Die größten Produktivitätsreserven stecken in unseren Mitarbeitenden.
Empowerment steht für ein Verantwortungs- und Entscheidungssystem im Unternehmen und geht damit über das Delegieren von Aufgaben deutlich hinaus.

Die Vorteile der Übertragung von Verantwortung an Führungskräfte und Mitarbeitende sind vielfältig: Entscheidungen bleiben nicht mehr am Unternehmer hängen, Führungskräfte müssen nicht mehr auf Freigaben warten und strategische Themen kommen nicht mehr zu kurz. Der Handlungsspielraum und die Eigenverantwortung der Mitarbeitenden steigen, was die Firma schneller und wettbewerbsfähiger macht.

Unternehmer und Geschäftsführer sind sehr häufig die zentrale Entscheidungsinstanz in ihrem Unternehmen, weshalb es für sie zunehmend schwierig und bisweilen sogar stressig ist, zusätzlich zum Tagesgeschäft noch Zeit für langfristig wichtige und sogar überlebensnotwendige Themen wie z.B. KI, Zukunftsstrategie, Führung und Innovation zu finden. Es ist sogar gut möglich, daβ sich diese Zeitknappheit aufgrund der zunehmenden Geschwindigkeit der Veränderungen und der weiter zunehmenden Komplexität in Zukunft sogar noch zuspitzen könnte. Genau hier setzt das Empowerment an.

Es ist ein weiser, doch nicht leichter, Schritt in Richtung Eigenverantwortung der Mitarbeitenden. Richtig umgesetzt, erhöht es gleichzeitig das allgemeine Engagement im Unternehmen. Durch das selbstbestimmte Arbeiten steigert sich die Produktivität, reduzieren sich Fehlzeiten und Fluktuation und wird die Anpassungsfähigkeit der Firma gestärkt. Besonders Letztere ist für den anstehenden neuen Zyklus der deutschen Wirtschaft aufgrund von KI und anderen tiefgreifenden Veränderungen von höchster Relevanz.

In dem Vortrag geht es darum, wie man als Unternehmer und Geschäftsführer Verantwortung besser verteilen und Arbeit besser organisieren und kann, ohne daβ dies mit einem Kontrollverlust im Unternehmen einhergeht. Dabei geht es um Führung auch in Zeiten von KI, Entscheidungen, Macht, Transparenz, Vertrauenskultur und Resilienz sowie bei gröβeren Unternehmen auch um eine Verflachung der Organisationsstruktur.
Um unerwünschte Nachteile zu vermeiden, sollte das Empowerment jedoch nicht „einfach so“ umgesetzt werden, sondern vorab gut geplant und organisiert werden, bevor es in der Praxis umgesetzt wird.  

Die Fakten auf einen Blick:
Termin:           Donnerstag, 8.10.2026 
Ort:                  Altes Zollhaus, Münsterstraße 12, 48308 Senden

Agenda:
17:30 Uhr       Auftakt get-together
18:00 Uhr       Begrüßung
                        Berthold Mühlenkamp, BVMW Münsterland
         
Empowerment – der Weg zur besseren Zusammenarbeit
·         Warum Delegationsversuche oftmals scheitern
·         Wie nicht nur Aufgaben delegiert werden, sondern Verantwortung
·         Wie Kontrolle erhalten bleibt, obwohl Entscheidungen dezentral getroffen werden
·         KI und Empowerment
·         Welche Schritte lassen sich im Unternehmen konkret umsetzen
Frank Trittel, Conscious Business Institute, Münster

19.30 Uhr        ausklingendes get-together 

Der Referent:
Frank Trittel war jahrelang in verschiedenen Branchen, Unternehmen und Ländern in Geschäftsleitungspositionen tätig wo er umfassende Erfahrungen im Bereich Führung und Unternehmenskultur sammelte. Vor Jahren gründete er in Spanien, seinem damaligen Wohnort, die Bewegung „Conscious Capitalism“ zusammen mit anderen visionären Wegbegleitern. Heute ist er Partner der Firma „Conscious Business Institute“, die seit 20 Jahren auf die Entwicklung von menschenzentrierten und werteorientierten Unternehmenskulturen ausgerichtet ist.

 Die Teilnahme ist kostenlos. Die Veranstaltung ist medienöffentlich.


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