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Der BVMW

Außenwirtschaft

Chancen der Globalisierung nutzen

Die Globalisierung und die damit verbundene Verschärfung des weltweiten Wettbewerbs erfordern eine effektivere Unterstützung und verstärkte politische Flankierung der internationalen Aktivitäten mittelständischer Unternehmen. Die Bundesregierung muss offensiv für einen freien Welthandel durch die Stärkung der Welthandelsorganisation (WTO) und für Maßnahmen gegen Protektionismus sowie Produktpiraterie eintreten. Entscheidend sind hierbei weltweit einheitliche Spielregeln für einen fairen Wettbewerb.

Während der Euro-Schuldenkrise konnte Deutschland bislang als stabilisierender Anker Europas für Vertrauen sorgen. Die krisenfeste und starke deutsche Wirtschaft basiert zu einem großen Teil auf dem exportorientierten Mittelstand. Schon heute macht jeder dritte deutsche Mittelständler Auslandsgeschäfte, auch beläuft sich der Exportanteil am Gesamtumsatz dieser Unternehmen inzwischen auf rund ein Drittel.

Der Löwenanteil des globalen Wirtschaftswachstums wird in den nächsten Jahren außerhalb der EU geschaffen werden. Langfristig ist ein weiterer Anstieg des Exportgeschäfts somit nur über die Erschließung außereuropäischer Märkte möglich. Durch eine stärkere Diversifikation werden die Klein- und Mittelbetriebe zudem unabhängiger von regionalen Konjunktureinbrüchen und somit krisenfester.

Unsere Kernforderungen:

  • Stärkung der WTO, Abbau von Handelshemmnissen,
    Überwindung von Protektionismus
  • Konzentration der Fördermittel für Auslandsaktivitäten auf weniger
    Institutionen: das spart Geld, erhöht die Wirksamkeit und schafft Transparenz.
  • verstärkte Förderung von KMU durch Beratung, Betreuung,
    Messebeteiligung sowie Hilfe bei der Präsentation ihrer Produkte
    und Dienstleistungen im Ausland in der jeweiligen Landessprache
  • Kooperation bei der Vergabe von projektbezogenen föderalen
    Fördermitteln über die Grenzen der Bundesländer hinaus
  • wirkungsvolle Koordinierung der Institutionen im Inland sowie Bündelung
    und Vernetzung der Kräfte im Ausland für die Außenwirtschaftsförderung
  • Entwicklungshilfe-Kredite (der DEG oder KFW) für Aktivitäten des
    Mittelstandes in Schwellenländern orientieren sich in der Regel an
    banküblichen Sicherungen, die in diesen Ländern nicht realisierbar
    sind. Ein Equity-Fonds im Risiko-Sektor für Investitionen von KMU
    in Schwellenländern kann die Finanzierungslücke schließen.
  • Der Mittelstand sollte stärker in die Aktivitäten der GIZ im
    Entwicklungshilfesektor eingebunden werden, denn bisher profitieren
    mittelständische Unternehmen davon nur unzureichend.

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