Veranstalter:in
Donnerstag,
08. Okt. 2026
17:30 — 21:00
Die größten
Produktivitätsreserven stecken in unseren Mitarbeitenden.
Empowerment steht für ein Verantwortungs- und Entscheidungssystem im
Unternehmen und geht damit über das Delegieren von Aufgaben deutlich hinaus.
Die Vorteile der Übertragung von Verantwortung an Führungskräfte und Mitarbeitende sind vielfältig: Entscheidungen bleiben nicht mehr am Unternehmer hängen, Führungskräfte müssen nicht mehr auf Freigaben warten und strategische Themen kommen nicht mehr zu kurz. Der Handlungsspielraum und die Eigenverantwortung der Mitarbeitenden steigen, was die Firma schneller und wettbewerbsfähiger macht.
Unternehmer und Geschäftsführer sind sehr häufig die zentrale Entscheidungsinstanz in ihrem Unternehmen, weshalb es für sie zunehmend schwierig und bisweilen sogar stressig ist, zusätzlich zum Tagesgeschäft noch Zeit für langfristig wichtige und sogar überlebensnotwendige Themen wie z.B. KI, Zukunftsstrategie, Führung und Innovation zu finden. Es ist sogar gut möglich, daβ sich diese Zeitknappheit aufgrund der zunehmenden Geschwindigkeit der Veränderungen und der weiter zunehmenden Komplexität in Zukunft sogar noch zuspitzen könnte. Genau hier setzt das Empowerment an.
Es ist ein weiser, doch nicht leichter, Schritt in Richtung Eigenverantwortung der Mitarbeitenden. Richtig umgesetzt, erhöht es gleichzeitig das allgemeine Engagement im Unternehmen. Durch das selbstbestimmte Arbeiten steigert sich die Produktivität, reduzieren sich Fehlzeiten und Fluktuation und wird die Anpassungsfähigkeit der Firma gestärkt. Besonders Letztere ist für den anstehenden neuen Zyklus der deutschen Wirtschaft aufgrund von KI und anderen tiefgreifenden Veränderungen von höchster Relevanz.
In dem Vortrag
geht es darum, wie man als Unternehmer und Geschäftsführer Verantwortung besser
verteilen und Arbeit besser organisieren und kann, ohne daβ dies mit einem
Kontrollverlust im Unternehmen einhergeht. Dabei geht es um Führung auch in
Zeiten von KI, Entscheidungen, Macht, Transparenz, Vertrauenskultur und
Resilienz sowie bei gröβeren Unternehmen auch um eine Verflachung der
Organisationsstruktur.
Um unerwünschte Nachteile zu vermeiden, sollte das Empowerment jedoch nicht
„einfach so“ umgesetzt werden, sondern vorab gut geplant und organisiert werden,
bevor es in der Praxis umgesetzt wird.
Die Fakten
auf einen Blick:
Termin: Donnerstag, 8.10.2026
Ort: Altes Zollhaus,
Münsterstraße 12, 48308 Senden
Agenda:
17:30 Uhr Auftakt get-together
18:00 Uhr Begrüßung
Berthold Mühlenkamp, BVMW Münsterland
Empowerment
– der Weg zur besseren Zusammenarbeit
·
Warum
Delegationsversuche oftmals scheitern
·
Wie
nicht nur Aufgaben delegiert werden, sondern Verantwortung
·
Wie
Kontrolle erhalten bleibt, obwohl Entscheidungen dezentral getroffen werden
·
KI
und Empowerment
·
Welche
Schritte lassen sich im Unternehmen konkret umsetzen
Frank
Trittel, Conscious Business Institute, Münster
19.30 Uhr ausklingendes get-together
Der
Referent:
Frank Trittel war jahrelang in verschiedenen Branchen, Unternehmen und Ländern
in Geschäftsleitungspositionen tätig wo er umfassende Erfahrungen im Bereich
Führung und Unternehmenskultur sammelte. Vor Jahren gründete er in Spanien,
seinem damaligen Wohnort, die Bewegung „Conscious Capitalism“ zusammen mit
anderen visionären Wegbegleitern. Heute ist er Partner der Firma „Conscious
Business Institute“, die seit 20 Jahren auf die Entwicklung von
menschenzentrierten und werteorientierten Unternehmenskulturen ausgerichtet
ist.
Die Teilnahme ist kostenlos. Die Veranstaltung ist medienöffentlich.