cloud-Dienstleitungen und Beratung: Das schafft digitale Souveränität, Compliance und Resilienz für den Mittelstand“. Aktuell sieht er Herausforderungen in KI-Anwendungen und stellt unternehmensspezifische Lösungen in Aussicht.
Die regionale Ausrichtung auf Norddeutschland hat GRASS-MERKUR längst verlassen – weitere Entwicklungen zielen auf deutschlandweite und internationale Angebote. 2024 wurde der HAN-CIX-Knoten als Teil des deutschen DE-CIX mit direkter Verbindung zum Interconnection-Hauptknoten in Frankfurt gestartet. Im GRASS-MERKUR Data Center tauschen Auftraggeber ihre Daten lokal, direkt und privat zwischen unterschiedlichen Clouds aus – mit Latenzzeiten bis zu 3 Millisekunden zum deutschen Server in Frankfurt. „Ein Cloud Exchange entsteht, der Datenströme beschleunigt, Geschäftsmodelle transformiert und den Mittelstand zukunftssicher macht“, beschreibt Ahlbrand die strategischen Vorteile der Kooperation.
Zum Leistungsportfolio gehören heute Colocation, Managed Services, Private Cloud, Netzwerk-Services sowie Backup- und Disaster-Recovery-Lösungen aus eigenen Partner-Rechenzentren. Mehr als 80 Mitarbeitende betreuen mehr als 100 Kunden – vom Mittelstand bis hin zu DAX-Unternehmen, bundesweit und im europäischen Ausland.
Dieser Artikel stammt aus unserer Verbandszeitschrift Mittelstand
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