Neue Wohnformen im Alter - gemeinsamer Austausch zu Chancen, Konzepten und regionalen Perspektiven

Die demographische Entwicklung stellt unsere Regionen in den kommenden Jahren vor enorme Herausforderungen – insbesondere im Bereich Wohnen, Pflege und soziale Infrastruktur

Veranstalter:in

Mittwoch,
04. Nov. 2026
18:00 — 21:00

Zur Anmeldung

Althoff Industrie- und Verwaltungsbau GmbH

Enster Str. 15

59872 Meschede

Germany

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Für alle Bau- und Wohnungsbauunternehmen, Handwerker, Immobilienmakler, Planer, Architekten, Banken, Investoren und interessierte Unternehmer

Sehr geehrte BVMW-Mitglieder und Interessenten,

die demographische Entwicklung stellt unsere Regionen in den kommenden Jahren vor enorme Herausforderungen – insbesondere im Bereich Wohnen, Pflege und soziale Infrastruktur.

Analysen des Pestel-Instituts zeigen deutlich:
Die Zahl älterer Menschen wird weiter steigen, gleichzeitig fehlen vielerorts bezahlbare, flexible und menschenwürdige Wohn- und Betreuungskonzepte im Alter. Klassische Pflegeeinrichtungen allein werden den zukünftigen Bedarf kaum abdecken können.

Vor diesem Hintergrund laden wir Sie  zu einem gemeinsamen Austausch ein. Im Mittelpunkt steht die Frage:

Wie können neue Wohn- und Lebensformen im Alter künftig aussehen – insbesondere auch im ländlichen Raum? Dabei möchten wir bewusst alternative und innovative Ansätze diskutieren, unter anderem:

  • das Konzept der Senioren-WG Springbachhöfe in Paderborn als moderne Alternative zum klassischen Pflegeheim mit kleinen, familiären Wohneinheiten und ambulanter Rund-um-die-Uhr-Betreuung
    mit Constantin Reuber, Cardia Pflegeteam Flick, Paderborn und Henrik Höffken, Arnsberg
  • Generationenübergreifende Quartiersansätze mit
    Felix Hohmann von Zimmermann Haus GmbH & Co.KG, Schmallenberg
  • Diskussionsansätze:
    - neue Wohnpark-Modelle mit kleinen, eigenständigen Wohneinheiten bzw. Tiny-Häusern in Kombination mit zentralen Dienstleistungen wie Pflege, Hausmeisterservice, medizinischer Versorgung und Gemeinschaftsflächen
    - generationenübergreifende Quartiersansätze
    - neue Formen betreuten Wohnens
    - modulare und flexible Wohnkonzepte
    - die Verbindung von Selbständigkeit, Gemeinschaft  
    die Verbindung von Selbstständigkeit, Gemeinschaft und Versorgungssicherheit

Ziel des Abends ist ausdrücklich kein fertiges Konzept, sondern ein offener Austausch:

·       Welche Bedarfe entstehen?

·       Welche Modelle könnten im Hochsauerlandkreis funktionieren?

·       Welche Chancen ergeben sich daraus auch für Projektentwickler, Investoren und Unternehmen?

Gerade der ländliche Raum benötigt neue Denkansätze zwischen klassischem Eigenheim, Pflegeheim und betreutem Wohnen. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie Ihre Perspektiven, Erfahrungen und Ideen in diesen Dialog einbringen.

Mit freundlichen Grüßen

Marlies Staudt – Leiterin Wirtschaftsregion Südwestfalen und Repräsentantin des Hochsauerlandkreises

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